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Zeit

Die Erschaffung der Zeit gibt uns die Möglichkeit,
Ereignisse in Schubladen zu sortieren.
So können wir sie beurteilen und ggf. auch verurteilen.
Wir können sie einteilen
in "gute" und "schlechte",
in "richtige" und "falsche"
Erfahrungen.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir uns damit beschäftigen,
sind wir nicht im Jetzt.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir versuchen,
die Zukunft zu planen,
sind wir nicht im Jetzt.

Wer hat uns eigentlich beigebracht,
dass ein solches Verhalten wichtig und notwendig sei,
für ein funktionierendes Zusammenleben?
(Wer hat eigentlich einen Nutzen davon?)

Ist es vielleicht unsere Angst,
diese Welt könnte wie eine Seifenblase zerplatzen,
wenn wir jedem die Möglichkeit einräumen,
mit seiner (Lebens-)Zeit zu tun,
was er wirklich will?

Wie oft im Leben rennen wir hinter etwas her,
um - wenn wir es dann auch erreichen - festzustellen,
dass es gar nicht so wichtig war
oder gar nicht so toll ist?

Wie oft fragen wir uns in unserem Leben:
"War das etwa schon alles?"

Je älter wir werden, desto mehr Panik kann diese Frage in uns auslösen.
Mancher ist gar davon überzeugt,
er würde alles anders machen,
wenn er doch nur noch einmal von vorne beginnen könnte.

Würde es ihm dann gelingen,
einen einzigen Augenblick
mit Achtsamkeit und Dankbarkeit,
mit Demut und Seligkeit,
mit Licht und Liebe
zu füllen?

© Cornelia G. Becker

Ausreden


Ausreden

Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.

Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.

Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.

Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.

Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker

Seele sein im Anderen

Kleiner Auszug aus meinem E-Buch: "Auf der Suche nach dem Glück"


Seele sein im Anderen


Weißt Du eigentlich was Seelenverwandtschaft ist,
wenn jemand plötzlich Dein Herz zärtlich küsst?

Weißt Du wie es ist, wenn ein Geist hinter Dir steht
und liebevoll ein Schauer über Deinen Rücken geht?

Weißt Du wie es ist, wenn Du jemand ganz nah spürst,
Du jeden Gedanken und jede einzelne Berührung fühlst?

Weißt Du wie es ist, wenn Du zwischen Buchstaben Tränen siehst
und Du die Gefühl des anderen zwischen den Wörtern liest?

Weißt Du wie es ist, wenn vom anderen Ende dieser Welt
jemand ohne Worte Dir stundenlang sein Leben erzählt?

Weißt Du wie es ist, wenn die Wolken Bilder für Dich malen
und es ist wie Zeichen vom Himmel an ganz traurigen Tagen?

Weißt Du wie es ist, wenn Du jemand so unbeschreiblich liebst,
dass Du ihn mit geschlossenen Augen vor Dir stehen siehst?

Weißt Du wie es ist, wenn jemand ganz weit weg in der Welt
voller Liebe Dein Herz in seinen schützenden Händen hält?

Was hat Schleiermacher vor Jahren dazu schon gesagt:
Liebe heißt Seele sein im Anderen, jeden einzelnen Tag

© Cornelia G. Becker



Behindere Dich nicht selbst



Wenn Du glaubst, dass alles so bleibt wie es ist... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du glaubst, dass nichts und niemand sich verändert... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du an Menschen und Dingen festhältst... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du an Situationen und Gegebenheiten festhältst... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du meinst, so wie es ist, ist es gut... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du meinst, es würde für immer so bleiben... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du es am liebsten so hast, wie es schon immer war... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du versuchst Dich mit der Alltäglichkeit des Alltags zu arrangieren... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du es Dir schön redest und glaubst, es so besser ertragen zu können... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du Deine Angst und Deinen Schmerz verleugnest... dann behinderst Du Dein Leben.

Dann behinderst Du Dich und das, was Du sein könntest.
Dann zeigst Du der Welt nicht, wer Du wirklich bist und versteckst Dich hinter Deinem Schmerz und Deiner Angst vor noch mehr Schmerz.


Aber Dein wahres Ich wird das auf Dauer nicht zulassen.
Wir sind alle auf dieser Welt, um zu werden, was wir uns entschieden haben zu sein.
Es hilft Dir nicht weiter, Dich selbst zu verleugnen, vor Entscheidungen wegzulaufen und vielleicht noch in der Vergangenheit und ihren Hoffnungen stecken zu bleiben.
Es hilft Dir auch nicht, schöne Zukunftsträume zu visualisieren, wenn Du nicht bereit bist, sie auch in die Tat umzusetzen und endlich wahr zu machen.

Dein Leben findet in der Gegenwart statt. Es ist wichtig, dass Du erkennst, was DU wirklich willst.
Entscheide Dich für Dich.
Übernimm Verantwortung für Dein Leben.

Möglicherweise - nein, bestimmt - werden sich dann in Deinem Turm Türen öffnen, von denen Du nicht einmal wusstest, dass es sie gibt.

Glaube an Dich.
Verschwende nicht Deine wertvolle Zeit mit Anpassung an irgendetwas oder irgendjemanden.

Es ist Dein Leben und Deine Lebenszeit.
Nutze sie für    D I C H !!!

© Cornelia G. Becker


Gelebtes Glück


Ich habe mich entscheiden,
ein Stück Weg mit Dir zu gehen.
Ich habe mich entschieden,
Dir meine ganze Liebe zu geben.
Ich habe mich entschieden,
einen Traum leben zu lassen.
Das Ende konnte ich lange nicht fassen.

Ich würde es sicher noch einmal machen,
selbst wenn noch so viele darüber lachen.
Träume wirklich zu leben ist wunderbar!
Ausgeblendet ist kurz die ganze Gefahr.
Das Leben ist nur noch jetzt und der Augenblick.
Unglaublich dankbar denk ich daran zurück.
Niemand nimmt mir je dieses gelebte Glück.

© Cornelia G. Becker


Hast Du ein Ziel?



Rede nicht über  das, was Du vielleicht einmal tun möchtest.
Rede über das, was Du wirklich tun willst.
Es bewegt sich nichts mit einem „Möchte“.
Ersetze einmal die Worte „möchte“ und „müsste mal“ durch das Wort „will“ und schau genau hin, wie Du Dich dabei fühlst.

Keiner muss Dir wirklich sagen, was Du tun willst.
Denn Du wirst es einfach tun. Du wirst auch nicht lange fragen.
Möglicherweise wirst Du noch kurz über Konsequenzen nachdenken. Wenn aber Dein Wunsch so übermächtig ist, dann werden Dir auch die möglichen Konsequenzen egal sein. Dann sagst Du Dir vielleicht: „No risk, no fun.“

Das Leben ist viel zu kurz für ein „Vielleicht würde ich mal...“ oder „ich möchte gerne mal...“

Was hast Du schon zu verlieren?
Es wird Dich nicht gleich das Leben kosten. Aber es kostet Dich Lebenszeit, wenn Du es nicht tust. Und später wirst Du vielleicht bereuen, es nicht längst getan zu haben.

Du musst anderen nicht imponieren. Sage ihnen ehrlich, dass Du gerade nicht weiß, was Du willst. Möglicherweise hast Du selbst wirklich keine Ahnung davon. Du hast all die Jahre Deine eigenen Wünsche überhört und ignoriert. Vielleicht haben Dich andere schon viel zu lange blockiert, indem sie Dir zu verstehen gaben, dass man so etwas nicht tut. Und Du hast Dich brav angepasst und Deinen Träumen nachgetrauert.

Es ist aber nicht das Leben der anderen! Es ist Dein eigenes!
Tu endlich, was Du wirklich willst.
Versteck Dich nicht hinter Deinen Ausreden.
Lebe, was Du leben willst und alles wird gut.

Du allein hast die Kraft Dich zu entscheiden.
Nichts kann Dich daran hintern, wenn Du es wirklich willst.

Also nimm Dir die Zeit, und finde heraus, was Du wirklich willst.
Wenn Du es gefunden hast, dann bleibe Dir selbst treu.
Lebe es!
Lass Dich nicht irritieren oder ablenken.
Lebe es!

Wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf klappt, dann versuche es noch einmal.
Hindernisse gibt es auf jedem Weg.
Räum sie weg!
Du darfst auch mal hinfallen.
Denke aber daran: „Du hast auch die Kraft wieder aufzustehen.“

Alles, was Du wirklich willst, wird Dir gelingen, wenn Du Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

© Cornelia G. Becker

Leben leben


Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu leben.
Viel zu oft verhalten wir uns wie Marionetten in unserem eigenen Theaterstück.
Wir funktionieren wie es andere von uns erwarten.
Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass alles zusammenbricht, wenn wir etwas verändern würden.
Dabei ist es unsere Angst, die uns daran hindert, eine "lebenswichtige" Entscheidung zu treffen.

Doch das Leben lässt sich nicht einfach blockieren.
Es wird uns immer wieder mit unterschiedlicher Deutlichkeit zeigen, dass wir uns selbst im Käfig gefangen halten.
Es wird uns solange damit konfrontieren, bis wir genug haben und dann zu Veränderungen in der Lage sind, die wir über all die Jahre nicht für möglich gehalten haben.
Erstaunt stellen wir dann vielleicht fest, dass nichts zerbricht. Wir stellen fest, dass die neu gewonnene Freiheit wirklich befreiend ist.
Plötzlich fragen wir uns, warum wir das solange mitgemacht haben.
Was musste alles geschehen?
Wir wussten doch längst, dass es so nicht weitergehen konnte.

Entscheidungen treffen bedeutet immer auch die Angst zu überwinden.
Angst davor, einen falschen Weg gewählt zu haben.
Angst davor, sich zu blamieren.
Angst davor, noch mehr Zeit zu verschwenden.
Angst davor, alles zu verlieren.

Wenn wir uns dieser Angst hingeben, dann wird das Leben an uns vorbei leben.
Dann träumen wir einen Traum vom Leben und ergeben uns unseren Illusionen darüber.
Dann glauben wir vielleicht noch, dass wir es anders gar nicht können, weil wir klein und schwach sind.
Irgendwann sitzen wir da, voller Trauer, um unser nicht gelebtes Leben.

Bei solchen Gedanken fällt mir immer wieder die Geschichte von der Frau ein, die ihr Leben lang ans Meer wollte. Am Ende ihres Lebens stellte sie - auf einem Berg sitzend - fest, dass alle Wege zum Meer geführt hätten. Doch sie war keinen einzigen bis zum Ende gegangen.

Vielleicht führen Dich all Deine Weg zum Ziel.
Zu dem Ziel, dass Du für Dein Leben erreichen willst.
Dafür kannst Du etwas tun.

Geh den ersten Schritt und gibt nicht auf, wenn es mal schwierig wird.

Denn möglicherweise wartet hinter der Dornenhecke das Paradies Deines Lebens.

© Cornelia G. Becker

Träume



Wir alle haben unsere Träume.
Wir alle hoffen und glauben, dass unsere Träume irgendwann einmal Wirklichkeit werden.

Dabei ist es nicht einmal der Mut, der uns fehlt.
Es ist unsere Angst vor Verletzungen, die uns immer wieder daran hindert, unsere Träume in die Welt zu tragen.
Doch was haben wir wirklich zu verlieren?

Ist es nicht vielleicht ein wunderschönes Geschenk für eine Weile Glück zu erleben?
Selbst auf die Gefahr hin, dass dieses Glück zerbrechen könnte?
Ist es diesen Einsatz nicht wert?

Manchmal wünsche ich mir,
ich könnte die Welt noch einmal so unbeschwert sehen wie ein Kind
ohne das mein Verstand den Finger hebt und mahnend spricht:
"Vorsicht mein Kind, so etwas tut man doch nicht."


An einem Tag wie heute


Es war an einem Freitag und ich war so nervös wie noch niemals zuvor in meinem Leben.
Ich habe mich zigmal umgezogen. Dabei war eigentlich schon am Abend vorher klar, was ich anziehen würde.
Ich habe versucht mich abzulenken und die Ruhe zu bewahren. Aber es ist mir nicht wirklich gelungen.
Irgendwann an diesem Vormittag wurde mir die Wohnung zu klein und ich habe die Flucht ergriffen und bin zu meiner Mutter gefahren. So hatte ich wenigstens jemanden, mit dem ich die Zeit verquatschen konnte.
Diese Zeit verging zwar, doch die Unruhe steigerte sich ins Unerträgliche.
Was für ein Tag. Wie hat mein Herz das überhaupt ohne Zusammenbruch ausgehalten?

Am Nachmittag und gegen Abend raste mein Puls. Ich schaffte es längst nichtmehr still zu sitzen und lief auf und ab wie ein gefangenes Tier in seinem Käfig. Dabei war ich doch gar nicht eingesperrt.

Was würde noch alles geschehen bevor der Tag zu Ende ging?
Würden all diese Visionen wahr werden oder würden sie zerplatzen wie Seifenblasen?
Hatte ich mich womöglich völlig umsonst so aufgeregt?
Würde vielleicht ein spannendes Abenteuer daraus werden?
All diese Fragen beschäftigten mich an diesem Tag bis er fast zu Ende war.

Kennst Du das?
Dann werden Sekunden zu Minuten und Minuten zu Stunden. Die Zeit scheint still zu stehen. Die Spannung steigt bis sie mich zu zerreißen droht. Das Herz klopft bis zum Hals und beruhigen funktioniert überhaupt nicht.

Und als es dann endlich soweit ist, sind es die Berührungen und die Tränen, die all diese Spannung liebevoll auflösen.
Plötzlich frage ich mich, warum ich mich so verrückt gemacht habe. Eigentlich war doch alles schon auf eine gewisse Weise vorbestimmt. Im Hintergrund lief doch schon längst der Schicksalsfilm ab und näherte sich seinem unvermeidlichen Höhepunkt. Die kleinen Rädchen griffen wie von alleine ineinander. Um die Ereignisse aufzuhalten, war es doch ohnehin längst zu spät.

Wenn ich das nur mal so gelassen hätte sehen können.

Als dieser Tag sich dann seinem Ende neigte, waren die Erwartungen und Hoffnung um ein Vielfaches übertroffen.

Der spannendste und aufregendste Tag in meinem Leben ging zu Ende und ich möchte keine einzige Sekunde davon missen.

Danke Schicksal
- für den Mut, den wir hatten.
- für die Hoffnung, die uns trug.
- für die Visionen und Träume, die wir gemeinsam malten.
- für die Zeit, die wir miteinander verbringen durften.
- für die Liebe, die zwei Seelen verbunden hat.
- für ein wundervolles Geschenk.

Auch wenn mich manchmal die Trauer überfällt, dass es vorbei ist, so weicht sie doch irgendwann einer unbeschreiblichen Dankbarkeit.

Und die Erinnerung lebt weiter...

© Cornelia G. Becker


Im Internet verlieben – Gibt es das wirklich?



Wenn beide ehrlich sind...
Wenn beide eine Verbindung spüren...
Wenn beide Vertrauen haben und offen schreiben...
Wenn beide Skype haben...
Wenn bei beiden die Stimme am Telefon dann eine Faszination ausübt...
Wenn beide es schaffen, die Zeit der rosaroten Brille durchzuhalten...

... dann spielt selbst die Entfernung keine Rolle mehr.
Es gibt ja zum Glück Flugzeuge.

Wer keine Träume und Vision mehr hat, dem hat das Leben vielleicht schon Realität beigebracht. Aber das heißt nicht, dass es keine Träume und Vision gibt.

Wer sich hinter einem Profil wirklich versteckt, kann ich ohnehin niemals wissen.
Aber das ist im wahren Leben auch nicht viel anders. Denn auch hier kann ich mich mit jemandem treffen und es könnte sich herausstellen, dass er etwas ganz anderes ist, als er vorgab zu sein.

Es treffen sich immer zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.
Jeder hat in seiner Welt schon ein Leben gelebt und gute oder schlechte Erfahrungen gemacht.
Jeder möchte sich von seiner besten Seite zeigen und das bedeutet vielleicht, dass er es eine ganze Zeitlang schafft, sich selbst zu übertreffen und seine „Macken“ für eine Weile abzulegen.
Ob das dann auf Dauer so funktioniert, ist allerdings äußerst fraglich.

Wie beide nun mit den kleinen individuellen Eigenarten umgehen und wie ehrlich sie sie zeigen, steht ohnehin auf einem ganz anderen Blatt. Verleugnen lassen sich weder Erfahrungen noch Macken.
Es bleibt also die Frage: „Wie kann (und will) ich sie akzeptieren und damit leben?

Egal wie viel wir uns auch erzählt haben...
Egal wie schön die Visionen sind, die wir gemalt haben...
Irgendwann ist die Wirklichkeit da und wir stehen voreinander.

Ob es dann auch funkt oder nicht...
Ob dann die Zeit im Internet eine Basis geschaffen hat oder nicht...
Ob „Ich“ und „Du“ ein „Wir“ visioniert haben und es am Leben erhalten können...

All das erfordert ein Miteinander, einen gemeinsamen Wunsch, diesen geträumten Weg zusammen zu gehen. Und das wird nicht einfach. Denn die Basis war ja schon (wie viele denken werden) „verliebte Träumerei“.
Doch wer behauptet eigentlich, dass wir unsere Träume nicht auch leben können.

Es gehört vielleicht etwas Mut dazu. Aber es lohnt sich, sich dafür einzusetzen.

Märchen enden oft mit: „... und wenn sie nicht gestorben sind...“
Wer weiß schon, ob solche Märchen wahr werden oder nicht.

Aber möglich wäre es doch. Denn Amor schießt seine Pfeilchen irgendwo hin. Er fragt nicht nach Entfernungen. Er spielt sein kleines romantisches Spiel.

Wenn Du jetzt glaubst, dass das Leben zu kurz ist für kindische Spielchen und Träumereien, dann solltest Du Dich fragen, was Du wirklich verlieren kannst.
Wenn Du überzeugt sagst: „Alles!“
Dann solltest Du es wirklich lassen. Denn vermutlich bist Du zu realistisch, um die „Rosarote-Brille-Zeit“ zu überstehen.

Eines ist Dir dann allerdings entgangen: „Dich noch einmal wie 17 fühlen zu dürfen und es in vollen Zügen zu genießen.“

Wie auch immer Du Dich entscheiden wirst und welche Risiken Du bereit bist einzugehen, eine Frage steht immer im Raum – wie im richtigen Leben auch:
„Nutzt Du die Chancen, die sich Dir bieten oder siegt die Angst vor Verletzungen, Lügen und Intrigen, Enttäuschungen und Blamagen usw.?

Glück ist vielleicht immer nur ein kurzer Augenblick.
Du kannst ihn wahrnehmen oder daran vorbeigehen.
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung.
Das Internet erweitert nur Deine Möglichkeiten.

Viel Glück!!!

© Cornelia G. Becker





Sehnsucht

Verlierst Du Dich auch manchmal in Deiner Sehnsucht?
Fragst Du Dich manchmal, was wäre wenn....
Es gibt solche Tage immer wieder... sie kommen und gehen
und der Alltag versinkt für Augenblicke in verträumter Melancholie.




Sehnsucht

Sehnsucht nach Deiner Nähe und Deiner Zärtlichkeit.
Sehnsucht nach all den Gesprächen und der Geborgenheit.
Sehnsucht nach dieser Liebe in Deiner Augen Blick.
Doch das Leben geht vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach lieben Worten und gegenseitigem Verstehen.
Sehnsucht nach Wegen, die wir im Sturm noch gemeinsam gehen.
Sehnsucht nach einem liebevollen romantischen Augenblick.
Doch die Zeit dreht sich vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach der einen Liebe, die für die Ewigkeit hält.
Sehnsucht nach Glück, dass nicht in der Brandung zerschellt.
Sehnsucht noch einmal völlig die Zeit zu vergessen.
Ist eine solche Sehnsucht denn wirklich zu vermessen?

© Cornelia G. Becker


Der alte Mann und die Sehnsucht


Dieser Artikel wurde auch in der Huffington Post veröffentlicht


Es war die Sehnsucht, die eines Tages laut und lauter an ihre Türen klopfte.
Einsam stand sie draußen in der Kälte und drohte zu erfrieren.
Schutzlos dem Wind des Lebens ausgesetzt, suchte sie nach einem wärmenden Platz und hoffte, dass sich ein Herz erbarmen und sie einlassen würde.

Die Sehnsucht hatte schon an vielen Türen geklopft. Doch die Menschen hatten keine Zeit für sie. Sie waren zu sehr mit ihrem Alltag beschäftigt und konnten sie nicht hören. In ihren Häusern war so viel Musik und Lärm, das leise Klopfen an der Tür wurde gar nicht mehr wahrgenommen.
So wanderte die Sehnsucht traurig und einsam von einer Tür zur nächsten.

Weit entfernt von der Geschäftigkeit des Lebens und dem Licht der Städte fand sie ein kleines Häuschen am Waldrand.
Ein alter Mann hatte sich nach seiner Arbeitszeit dorthin zurückgezogen. Seine Frau war verstorben, und die Kinder hatten ihre eigenen Familien. Er hatte sich einen Teil seiner Sehnsucht erfüllt und zog in diese Gegend, um sich von der Welt auszuruhen und den Bäumen und den Vögeln zu lauschen.

Die Sehnsucht beobachtete diesen Mann über einige Tage. Er ging immer wieder in den Wald. Manchmal pfiff er mit den Vögeln, manchmal sprach er mit den Bäumen. Wenn er sich einsam fühlte, umarmte er sie auch. Er hörte dem Wald und seinen Lebewesen zu und immer überkam ihn eine tiefe Sehnsucht. Aber er konnte sie nicht wirklich wahrnehmen oder beschreiben.

Nach einigen Tagen dachte sich die Sehnsucht: "Hier werde ich sicher ein warmes Plätzchen am Feuer finden."
Sie nahm all ihren Mut zusammen und klopfte erneut an eine Tür. Nach all den Enttäuschungen, kostete sie das sehr viel Kraft und Mut. Fast hatte sie schon die Hoffnung aufgegeben. Manchmal hatte sie davon geträumt, in der Kälte erfrieren zu müssen. Auch dieses Mal war sie sich nicht sicher.

Und dann geschah es. Die Tür öffnete sich, und der alte Mann sah sie mit leuchtenden Augen an. Er fragte, wer sie sei und ob sie hereinkommen wollte, um sich aufzuwärmen. Nachdem er ihr einen Platz am Kamin angeboten hatte, ging er in die Küche und bereitete Tee und einen Imbiss vor. Nach der langen Wanderung musste die Sehnsucht sicher sehr hungrig und durstig sein. Er wollte ihr etwas Gutes tun und ihr sein Herz öffnen und ihr seine Liebe schenken.
Nachdem die Sehnsucht etwas gegessen hatte und ihren Durst etwas gestillt hatte, fragte der alte Mann, wie es ihr den so ergangen sei.

Mit einem traurigen Gesicht und Tränen in den Augen kuschelte sich die Sehnsucht noch tiefer in die Decke und begann zu erzählen. Der alte Mann hörte sehr aufmerksam zu.
Im Laufe der Jahre erzählte ihm die Sehnsucht sehr viele unterschiedliche Geschichten und jedes Mal weinte der alte Mann. Oft schaute er sie nachdenklich an.
Manchmal gingen sie im Wald spazieren und er berichtete von seinem Leben. Die Sehnsucht begleitete ihn auf seinem Weg und hörte ihm interessiert zu.
So gingen noch viele Jahre ins Land.

*****

Version 1

Eines Tages ging es dem alten Mann sehr schlecht. Er wollte gar nicht aufstehen und bat die Sehnsucht an sein Bett.
Er erzählte ihr von seinen Träumen und Hoffnungen. Er berichtete, welche wichtigen Entscheidungen es in seinem Leben gab und warum er diese Träume nicht ausleben konnte. Tränen standen in seinen Augen, und er wünschte sich an den Anfang seines Lebens zurück. Sicher würde er dieses Mal alles besser machen und sein Leben so leben, wie er es immer gewollte hatte.
Traurig und verzweifelt erkannte er, dass es kein Zurück geben würde. Voller Hoffnung klammerte er sich an den letzten Atemzug und musste doch die Welt verlassen.
Und die Sehnsucht begann zu weinen und zog weiter durch die Kälte auf der Suche nach einem warmen Platz im Herzen eines Menschen.

*****

Version 2

Dann kam der Tag, an dem es dem alten Mann sehr schlecht ging und er morgens gar nicht aufstehen wollte. Er bat die Sehnsucht, sich zu ihm zu setzen und dann erzählte er von seinen Träumen und Hoffnungen. Er erzählte, warum sie nicht war werden konnten. Er berichtete von den vielen wichtigen Entscheidungen. Er erklärte, warum das Leben so war, wie es war und was seine wahre Sehnsucht gewesen ist.
Mit dieser Erkenntnis schlief er mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht für immer ein.
Und die Sehnsucht fühlte die Dankbarkeit und Glückseligkeit und wanderte zufrieden weiter.

*****

Mit welcher Geschichte würde Dein Leben enden?
Welche Sehnsucht klopft an Deine Herzenstür?
Was hindert Dich daran, sie zu leben?

Sehnsucht

Es ist eine Sehnsucht, die Dich durchs Leben trägt.
Erkenne und lebe sie, es ist schnell zu spät.
Sie ist schon immer da und ruft nach Dir.
Nimm sie endlich wahr und ergib Dich ihr.
Sie bringt Dich zu Dir und Deinem wahren Ich.
Und zeigt Dir liebevoll einen Weg ins Licht.

© Cornelia G. Becker

Sehnsucht


Sehnsucht

Sie sehnte sich nach Frieden auf dieser Welt
und dass jemand im Leid sie auch noch hält.

Sie sehnte sich nach Zufriedenheit und Glück
und Leben im Hier und Jetzt und im Augenblick.

Sie sehnte sich nach Vertrauen und Ehrlichkeit
und träumte von einer liebevolleren Wirklichkeit.

Sie sehnte sich nach Liebe und Zuversicht
und hoffte, die Realität zerstört das nicht.

Sie sehnte sich nach Menschen, die in Frieden leben
und sich in der Not auch gegenseitig Hoffnung geben.

Sie sehnte sich nach einem, der mit ihr geht
und wie sie schwingt und sie ganz versteht.

Sie sehnte sich nach Nähe und Geborgenheit
und fühlte im Herzen diese Ausgeglichenheit.

Sie sehnte sich nach Gesprächen und tiefem Verstehen
und Wegen, die Menschen gemeinsam noch gehen.

Sie sehnte sich nach Bergen, dem Blick auf die Welt
und Ruhe und Stille, die nicht im Alltag zerfällt.

Sie sehnte sich nach ihrem ganz persönlichen Ich
und suchte den Weg durch den Tunnel ins Licht.

Sie sehnte sich und hatte so viele Träume für sich
Die traurige Realität zerstörte ihre Sehnsucht nicht.
© Cornelia G. Becker

Träume, Sehnsüchte und Visionen



Wir alle haben Träume, Sehnsüchte und Visionen. Am Jahresanfang sind sie lebendig und beleben uns immer wieder. Sie zeigen uns neue Wege, geben uns Kraft und wir freuen uns darauf, sie zu leben.
Zum Jahresende gibt es dann eine Zeit der Reflektion und wir stellen zum wiederholten Male fest, dass manche unserer Träume im Alltag untergegangen sind. Wir stellen fest, dass manche Sehnsüchte unerfüllt geblieben sind. Leider stellen wir auch fest, dass manche Visionen viel mehr Illusionen waren, denen wir nur all zu gerne gefolgt sind.
All das war dennoch die Motivation und die Kraft, die das persönliche Lebensrad immer wieder am Laufen gehalten hat. Die Kraft, die sich den Lebensstürmen stellte und in der Dunkelheit das Licht erhielt.
Wer sich nicht traut, seine Träume, Sehnsüchte und Visionen in die Wirklichkeit zu holen, der hat nicht wirklich gelebt. Auch wenn es sich vielleicht später nur als eine Illusion von all dem herausstellt.
Es ist die Dankbarkeit, die bleibt, selbst wenn die Visionen wie Seifenblasen zerplatzen. Sie waren dennoch da und wir waren für eine Weile glücklicher, zielstrebiger und abenteuerlustiger. Das Leben war für kurze Zeit bunter, heller und viel lebendiger.
Selbst wenn dies die einzigen Gründe waren, um Träume, Sehnsüchte und Visionen zu leben... selbst dann würde ich es immer wieder versuchen. Ich würde es immer wieder wagen. Ich würde immer wieder dankbar sein, für jeden solchen Augenblick, Auch wenn es wehtut... so hatte ich doch den Mut, mein Lebensabenteuer auszuleben.
Danke an die Menschen, die es mit mir wagten.
Danke für jeden solchen Augenblick.
(© Cornelia G. Becker)

Ich wünsche allen einen guten Rutsch
und ein spannendes und visionäres Jahr 2015
Liebe Grüße
Cornelia G. Becker

Wir sind...

Wir sind

Wir sind Hoffnung, wir sind Leben,
wir sind Liebe und auch Glück.
Alles, was wir auch immer geben,
kommt einmal zu uns zurück.

Wir sind Licht und nicht nur Schatten,
wir sind Mut und Zuversicht.
Akzeptieren wir auch hohe Latten,
dann finden wir den Weg zum Licht.

Wir sind Träume und Visionen,
wir erschaffen uns täglich erneut.
Erkennen wir die Kräfte, die da wohnen,
ist da immer was, was unser Herz erfreut.

Wir können diese Liebe leben,
wir finden ihn, den Weg zum Licht.
Welches Ziel wir auch erstreben,
es ist immer auch der Weg zum Ich.

© Cornelia G. Becker

Ich und Du



Als ich damals Dein Bild gefunden habe und Dir alles Glück der Welt wünschte,
dachte ich nicht, dass es auch ein gemeinsames Glück geben würde.

Als Du damals auf meine Glückwünsche geantwortet hast,
dachte ich nicht, dass dieses gemeinsame Glück wahr werden würde.

Als sich aus Mails eine Vision entwickelte, die wir fast ein Jahr aufrecht erhalten haben,
dachte ich nicht, dass diese Vision Realität werden würde.

Als Du dann endlich vor mir gestanden bist und ich Deine Pläne von diesem besonderen ersten Augenblick zunichte machte,
dachte ich nicht, dass wir einen Traum leben würden, den andere nicht einmal zu träumen gewagt hätten.

Als der Alltag uns mit aller Wucht seine Steine auf unseren Weg warf und wir es schafften, sie gemeinsam wegzuräumen,
dachte ich nicht, dass es einmal anders sein würde.

Als wir anfingen, nicht mehr offen mit einander umzugehen und nicht mehr ehrlich über unsere Gefühle zu reden,
dachte ich nicht, dass das Ende so schnell und schmerzlich auf uns zurollen würde.

Als unsere angestauten Fragen und Ängste wie ein Vulkan aus uns heraus brachen,
dachte ich nicht, dass wir uns gegenseitig so sehr verletzen würden.

Als wir unsere Liebe dann verloren hatten und jeder seinen eigenen Weg ging,
dachte ich nicht, dass ich Dich so sehr vermissen würde.

Als ich Monate später nachts aufwachte und mir Dein liebes Gesicht so entsetzlich fehlte,
dachte ich nicht, dass es mir so unglaublich leidtun würde, nicht noch mehr für diese Liebe gekämpft zu haben.

Als ich anfing darüber nachzudenken und die Trauer von lieben Erinnerungen vertrieben wurde,
dachte ich nicht, dass ich so viel Dankbarkeit für jede Deiner Gesten, für jedes Deiner Worte und für jeden Augenblick Deiner Liebe empfinden würde.

© Cornelia G. Becker

Mein anderes Ich


Mein anderes Ich

Du bist meine Sonne. Du bist mein Mond.
Du bist die Liebe, die in mir wohnt.

Du bist mir nah und doch so unendlich fern.
Du bist in der Dunkelheit mein leuchtender Stern.

Du bist mein Gedanke in einer schlaflosen Nacht.
Du hast mich so oft schon zum Lachen gebracht.

Du bist meine Sehnsucht. Du bist mein Traum.
Mit Dir verlieren sich die Zeit und der Raum.

Du kennst meine Seele, bist mein inneres Licht.
Du gibst meinem Leben ein ganz andres Gesicht.

Du bist wie der Regenbogen in eine andere Welt.
Du bist die Vision, die mich aufrechterhält.

Du bist der Traum, der die Wirklichkeit trägt.
Du bist die Hoffnung, die täglich mit mir geht.

Du bist mein Flügel, mein anderes Ich.
Wo bist Du nur? Hörst Du mein Sehnen nicht?

© Cornelia G. Becker

Engelsgruß



Ein Engel ist ein unsichtbares Wesen,
er kann vielleicht Deine Wünsche lesen.
Er ist Dir sicher jeden Tag ganz nah,
beschützt Dich vor so mancher Gefahr.
Du merkst es nicht und doch ist er hier
und bringt Dir einen lieben Gruß von mir.

© Cornelia G. Becker


Menschen

Es gibt Menschen, die hinterlassen Spuren in meinem Herzen...
nur mit ganz wenigen Worten.
Es gibt Menschen, die hinterlassen Träume in meinem Leben...
nur mit ganz wenigen Gesten.
Es gibt Menschen, die hinterlassen Hoffnungen in meiner Seele...
nur weil ich sie kennen lernen durfte.
Es gibt Menschen, die sind einfach nur wie das Licht im Dunkel der Nacht. 
Danke!

© Cornelia G. Becker