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Seelentür geöffnet!


Ich hab meine Seelentür weit aufgemacht.
Mein Herz hat vor Freude einen Sprung gemacht.
Meine Seele füllt sich mit Liebe und Licht.
Mein Herz läuft über und fasst es nicht.

Ich such ein Ventil, Gefühle wollen fließen.
Geblendet vom Glück, muss ich die Augen schließen.
Tränen laufen über mein Gesicht,
und ich denke voll Liebe allein nur an Dich.

Es gibt Geschenke, die so unbeschreiblich sind.
Für Augenblicke fühle ich mein kleines Kind,
das mit leuchtenden Augen vor dem Weihnachtsbaum steht
und plötzlich wieder weiß, wie Glücklichsein geht.

Das Leben könnte jeden Tag so schön sein.
Es ist meine Entscheidung ganz allein.
Wenn ich von Dankbarkeit getragen bin,
hat jeder Tag seinen liebevollen Sinn.

© Cornelia G. Becker


Liebe zerstört nicht, Liebe versteht

Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.

Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.

Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.

So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.

Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker 



Kontrolle und Manipulation

Mit Kontrolle verbirgst Du nur Deine Angst.
Du manipulierst – glaubst, dass Du es nicht kannst.
Du schweigst still und leidest für Dich,
und darüber reden, dass willst Du nicht.

Du kontrollierst und manipulierst, weil Dir Vertrauen fehlt.
Du sprichst nicht, weil Du ja stark bist und es alleine geht.
Was Du dabei ganz sicherlich übersiehst,
ist Dein Partner, der Dich wirklich liebt.

Mit der Zeit versteckst Du Dich immer mehr.
Jede kleinste Frage kommt Dir irgendwie quer.
So kontrollierst und manipulierst Du auch Dich,
bis der andere geht und die Liebe zerbricht.

Sag doch ein Wort - es befreit auch Dich.
Sprich an, was Dich quält, versteckt Dich nicht.
Vielleicht tut es gut, wenn Du die Kontrolle kurz verlierst,
weil Du dann die Angst und den Schmerz endlich spürst.

© Cornelia G. Becker

Geratter im Kopf

Du sagst einen Satz, der andere denkt irgendwas.
Du spürst instinktiv: "Das war wohl kein Spaß?"
Er zieht sich zurück und spricht nicht mehr.
Dein lustiger Satz kam ihm heute quer.

Schnell beginnt dieses Geratter in Deinem Kopf.
Du hast etwas falsch gemacht, Du armer Tropf.
Der Fehler liegt ganz eindeutig alleine bei Dir.
Der andere kann ja so gar nichts dafür.

Hättest Du Deine Worte nur vorsichtiger gewählt,
dann hättest Du Dein Gegenüber nicht so gequält.

Dieses Geratter wird mit jeder Minute mehr.
Plötzlich schämst Du Dich Deiner Worte sehr.
Wie ist das bloß passiert, das fragst Du Dich.
Seine Reaktion gefällt Dir irgendwie nicht.

Du wirst immer kleiner und gemeiner zu Dir.
Du hinterfragst nicht mehr: "Was kann ich dafür?"
Rasend schnell dreht sich die Spirale nach unten.
Du hörst Stimmen, es öffnen sich alte Wunden.

Du fühlst Dich mit jedem Augenblick schlechter.
Du bewunderst den anderen, der ist viel gerechter.

Er hat Dich nicht verletzt, hat anders reagiert.
Jetzt bist Du ganz allein und total blamiert.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht,
was dieser Satz gerade mit dem anderen macht?

Vielleicht hat seine Reaktion nichts mit Dir zu tun.
Du könntest also auch gelassen in Dir selber ruhn.
Möglicherweise hat der andere heute ein Problem
und findet seine Welt gerade überhaupt nicht so schön.

Er projiziert seine Gefühle irgendwie auf Dich,
und Du merkst nur den feinen Unterschied nicht.

© Cornelia G. Becker

Begegnungen

Menschen kommen in mein Leben, weil sie eine Aufgabe für mich und für sich selbst zu erfüllen bereit sind.
Sie spiegeln mich, ich projiziere auf sie. Genauso geschieht es umgekehrt.
Beide haben sich bereit erklärt, durch eine Beziehung (als Partner, im Beruf oder als Freund) gemeinsam zu wachsen.
Oder: wenn nicht gemeinsam, dann werden doch wichtige Grundsteine für eine weitere Entwicklung gelegt.
Der andere lebt einen Teil von mir, den ich vielleicht sehr schätze oder vielleicht auch am liebsten gar nicht sehen möchte. Das gilt umgekehrt natürlich auch.
Eine tiefe Freundschaft entsteht vermutlich dann, wenn beide erkennen, wer gerade spiegelt oder projiziert. Wenn beide anerkennen, dass der andere einfach anders ist und seine eigenen Lebensaufgaben hat und so auch seine eigenen Hürden überwinden lernen muss.
Die einen sind dabei etwas schneller, die anderen etwas langsamer.
Für jede Lebensaufgabe kommt irgendwann einmal die Zeit, in der sie wie von selbst gelöst werden kann.

Vermutlich war mein Part in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen folgender:

Meist habe ich meine eigenen Wunden offen und vielleicht zu schnell gezeigt.
Meist konnte ich die "Schwachstellen" des anderen sehr schnell wahrnehmen.
Für meine Lebensaufgaben habe ich die Menschen um mich herum als Hilfe empfunden - als Rettungsnetze - um in meine ganz persönliche Schattenwelt einzutauchen und ein weiteres "dunkles" Teil meines Lebenspuzzles zu integrieren.
Wie selbstverständlich habe ich geglaubt, dass die anderen es genauso machen und meine Hilfe genauso annehmen, wie ich ihre. So hätten wir dann gemeinsam wachsen können.
Doch ich war in meiner Entwicklung für viele andere viel zu schnell.
Und ich brachte oft nicht die Geduld auf. Ich traf Entscheidungen, die andere nicht mehr nachvollziehen konnten und dann oft verurteilten, was sie nicht verstanden.

Wie bei anderen auch, ging und geht es letztendlich um uns selbst und nicht um andere.
Es geht um mich.
Es geht darum, mich "ganz" zu machen, mich zu leben, mich zu geben wie ich bin und sein will.
Es geht darum, meinen ganz persönlichen Lebensweg zu gehen und die Verantwortung für mich zu übernehmen.

Dabei sind einige meiner "Begegnungen" nur von kurzer Dauer gewesen, weil sie ein anderes Tempo hatten und ich nicht genug Geduld, um zu warten. Möglicherweise...

Das Leben ist aber nicht Stillstand und Hinnahme. Das Leben ist nicht nur Akzeptanz und Verständnis.
Das Leben ist Wachstum genauso wie Auflösung und Integration der eigenen Schatten.
Das Leben ist Erkenntnis und Entscheidung.
Das Leben ist Vergebung - für andere und für mich selbst!

Das Leben ist
Dankbarkeit für jeden, der mir geholfen hat, zu werden, was ich heute bin!
Dankbarkeit für jeden, der mir auf meinem weiteren Lebensweg hilft!
Dankbarkeit für jede Lebensaufgabe, die ich bestanden habe!
Dankbarkeit für jeden Augenblick des Glücks, den ich erleben durfte.

© Cornelia G. Becker



Die Verantwortung für meine Gesundheit liegt bei mir

Seit mehreren Jahren habe ich mir nun beim Radfahren medizinische Vorträge - aus unterschiedlichen Fachgebieten und aus unterschiedlichen Bereichen (Studien oder ähnliche Kanäle) - angehört.
Das ist eine sehr spannende Erfahrung.

Was ich dabei herausgefunden habe:

  • Es gibt immer mehr spezifische Gruppierungen, die immer mehr Fachwissen anhäufen.
  • Es gibt immer mehr Einteilungen in Symptom-Kategorien und Krankenheiten erhalten ihre Namen, damit man sie besser behandeln kann.
  • Es gibt Aussagen und Statistiken über einzelne Krankheiten und welche Folgen sie voraussichtlich haben werden.
  • Es gibt immer mehr Medikamente und Operationsmöglichkeiten und die Menschen werden wohl immer älter.
  • Es gibt eine unglaubliche Flut von Informationen, die der Fachmann schon nicht komplett kennen kann und der Laie oft nicht versteht.

Das ist zumindest ein Auszug meines Fazits aus den vielen Beiträgen.

Was mich sehr nachdenklich stimmt:

  • Jeder Menschen ist ein Individuum, ein Unikat sozusagen. Für jeden einzelnen Menschen ergeben sich an unterschiedlichen Tagen sehr unterschiedliche Befindlichkeiten, die sich genauso unterschiedlich auf die Krankheitssymptome auswirken. D.h. an zwei Tagen kann ich das Gleiche essen, das Gleiche trinken und alles zur gleichen Zeit wie am Tag davor und trotzdem unterschiedet sich der 1. vom 2. Tag.
  • Je mehr Fachwissen angehäuft wird, desto starrer sind die eingefahrenen Bahnen. Meint:
    Die einen glauben, dass Ernährung die alleinige Ursache für die Krankheiten des Menschen ist. Die anderen sind davon überzeugt, dass die Seele die größte Rolle spielt. Wieder andere denken, dass unsere Wohlstandsgesellschaft und die damit verbundene Bequemlichkeit Schuld hat.
  • Der Profit und die Rentabilität spielen eine herausragende Rolle in der "humanen" Medizin. Das Interesse der Pharmaindustrie, der Krankenhäuser, der Ärzte und Therapeuten ist scheinbar größer, wenn es um die eigene Existenz geht. Das Geschäft mit der "Gesundheit" scheint in sehr lukratives zu sein. Stellt sich die Frage nach dem Eid, den sie alle leisten müssen???
  • Je fachspezifischer die Medizin geworden ist, desto weniger wird der "gesamte" Mensch – Körper, Geist und Seele – als Einheit gesehen.
  • Und was wirklich erschreckend ist:
    Die meisten dieser Kapazitäten sind so von sich überzeugt, dass sie nicht einmal in Betracht ziehen, dass sie von der Mehrheit der Funktionen unseres Körper-Universums überhaupt keine Ahnung haben.


"Götter" in weiß, die glauben, sie wüssten alles... "Narzisten" in Positionen, die so viel Verantwortung übernehmen und bei all diesen Unmengen von Informationen genau wissen, was sie da tun.
Zu allem Überfluss scheint es immer mehr Patienten zu geben, die es mit dem Hinterfragen nicht so eng sehen und diesen "weißen Kitteln" mehr vertrauen entgegenbringen als es umgekehrt der Fall ist.
Wenn es dann zu Diskussionen kommt, ist der Arzt auf jeden Fall der "Wissende" und der Patient belügt sich vermutlich selbst und wird dann schnell in die Schublade "SP" (schwieriger Patient) eingestuft.
Selbstdenkende Menschen, die hinterfragen und wissen wollen, sind heutzutage nicht gewünscht und kosten Zeit. Außerdem sind sie eine Herausforderung. Denn es könnte vorkommen, dass sie so informiert sind, dass der Arzt möglicherweise in die Position kommen könnte, dass er zugeben muss, dass er sich auf diesem Gebiet gar nicht so gut auskennt.

Das soll keine Hetzkampagne gegen Ärzte sein – vielmehr Ausdruck der Hoffnung, dass Patienten wieder mehr bereit sein könnten, sich ihrer Eigenverantwortung bewusst zu werden.
Denn der Arzt muss ihre Schmerzen nicht erleiden. Er muss sich auch nicht operieren lassen. Er stirbt auch nicht an der Krankheit.

Von den verschriebenen Medikamenten möchte ich hier gar nicht erst anfangen, sonst gibt das ein Endlosartikel, den keiner mehr lesen will, weil er ohnehin schon weiß, was drin stehen würde.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich etwas zur Nachdenklichkeit beitragen konnte.

© Cornelia G. Becker




Eigenverantwortung - oder "Die kleinen Fehler im System"

Wir sind nicht einfach nur Fleisch gewordene Materie.
Wir haben eine Seele und wir haben einen Geist.
Die Symptome, die unser Körper zeigt - ohne Berücksichtigung von Seele und Geist - zu behandeln, sei es mit Medikamenten oder der Einfachheit halber einfach wegschneiden, könnte ein fataler Fehler sein.
Diese Art mit "Problemen" umzugehen, steht nicht im Einklang mit der Ganzheit des Menschen.
Ich glaube, dass jedes körperliche Symptom eine seelisch-geistige Ursache hat.
Solange wir das nicht berücksichtigen wollen, wird die Kostenexplosion in der Medizin vorschreiten und am eigentlichen Problem wird sich vermutlich nicht viel ändern - höchstens kurzfristig.
Ich glaube es ist Zeit, umzudenken und sich an die Eigenverantwortung zu erinnern.
Ärzte sind keine allwissenden "Götter in weiß". Meines Erachtens sind Sie heute mehr und mehr Wirtschaftsunternehmen, die auf ihre eigene Rentabilität achten müssen.
Wobei ich die Frage aufwerfen möchte, ob sie jemals nachhaltig am Gesundwerden des Menschen interessiert waren. Obwohl sie ja diesen Eid geschworen haben.
Ich möchte hier nicht die Ärzte verteufeln!!!!
Ich möchte daran erinnern, dass wir alle eine Eigenverantwortung haben.
Das schließt auch die Verantwortung für Beipackzettel und Operationen mit ein.
Es gibt heute unzählige Möglichkeiten, sich genauer zu informieren und die Thesen eines Arztes zu hinterfragen - sei es mit einer Zweitmeinung oder Recherchen.
Doch Hinterfragen tut weh... denn es schließt das Sich-selbst-hinterfragen mit ein. Und wer gesteht sich schon gerne seine kleinen "Fehler" oder seine "fehlerhaften" Denk- und Verhaltensweisen ein?
Meiner Meinung nach gibt es aber keinen anderen Weg, um wieder gesund zu werden.
Unser Körper reagiert auf das, was wir fühlen und darüber denken... egal, ob es positiv oder negativ ist.
Es ist immer unsere Entscheidung wie wir die kleinen und großen Ereignisse unseres Lebens bewerten und nachfühlen wollen und können.
Wir können es auch jederzeit anders sehen und fühlen.

Darüber nachzudenken und sich selbst zu öffnen, für Dinge, die wir bisher für unmöglich hielten, wäre ein erster Schritt auf einem neuen Weg.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Tag

Cornelia G. Becker

Liebesgedicht meiner Seele

Du liebst die Berge und ihre Seen?
Du magst gerne durch Wälder gehn?
Die Natur ist für Dich eine Symphonie?
Du findest hier Entspannung und Harmonie?

Deine Seele spricht, wenn Du die Augen schließt?
Es sind diese kurzen Augenblicke, die Du genießt?
Ein Regenbogen ist eine liebevolle Brücke für Dich?
Du spürst die Liebe und kommst ins Gleichgewicht?

Du lächelst und ein Lächeln kommt zurück?
Für einen Moment verspürst Du tiefes Glück?
Du erkennst die Schönheit, willst einfach nur sein?
Du lässt die Melodie der Natur in Dein Leben hinein?

Spürst Du diesen Frieden ganz tief in Dir?
Hörst Du meine Seele, sie spricht von mir?
Berührt sie Dein Herz? Erkennst Du mich?
Denn für Dich allein ist dieses Liebesgedicht!

© Cornelia G. Becker

Auf dem Weg zum Selbst

Als Kind wolltest Du die Welt erleben,
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.

Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.

Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.

Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"

Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.

Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.

Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.

Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?

Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!

© Cornelia G. Becker


Verantwortung

Der einzige Mensch, den Du nie verlassen wirst, bist Du selbst.
Deshalb ist es wichtig, was Du über Dich denkst und von Dir hältst,
was Du glaubst, wer Du wirklich sein willst und bist,
weil Du Dich sonst um Dein ganzes Leben betrügst.

So wie Du über Dich denkst, so wird Dir geschehen.
Versuche es rechtzeitg zu erkennen auch zu verstehen,
bevor Dir Dein Körper sehr schmerzhaft erklärt,
gegen was sich Deine Seele seit Jahren schon wehrt.

Du kannst die Schmerzen als helfende Freunde sehen,
die Dich auffordern, endlich andere Wege zu gehen.
Gönn Deinem Körper eine Pause, geh einen Schritt zurück,
vielleicht verändern sich Deine Gedanken und auch Dein Blick.

Nimm eine Auszeit und schau auf Dein Leben.
Du bist keine Marionette an irgendwelchen Fäden.
Du hast eine Verantwortung für Dich, komm und stell Dich ihr,
bring Dich ins Gleichgewicht, Körper und Seele danken es Dir.

© Cornelia G. Becker

Das Kind in mir

Da ist ein Kind in mir, das so gerne mal lacht.
Da ist ein Kind in mir, das verrückte Dinge macht.
Es lebt so völlig frei und ungeniert.
Ihm ist es egal, ob es sich blamiert.

Da ist ein Kind in mir, das sich nicht anpassen will.
Da ist ein Kind in mir, das träumt noch ganz viel.
Es lebt in einer ganz anderen freien Welt.
Ihm ist es egal, das Streben nach Macht und Geld.

Da ist ein Kind in mir, das manchmal auch tobt.
Da ist ein Kind in mir, das sehnt sich nach Lob.
Es ist authentisch, gibt sich dem Abenteuer Leben hin.
Ihm ist es egal, dieses ständige Fragen nach Lebenssinn.

Da ist ein Kind in mir, das träumt vom großen Glück.
Da ist ein Kind in mir, das genießt jeden Augenblick.
Es ist voller Hoffnung und Glauben, voller Liebe und Licht.
Ihm ist es egal, wie ein Erwachsener darüber spricht.

Dieses Kind in mir ist so herrlich unbeschwert und frei.
Gesellschaftliche Konditionierungen sind ihm einerlei.
Es träumt - kindlich naiv - von einer besseren schöneren Welt.
Ich bete, dass dieses Kind nicht in der Wirklichkeit zerfällt.

© Cornelia G. Becker

Menschen















Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie hätten mehr Rechte als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie bräuchten mehr als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie wären besser als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie könnten anderen ihren Willen aufzwingen und sie unterdrücken?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die nicht einmal in ihrem kleinen Kreis Frieden halten können?

Dieser Fragenkatalog lässt sich bestimmt noch fortsetzen...

Stellt sich dann aber irgendwann eine ganz besondere Frage:

Wie kann die Welt in Frieden leben, solange es Menschen in der Welt gibt?

© Cornelia G. Becker

Geld und Macht



Mit Geld und Macht wurde noch nicht einmal Hunger gestillt.
Es wurde noch keiner satt, bei einem, der die eigenen Taschen sich füllt.

Mit keinem Krieg wurde jemals Gerechtigkeit errungen.
Bei keinem wurde mit Waffen ein liebendes Herz erzwungen.

Solange wir glauben, mit Geld und Macht zu regieren,
werden wir mehr und mehr die Menschlichkeit verlieren.

© Cornelia G. Becker

Illusion


Dein ganzes Leben ist eine einzige Illusion.
Du glaubst zu wissen - doch was weißt Du schon?
Jeden Tag gibt's neue Beweise, was Wissen heißt
und immer wieder einen, der es dann besser weiß.

Doch vergisst Du die anderen und bleibst nur bei Dir,
dann fragst Du vielleicht: "Was ist wichtig im Jetzt und Hier?"

Es gibt so viele Dinge, die für unsere Gesellschaft zählen.
Doch würdest Du das auch für Dein Leben erwählen?
Brauchst Du all diese scheinbar so wichtigen Dinge?
Hoffst Du wirklich, dass so ein besseres Leben gelinge?

All dieser Status, dieser angebliche Lebenslohn,
ist möglicherweise nur eine einzige Illusion.

© Cornelia G. Becker

Mit den Augen eines Kindes



Mit staunenden Augen bist Du ins Leben gekommen,
doch viel zu schnell hat man Dir Deine Träume genommen.

All Deine Abenteuerlust und Deine Kreativität
wichen einer traurigen und schmerzvollen Realität.

All Deine Liebe, Dein Vertrauen und Dein Licht
wichen dem Alltag - Du verlorst Dein Gesicht.

Dein Wille, Deine Stärke, Deine Entschlossenheit
wichen der gesellschaftlich notwendigen Alltäglichkeit.

Dein Mut, Deine Lust am Leben wurden konditioniert.
All das hat Dich fast zerstört und völlig desillusioniert.

Die Hoffnung ist Dir dennoch erhalten geblieben,
Hoffnung darauf, sie würden Dich irgendwann lieben.

Du verlierst Dich und flüchtest vor der Wirklichkeit,
flüchtest in irgendeine Sucht oder in die Einsamkeit.

Ziehst Dich immer weiter in Dich selber zurück
und träumst verzweifelt von Deinem Lebensglück.

Was haben sie wirklich erreicht in all diesen Jahren?
Haben sie Dich beschützt vor all diesen Gefahren?

Die Zeit heilt alle Wunden, hat mal einer erklärt,
und all die tiefen Narben in Stärke verkehrt.

Doch sie brennen sich auch heute noch tief in Deine Haut...
und eine Frage bleibt: "Warum hab ihr mich nicht geliebt und mir einfach vertraut?"

© Cornelia G. Becker


Schmerz


Woher weißt Du, welchen Schmerz Du in Dir hast?
Wie erkennst Du Deine ganze seelische Last?
Wie kannst Du sie deuten, Deine heftige Reaktion?
Du kennst all das viel zu lange schon...

Längst hast Du die Verantwortung abgegeben.
All die anderen sind schuld an Deinem Leben.
Doch irgendwann warst Du erwachsen genug,
und Schuldzuweisungen waren nur Selbstbetrug.

Viele Jahre später hast Du Vergebung geübt,
hast gelernt, wie man seine Feinde noch liebt.
Doch was ist mit Dir und Deinem Schmerz?
Hast Du auch für Dich ein liebendes Herz?

Vergibst Du auch Dir, was Du Dir angetan hast?
Begreifst Du Deinen Schmerz und die seelische Last?
Ab wann hast Du die Verantwortung abgegeben?
Willst Du heute wirklich noch so weiter leben?

Du allein kannst es ändern - entscheide Dich.
Die Liebe ist in Dir - vergiss das nicht.

© Cornelia G. Becker

Entschuldigungen – Ausreden



  • Ausreden hindern Dich, das zu leben, was Du zu leben hergekommen bist.
  • Ausreden zeigen Dir Deine Ängste.
  • Ausreden nehmen Dir den Mut, Dinge zu tun, die Du eigentlich tun willst.
  • Ausreden sind die kleinen Lügen, die Du längst als Wahrheit sehen willst.
  • Ausreden führen irgendwann zu Depressionen.
  • Ausreden hindern Dich daran, Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen.

Wie auch immer die Vergangenheit gewesen ist, es war IMMER MEINE Entscheidung, es zu tun, wie ich es getan habe.
Allerdings habe ich es jahrelang sehr gut verstanden, mich vor der Verantwortung für mein Leben zu drücken.
Wer hätte es mir auch je beibringen können? Sie wussten es ja selber nicht besser... (Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Erkenntnis)
Doch wenn es mein Ziel gewesen wäre... dann hätte ich es ja auch lernen können!!!

Es war aber einfacher, sich vor der Verantwortung zu drücken und anschließend die ANDEREN für meine Mutlosigkeit und Verantwortungslosigkeit für schuldig zu erklären.

Denn wenn ich mich fein raushalte und nichts tue, kann ich ja auch nichts falsch machen.
Alles, was dann geschieht, kommt ja von Außen und hat mit mir so gar nichts zu tun.
Ich bin also nur der Re-Aktionär und kämpfe gegen all die "gemeinen" Umstände und die "Ungerechtigkeit" in meinem Leben.

Denn wenn ich Aktionär wäre, hätte ich ja auch die Verantwortung für meine Taten und den eventuellen Misserfolg.
Dann hätte ich außerdem noch das Risiko, ausgelacht und nicht mehr geliebt zu werden.

Ein Misserfolg bedeutet aber nicht den Untergang, wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen und die ganze Aktion zu hinterfragen. Dann kann ich es als Lernaufgabe und Herausforderung ansehen und daran wachsen.
Das setzt allerdings voraus, dass ich tatsächlich bereit bin, die Verantwortung für meine Handlungen zu übernehmen.

Und genaugenommen bleibt mir ohnehin nichts anderes übrig. Denn es gibt niemanden, der die Verantwortung für mein Leben übernehmen würde, wenn ich es nicht selbst tue. Es gibt auch niemanden, der mich vor weiteren "gemeinen" Umständen schützen würde, wenn ich es nicht selbst tue.

Mit viel Glück werden mir diese Umstände ohnehin solange präsentiert, bis ich bereit bin, etwas daraus zu lernen und daran zu wachsen.

Was auch immer geschieht, es ist immer meine Verantwortung, was ich daraus mache, wie ich es sehen will und welche Konsequenzen ich zu tragen bereit bin.

All diese Entschuldigungen und Ausreden sind nur wie kleine Blinklichter, die mir zeigen wollen, in welchen Situationen ich nicht bereit bin, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Sie könnten also meine Freunde sein, die mir nur helfen wollen, konsequent zu mir selbst zu stehen und nicht mich und andere aus Bequemlichkeit und Angst zu belügen.

Lieber mache ich mich unbeliebt für das, was ich tue, als das ich für das, was ich nicht tue, vermeintlich geliebt werde.

Entschuldigungen

Es ist Deine Entscheidung, mit was Du Dich entschuldigen willst.
Es gibt tausend Gründe, warum Du Deine Sehnsucht nicht stillst.
Doch kein einziger hilft Dir zu sein, der Du bist.
Aber Dein Ego befriedigt sich mit dieser List.
Du bist der einzige Chef in Deinem eigenen Haus.
Also red Dich nicht mit Entschuldigungen raus!

© Cornelia G. Becker



Ausreden


Ausreden

Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.

Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.

Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.

Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.

Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker