In meinen Schuhen bist Du niemals gelaufen.
Für lange Gespräche fehlte Dir die Zeit.
Wie kannst Du eigentlich glauben,
Du wüsstest über mein Leben bescheid?
Mein Leid hast Du oft nicht gesehen.
Meine Tränen hab ich allein geweint.
Vieles wolltest Du gar nicht verstehen,
und manches hast Du total verneint.
Meine Worte hast Du oft nicht gehört,
meine Ängste meist nicht erkannt.
So Vieles hat Dich an mir gestört.
Da war sehr wenig, was uns verband.
Dein Finger lag schnell in meinen Wunden.
Du hattest gleich die Lösung parat.
So hast Du getrennt - nicht verbunden
und selten mit Kritik gespart.
Verteidigung war oft meine Devise,
Erklärungen für das, was geschah.
Heut lieg ich gelassen auf der Wiese.
Mein Leben war, wie es halt war.
Ein Sinn lag in jedem Ereignis,
das längst schon Vergangenheit ist.
Ich bin dankbar für die Erkenntnis,
dass Du eben einfach anders bist.
© Cornelia G. Becker
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Einfach anders
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Liebe zerstört nicht, Liebe versteht
Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.
Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.
Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.
So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.
Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.
Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.
Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.
So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.
Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker
Schmerz
Woher weißt Du, welchen Schmerz Du in Dir hast?
Wie erkennst Du Deine ganze seelische Last?
Wie kannst Du sie deuten, Deine heftige Reaktion?
Du kennst all das viel zu lange schon...
Längst hast Du die Verantwortung abgegeben.
All die anderen sind schuld an Deinem Leben.
Doch irgendwann warst Du erwachsen genug,
und Schuldzuweisungen waren nur Selbstbetrug.
Viele Jahre später hast Du Vergebung geübt,
hast gelernt, wie man seine Feinde noch liebt.
Doch was ist mit Dir und Deinem Schmerz?
Hast Du auch für Dich ein liebendes Herz?
Vergibst Du auch Dir, was Du Dir angetan hast?
Begreifst Du Deinen Schmerz und die seelische Last?
Ab wann hast Du die Verantwortung abgegeben?
Willst Du heute wirklich noch so weiter leben?
Du allein kannst es ändern - entscheide Dich.
Die Liebe ist in Dir - vergiss das nicht.
© Cornelia G. Becker
Schuldgefühle
Schuldgefühle
In Schuldgefühlen hab ich mich halten lassen.
Ich hab mich gefügt - heute kann ich's nicht fassen.
Hat mich nur einer deswegen mehr geliebt?
Hab ich dadurch mehr Anerkennung gekriegt?
Es ist einfacher, ein Schuldautomat zu sein.
Da wirft ein anderer eine kleine Münze rein,
und schon läuft ein Film automatisch ab
und hält mich tagelang betroffen in Trab.
Doch an "Fehler" glaub ich heute nicht mehr.
Mir kommt dabei Eigenverantwortung quer.
Hinterher ist man nämlich immer schlauer
und weiß dann Manches auch genauer.
Sich all den Schuldgefühlen hinzugeben,
hindert daran, in der Gegenwart zu leben.
Sie sind nämlich eine unsinnige Reaktion.
Wer braucht all diese Schuld denn schon?
Es ist meine Zeit, die ich damit verschwende,
wenn ich ständig über andere nachdenke.
Sie habe nur einen Schuldigen gesucht,
ihre Ohnmacht auf meinem Konto verbucht.
Wie eine Marionette, an Strippen gezogen,
hab ich mich so viele Jahre verbogen.
Das erkennen und daraus zu lernen - darin liegt der Sinn,
nicht verbiegen, sondern leben - was ich wirklich bin!
© Cornelia G. Becker
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Liebe
Dieses eine Gefühl bleibt für die Ewigkeit,
trotz aller Wunden der Vergangenheit.
Ein Gefühl leuchtet tief in Deinem Ich,
das Leben und der Alltag zerstören es nicht.
Denn alles, was Dir im Leben widerfährt,
jede einzelne Erfahrung, die Dich etwas lehrt,
ist ein Geschenk, mehr und mehr erkennst Du Dich,
alles geschieht aus Liebe, siehst Du das denn nicht?
© Cornelia G. Becker
Wer bist Du wirklich?
Was wäre, wenn Schuld gar nicht Wirklichkeit ist
und der Schatten nicht der andere, sondern Du selber bist?
Was wäre, wenn Licht und Schatten eine Einheit sind
und Du wärst unschuldig wie ein kleines Kind?
Was wäre mit Deinem Leben, wenn alles aus Liebe geschieht
und es "böse" und "falsch" gar nicht wirklich gibt?
Was fühlst Du, wenn Du Vergangenheit und Zukunft vergisst?
Weißt Du dann auch noch, wer Du wirklich bist?
© Cornelia G. Becker
Der Blick zurück
Manche Erinnerungen zerplatzen wie kleine Blubberblasen.
Doch andere bleiben ein Leben lang bestehen.
Danke für die Spuren, die Menschen in meinem Herzen hinterlassen haben.
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Zeit
Zeit ist vielleicht etwas, was wir erfunden haben,
um Ereignisse in der richtigen Reihenfolge einzutragen.
Was wäre, wenn es Zeit eigentlich nicht gäbe
und meine Aufmerksamkeit allein im Augenblick läge?
Würde ich dann die Orientierung ganz verlieren?
Oder würde ich mich an der Gegenwart orientieren?
Würde ich weniger Zeit für Vergangenheit verschwenden?
Würde ich nicht mehr so oft an die Zukunft denken?
Würde ich mich wahrnehmen, wie ich wirklich bin?
Oder ergäbe das Leben dann gar keinen richtigen Sinn?
Wie wäre mein Leben, ohne das Wissen von Zeit?
Wäre jeder Tag einfach getragen von Leichtigkeit?
Wäre alles richtig, so wie es im Augenblick ist?
Wie fühlst Du Dich, wenn Du die Zeit mal vergisst?
© Cornelia G. Becker
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Ich will leben!
Du glaubst, Du hast alles im Griff
auf Deinem sinkenden Lebensschiff.
Du weißt genau, wo der Hammer hängt,
doch was hast Du alles schon verdrängt?
Du bist Dir sicher, dass Du wieder lachen kannst
und hast doch vor manchen Momenten Angst.
Du erkennst die Wunden und lebst damit
und wacklig ist noch so mancher Schritt.
Du hast versucht aufzuarbeiten, es zuzulassen.
Du willst diese Täter nicht wirklich hassen.
Vergebung allein ist Dein ganz großes Ziel,
suchst Erklärungen für dieses gemeine Spiel.
Trauer über Dein verlorenes Leben liegt hinter Dir.
Du glaubst, Du lebst bewusst im Jetzt und Hier.
Doch eine kleine Geste, ein einfaches Wort
spült Dich im Strom der Vergangenheit fort.
Es kostet Dich Kraft, die Wut zuzulassen.
Du willst diese Männer nicht wirklich hassen.
Doch gemeine Gedanken kreisen in Deinem Hirn.
Wann sprichst Du es aus, bietest ihnen die Stirn?
Du willst nicht sagen, was Du wirklich über sie denkst,
weil Du ihnen dann viel zu viel Aufmerksamkeit schenkst.
Doch Deine Gedanken sprechen Bände für Dich.
Was fühlst Du wirklich über einen solchen Wicht?
Heilung beginnt, wenn wir Schatten akzeptieren,
wenn wir unsere Wut und Rachegelüste spüren,
wenn wir dann Vergebung wirklich leben lernen,
vergeben wir auch unseren eigenen dunklen Kernen.
© Cornelia G. Becker
Mehr zu meinen Gedanken und Gefühlen findet Ihr in meinem neuen Buch:
Ich und Du
Als ich damals Dein Bild gefunden habe und Dir alles Glück der Welt wünschte,
dachte ich nicht, dass es auch ein gemeinsames Glück geben würde.
Als Du damals auf meine Glückwünsche geantwortet hast,
dachte ich nicht, dass dieses gemeinsame Glück wahr werden würde.
Als sich aus Mails eine Vision entwickelte, die wir fast ein Jahr aufrecht erhalten haben,
dachte ich nicht, dass diese Vision Realität werden würde.
Als Du dann endlich vor mir gestanden bist und ich Deine Pläne von diesem besonderen ersten Augenblick zunichte machte,
dachte ich nicht, dass wir einen Traum leben würden, den andere nicht einmal zu träumen gewagt hätten.
Als der Alltag uns mit aller Wucht seine Steine auf unseren Weg warf und wir es schafften, sie gemeinsam wegzuräumen,
dachte ich nicht, dass es einmal anders sein würde.
Als wir anfingen, nicht mehr offen mit einander umzugehen und nicht mehr ehrlich über unsere Gefühle zu reden,
dachte ich nicht, dass das Ende so schnell und schmerzlich auf uns zurollen würde.
Als unsere angestauten Fragen und Ängste wie ein Vulkan aus uns heraus brachen,
dachte ich nicht, dass wir uns gegenseitig so sehr verletzen würden.
Als wir unsere Liebe dann verloren hatten und jeder seinen eigenen Weg ging,
dachte ich nicht, dass ich Dich so sehr vermissen würde.
Als ich Monate später nachts aufwachte und mir Dein liebes Gesicht so entsetzlich fehlte,
dachte ich nicht, dass es mir so unglaublich leidtun würde, nicht noch mehr für diese Liebe gekämpft zu haben.
Als ich anfing darüber nachzudenken und die Trauer von lieben Erinnerungen vertrieben wurde,
dachte ich nicht, dass ich so viel Dankbarkeit für jede Deiner Gesten, für jedes Deiner Worte und für jeden Augenblick Deiner Liebe empfinden würde.
© Cornelia G. Becker
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Endlich leben!
Brandneu und jetzt bei Amazon erhältlich
Bewusst leben heißt
zwangsläufig Verantwortung für Dich selbst übernehmen. Ob Du es nun willst oder
nicht.
Denn die Aufforderung
dazu wird nicht verschwinden, wenn Du glaubst, Dich davor drücken zu können.
Dein Körper wird Dir immer wieder einmal deutlich zeigen, dass Du Dich und
Deine Bedürfnisse, Träume und Wünsche nicht ernst nehmen wolltest. Er wird Dir
mit aller Deutlichkeit zeigen, dass Du Dich nicht als wertvoll und wichtig
verstehst. Er wird Dir auch zeigen, dass Du Dich vor dem Leben drücken willst.
Stellt sich nun die
Frage: Wie deutlich brauchst Du es, bis Du endlich aufstehst, entscheidest und
etwas änderst?
Wie lange willst Du
Dich noch mit allem Möglichen entschuldigen, bis Du begreifst, dass Du es
selbst bist, der da heraus könnte und es einfach nicht will.
Denn Du musst ja da nicht bleiben, wenn Du es
nicht willst.
Vielleicht besteht
unser größtes Problem darin, dass wir nicht begreifen wollen, dass wir eigentlich gar nichts müssen.
Wir könnten uns jeden
Tag neu gegen dieses Müssen entscheiden. Allerdings würde das voraussetzen,
dass wir bereit sind, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen.
Wollen wir das wirklich oder ist es viel bequemer in einer Art
selbstgewähltem Muss-Käfig zu
verharren und sich mit irgendetwas für die eigene Unfähigkeit und Angst zu
entschuldigen?
Das ist, was wir ja all
die Jahre gewohnt waren. Das ist, was wir uns all die Jahre so angeeignet
haben, ohne zu hinterfragen, ob es uns noch guttut.
Eigentlich sind wir so
nicht besser, als ein Alkoholiker, der sein Trinken-wollen immer wieder mit irgendwelchen traurigen Lebensumständen
entschuldigt.
Wir finden auch nur
100.000 Gründe dafür, warum wir nicht handeln wollen.
Denn genaugenommen müssen wir so nicht leben. Wir könnten
uns jeden Tag aufs Neue für einen anderen Weg entscheiden.
Was würden wir dabei
gewinnen oder verlieren?
Gewinnen Verlieren
Freude
am Leben Angst
vor der Zukunft
Selbst-Bewusst-Sein Angst vor dem Leben
Entscheidungsfähigkeit vorgeschobene
Entschuldigungen
Handlungsfähigkeit Opferrolle
Glück Schutzwälle
Eigenverantwortlichkeit Feindbilder
Selbstachtung Mauern
Und
was willst Du jetzt?
Willst Du Dich weiter vor der
Verantwortung für Dein Leben drücken?
Willst Du Dich weiter als Opfer Deines
Schicksals fühlen?
Willst Du weiter anderen die Schuld geben
für Entscheidungen, die Du nicht treffen willst?
Willst Du weiter in der Masse mitlaufen
oder willst Du endlich aufstehen und
leben?
Willst Du es weiter so tun, wie Du es
immer gemacht hast, weil Du es so gewohnt bist und Veränderungen lieber aus dem
Weg gehst?
Oder
Willst Du das Abenteuer Leben mit vollen
Zügen genießen und an Hürden auf Deinem Weg wachsen?
Willst Du die Herausforderung erkennen
und mit deren Bewältigung zu Dir selbst finden?
Willst Du werden, was Du schon immer
sein wolltest?
Dann
steh endlich auf und mach Dir bewusst, was Du gerade mit Deinem Leben tust!
Steh
auf, und definiere Dich neu!
Steh
auf, und handele so, dass es Dir gut geht. Entschuldige Dich nicht mehr bei
anderen oder mit anderen. Du allein trägst die Verantwortung für Dich und Dein Leben.
Es
verändert sich erst etwas, wenn Du etwas veränderst.
Deine
Weigerung, das zu erkennen, hilft Dir nicht und macht Dich krank. Das könntest
Du verhindern, wenn Du Dein Bewusstsein für Deine Bedürfnisse und Deine
Verantwortung schulst.
Dafür
musst Du allerdings Deine Handlungen hinterfragen wollen.
Dafür
musst Du wahrnehmen wollen und nicht
die anderen vorschieben.
Dafür
musst Du Deine Schutzmechanismen erkennen wollen
und Dich ihnen stellen.
Dafür
musst Du bei Dir bleiben wollen!
Es
ist ein schwerer Weg zur Ehrlichkeit mit sich selbst.
Lass
ihn uns gemeinsam gehen.
Denn
wir sind alle Liebe und Licht.
Niemand
– außer wir selbst – hindert uns daran zu leuchten und unsere Liebe in die Welt
zu tragen.
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Glück und Leid
Glück und Leid liegen so dicht bei einander.
Was Dich heute freut, bringt Dich morgen durcheinander.
Eine Zeitlang geht der Weg wirklich schön eben,
und dann geht es plötzlich wieder voll daneben.
Glück und Leid sind wie Tag und Nacht.
Was Dich heute noch richtig glücklich macht,
zerfällt morgen vielleicht in grausige winzige Fetzen,
und Du fühlst Dich, als würde Dich jemand hetzen.
Glück und Leid oder das pure Leben.
Heute willst Du glücklich alles geben.
Doch morgen zieht es Dir den Boden weg,
und Du liegst mit der Kinnlade im Dreck.
Glück und Leid eine ewiges auf und nieder.
Heute singt Deine Seele verträumte Lieder.
Morgen erdrückt Dich die Last des Lebens
und Du glaubst es war einfach alles vergebens.
Glück und Leid, ein Kreislauf für sich.
Heute schlägt Dir das Schicksal ins Gesicht.
Morgen fliegst Du über einen Regenbogen
und Dein Herz beginnt von neuem zu toben.
Das ist der Lauf in so manchem Leben
und manchmal würde ich alles darum geben,
dass es beim Glück alleine eine Weile bleibt,
denn das Leid ist, was an meinen Nerven reibt.
Doch wäre ich nicht die, die ich heute bin,
und das Leid hätte so gar keinen Sinn,
wenn nicht die Liebe mich immer noch trägt,
auch wenn das Leben schwere Wege geht.
© Cornelia G. Becker August 2014
Was Dich heute freut, bringt Dich morgen durcheinander.
Eine Zeitlang geht der Weg wirklich schön eben,
und dann geht es plötzlich wieder voll daneben.
Glück und Leid sind wie Tag und Nacht.
Was Dich heute noch richtig glücklich macht,
zerfällt morgen vielleicht in grausige winzige Fetzen,
und Du fühlst Dich, als würde Dich jemand hetzen.
Glück und Leid oder das pure Leben.
Heute willst Du glücklich alles geben.
Doch morgen zieht es Dir den Boden weg,
und Du liegst mit der Kinnlade im Dreck.
Glück und Leid eine ewiges auf und nieder.
Heute singt Deine Seele verträumte Lieder.
Morgen erdrückt Dich die Last des Lebens
und Du glaubst es war einfach alles vergebens.
Glück und Leid, ein Kreislauf für sich.
Heute schlägt Dir das Schicksal ins Gesicht.
Morgen fliegst Du über einen Regenbogen
und Dein Herz beginnt von neuem zu toben.
Das ist der Lauf in so manchem Leben
und manchmal würde ich alles darum geben,
dass es beim Glück alleine eine Weile bleibt,
denn das Leid ist, was an meinen Nerven reibt.
Doch wäre ich nicht die, die ich heute bin,
und das Leid hätte so gar keinen Sinn,
wenn nicht die Liebe mich immer noch trägt,
auch wenn das Leben schwere Wege geht.
© Cornelia G. Becker August 2014
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Der Monat Mai in meinem Leben
Der Mai ist ein sehr ungewöhnlicher Monat in meinem Leben.
Er konfrontierte mich immer wieder mit der Liebe zu
Menschen, die mein Leben auf ungewöhnliche Weise betreten und auf tragische
Weise wieder verlassen haben.
Seltsam, wenn einem solche Dinge nach all diesen Jahren
bewusst werden. Plötzlich ergibt sich ein Bild im Hier und Jetzt.
Auf der einen Seite ein sehr schönes, sehr liebevolles und
romantisches Bild.
Auf der anderen Seite Trauer, Schmerzen und tiefe
Verletzungen.
Kein Monat in meinem Leben hat je eine solche emotionale
Seite entwickelt wie der Mai.
In den letzten Tagen habe ich sehr viel darüber nachgedacht,
was in all den Jahren im Mai geschehen ist.
Auch wenn es Augenblicke gibt, in denen ich melancholisch
und traurig zurück blicke, so gibt es doch auch viele wunderschöne, liebevolle
und dankbare Gedanken und Gefühle zu diesem Monat in meinem Leben.
Deshalb möchte ich diesen Menschen Danke sagen.
Danke, dass Ihr mir Eure Liebe gebracht und Erinnerungen
geschaffen habt, die es wert waren, gelebt zu werden.
Danke, dass ich durch die Zeit mit Euch mich selbst besser
kennen lernen konnte und daran wachsen durfte.
Danke, dass Ihr in meinem Leben ward und irgendwie noch
seid, denn ohne Euch wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin.
© Cornelia G. Becker 27.5.2014
Narben der Vergangenheit
Es gibt Dinge im Leben, die vergisst Du nicht.
Sie zeichneten tiefe Narben in Deinem Gesicht.
Sie hinterließen Spuren in Deinem Herzen,
verursachen immer wieder mal Schmerzen.
Es gibt Augenblicke, die willst Du nicht wissen,
und Menschen, die willst Du nie mehr küssen.
Sie hinterließen tiefe Narben in Deiner Seele,
brachten Zeiten, die Dich immer noch quälen.
Es gibt Tage, da spürst Du all diese Traurigkeit,
verlierst Dich für Stunden in der Hoffnungslosigkeit.
Vergangenheit kannst Du aber nicht mehr korrigieren.
Es ändert sich nichts, wirst Du Dich selbst verlieren.
Vergebung ist ein schwerer Weg zu Dir selbst.
Wenn Du ihn gehst, wenn Du ihn wirklich wählst,
dann könntest Du frei sein, von diesem ewigen Leid
Bist Du zu einem Leben im Hier und Jetzt bereit?
© Cornelia G. Becker
Was hindert Dich daran, dankbar zu sein?
Menschen kommen in mein Leben und gehen wieder. Sie alle haben mir etwas zu geben, für das ich dankbar sein kann. Selbst meinem vermeintlichen Feind kann ich mit Dankbarkeit begegnen. Das klingt so einfach.
Dankbarkeit zu fühlen, erfordert vielleicht erst einmal eine Zeit der Stille und des Fühlens. Es erfordert vielleicht ein innere Einkehr, um herauszufinden, wer und was ich wirklich bin. Für welche Ereignisse in meinem Leben kann und will ich dankbar sein? Welche Teile meiner Vergangenheit haben mir geholfen, zu werden, was ich heute bin? Welche Lebensabschnitte waren zwar traurig und schwer, aber letztendlich haben sie mich mir selbst näher gebracht? Wenn ich davon ausgehe, dass jede Erfahrung und jede Begegnung ein Spiegelbild meiner selbst ist, muss ich mich fragen, welches Spiegelbild gerade vor mir steht? Welche Erfahrung will ich gerade machen? Was hat diese Begegnung mit mir selbst zu tun?
(Den kompletten Artikel findest Du hier ----> Huffington Post
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Wenn die Seele sich verkriecht
In
meiner dunklen Seelenkammer
In
meiner dunklen Seelenkammer gehe ich auf und ab
und
suche nach Türen und Fenstern, die sie nicht hat.
In
meiner dunklen Seelenkammer gibt es oft kein Licht,
Einsamkeit
und Schmerz schlagen mir Kälte ins Gesicht.
In
meiner dunklen Seelenkammer bin ich wieder nicht Ich,
in
Trauer und in Tränen verliere ich mein inneres Licht.
In
meiner dunklen Seelenkammer fühle ich Wut und Zorn,
blicke
in die Vergangenheit, versperrt ist die Sicht nach vorn.
In
meiner dunklen Seelenkammer starr ich Löcher in die Wand,
und
es gibt hier keine Brücken und auch keine helfende Hand.
In
meiner dunklen Seelenkammer gibt's Mauern unglaublich dick,
kein
Hoffnungsschimmer bringt mir ein kleines bisschen Glück.
In
meiner dunklen Seelenkammer versinke ich in Depression,
es
gibt keinen liebevollen Augenblick, nur düstere Vision.
In
meiner dunklen Seelenkammer finde ich die Liebe nicht,
verzweifelt,
ohne Lebenssinn, schreib ich traurig ein Gedicht.
In
meiner dunklen Seelenkammer verstecke ich mich vor mir
und
wünschte doch von ganzem Herzen, es wäre jemand hier.
©
Cornelia G. Becker
Das Schicksal ist manchmal ein schwerer
Lehrmeister. Es zwingt Dich in die Knie auf unterschiedliche Weise.
Verletzt und verstört ziehst Du Dich in Deine 4 Wände zurück und
traust Dich nicht mehr heraus.
Ob Krankheit, Tod oder seelische
Verletzungen, es ist schwer diese Wege zu gehen und sich selbst immer
wieder zu motivieren.
Manch einer zerbricht an diesem Schmerz
und möchte am liebsten keine Menschen mehr sehen. Verloren ist das
Vertrauen und die Hoffnung stirbt.
Andere verschließen ihre Herzenstür
und haben Angst vor weiteren Verletzungen. Freiwillig gehen sie in
die Einsamkeit und bleiben lieber allein.
Oder sie kämpfen mit Depressionen und
Trauer oder Wut und Ohnmacht.
Wie auch immer Dich das Schicksal
herausfordert, der Rückzug hinter Mauern ist immer der falsche Weg.
Sperr Dich nicht selbst ein! Beginne
wieder zu leben.
Reiß die Mauern ein und lass Licht
herein!
Es ist Dein Leben. Lebe es!
©
Cornelia G. Becker
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