Posts mit dem Label Vertrauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vertrauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Loslassen


Loslassen

Loslassen ist eine Kunst, die viele nicht verstehen,
weil sie meinen, dass Wege dann auseinander gehen.
Doch wenn Loslassen mit Vertrauen verbunden wird,
ganz egal, wohin Dich der Weg dann auch führt,
bleibt die liebevolle Nähe, die man trotzdem spürt.

© Cornelia G. Becker





Kontrolle und Manipulation

Mit Kontrolle verbirgst Du nur Deine Angst.
Du manipulierst – glaubst, dass Du es nicht kannst.
Du schweigst still und leidest für Dich,
und darüber reden, dass willst Du nicht.

Du kontrollierst und manipulierst, weil Dir Vertrauen fehlt.
Du sprichst nicht, weil Du ja stark bist und es alleine geht.
Was Du dabei ganz sicherlich übersiehst,
ist Dein Partner, der Dich wirklich liebt.

Mit der Zeit versteckst Du Dich immer mehr.
Jede kleinste Frage kommt Dir irgendwie quer.
So kontrollierst und manipulierst Du auch Dich,
bis der andere geht und die Liebe zerbricht.

Sag doch ein Wort - es befreit auch Dich.
Sprich an, was Dich quält, versteckt Dich nicht.
Vielleicht tut es gut, wenn Du die Kontrolle kurz verlierst,
weil Du dann die Angst und den Schmerz endlich spürst.

© Cornelia G. Becker

Nur anders


Etwas, das anders ist, als wir es kennen, macht uns erst einmal Angst. Doch bietet es auch eine Unmenge wunderbarer Chancen.

Aber wie stellen wir uns dieser Angst?
Wir verdammen, was wir nicht kennen. Wir urteilen über etwas, von dem wir eigentlich fast gar nichts wissen. Wir bilden uns eine Meinung aus unserer Sicht, mit unserer verzerrenden Brille und unserer ganz persönlichen Lebenseinstellung – von der wir auch noch glauben, dass es die einzig richtig ist und für alle gelten sollte.
Wir stellen uns dieser Angst, in dem wir fordern, dass doch am besten alles so bleiben soll, wie es schon immer war. Unsere vorgegebene hohe Toleranzgrenze sinkt dann plötzlich auf eine Schwelle, die beim genaueren Hinsehen einfach nur traurig machen kann. Doch das merken wir nicht einmal.

Nehmen wir das Beispiel Flüchtlinge.
Was für ein Thema in dieser Vorweihnachtszeit? Was für eine unglaubliche Chance zur Heilung verbirgt sich dahinter? Das könnte ja mit einem Mal die ganze Welt und vor allem die eigene Sichtweise total verändern, wenn wir es nur so sehen könnten oder wollten.

Ich habe mir dazu mal Gedanken gemacht und plötzlich waren viele Fragen da, die mich irritierten und beschämten.

Wieviel Mut gehört eigentlich wirklich dazu, seine Heimat zu verlassen und in einem fremden Land unter fremden Menschen ganz von vorne zu beginnen?
Wieviel Verzweiflung fühlt ein Mensch, dass er diesen Schritt wirklich wagt?
Was bedeutet es, mit nichts als den Kleidern auf der Haut aufzubrechen und sein eigenes Leben zu riskieren für eine ungewisse Zukunft?
Wie fühlt sich jemand, wenn er mit diesem Überfluss und dieser Wegwerfgesellschaft konfrontiert wird und in seiner Heimat unter Hunger und Durst leiden musste?
Wie schwer ist es für diesen Menschen, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein und als Bettler dazustehen?
Wie fühlt sich ein Mensch mit dieser Vergangenheit, wenn er über einen unserer Weihnachtsmärkte geht und sieht, wie Essen in einem Mülleimer landet?
Was denkt er wohl, wenn er erlebt, wie wir hier mit Weihnachten umgehen (Bemerkung am Rande: Nicht alle Flüchtlinge sind Muslime)?
Wie würde ich mich an seiner Stelle fühlen?

Das mögen für manche Menschen wirklich unsinnige Fragen sein und sie haben vielleicht auch schnell eine Antwort parat.
Mich haben diese Fragen sehr betroffen gemacht, denn ich konnte sie nicht beantworten. Meine einzigen Reaktionen waren Tränen in den Augen und eine seltsam hilflose Betroffenheit.

Ich konnte mich sehr gut daran erinnern, dass ich einmal sagte, dass mir vier Wände, ein Dach über dem Kopf und jemanden, der mich wirklich liebt schon reichen würden. Doch mit vier Wänden und einem Dach über dem Kopf meinte ich auch fließendes Wasser und natürlich eine Toilette und so manche anderen Annehmlichkeiten. Das sah mein Gesprächspartner allerdings ganz anders. Woher sollte ich auch wissen, dass ihm das, was ich als selbstverständlich ansah einmal für eine lange Zeit gefehlt hat? Ich war über meine Art zu denken tatsächlich schockiert und merkte plötzlich, dass nichts wirklich selbstverständlich ist.

Wie verzweifelt muss jemand sein, dem alles genommen wird? Und ich meine wirklich alles, sodass ihm nur noch die Kleider auf seiner Haut bleiben? Was geht in einem solchen Menschen wirklich vor? Auch darüber habe ich nachgedacht und gemerkt, dass ich mir das zwar sehr gut ausmalen kann, aber wie ich mich fühlen würde, wenn ich es wirklich erleben würde, dass wusste ich immer noch nicht.

Dann kam ein Tag in meinem Leben, da war meine eigene Verzweiflung so groß, dass ich wirklich alles hinter mir ließ und an einem anderen Ort ganz von vorne begann – ohne eine Bett oder irgendwelche Möbel ohne Arbeit und mit wenig Geld. Das war eine sehr interessante Lebenserfahrung und hat mir vieles bewusster gemacht. Es gehört Mut dazu, einen solchen Schritt überhaupt zu wagen. In unserer Gesellschaft bedeutet es außerdem, dass ich mit Meinungen und Ansichten konfrontiert wurde, die ich vorher nicht so ernst genommen hatte. Es gab nur sehr wenige, die mir geholfen haben und die meisten haben mich für verrückt erklärt.

Ich bin kein Flüchtling und ich weiß nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich einer wäre. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, in meiner Heimat mit dieser unglaublichen Angst konfrontiert zu sein. Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich mich fühlen würde, wenn ich darauf angewiesen wäre, dass mir andere helfen oder ich um Hilfe bitten müsste.

An eines kann ich mich allerdings noch sehr gut erinnern: Ich hatte nicht den Mut dazu, meine Heimat zu verlassen und in ein anderes Land zu gehen, als ich danach gefragt wurde. Und das war keines der Dritten-Welt-Länder und ich wäre auch nicht allein gewesen. Aber ich habe es dennoch nicht gewagt. Ich hatte unglaublich viele Gründe, es nicht zu tun. Alle waren vernünftig und plausibel. Was ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht eingestehen konnte war: Es machte mir einfach Angst, in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen.

Wir reden hier oft über Toleranz und Anpassung. Was bedeutet das wirklich? Wir möchten, dass unsere Welt so bleibt, wie sie ist, weil wir Angst vor Veränderungen haben. Deshalb möchten wir, dass sich andere an unsere Regeln anpassen und so funktionieren, wie wir es kennen. Doch Toleranz beginnt bei uns selbst. Toleranz beginnt damit, etwas, dass ich nicht kennen, nicht gleich zu be- und verurteilen, sondern es erst einmal kennenzulernen und zu versuchen, es zu verstehen. Toleranz beginnt nicht mit Forderungen, sondern mit einer Hand, die ich einem Menschen reiche, der anders lebt und denkt als ich.

Außergewöhnliche Situationen beinhalten unglaublich viele Chancen. Darin sieht vielleicht jeder etwas anderes.
Ich sehe darin die Chance, etwas zu heilen und auszugleichen, meine Sichtweise zu korrigieren und mich zu hinterfragen. Die Chance darüber nachzudenken, wie ich mich fühlen würde und ob ich diesen Mut überhaupt hätte.

Was hindert uns daran, eine dieser Familien zu unserem Weihnachtsfest einzuladen und ein gemeinsames Fest zu gestalten? Was hindert uns daran, die Bereitschaft zu zeigen, Sprachbarrieren zu überwinden, den anderen kennenzulernen und zu teilen? Was hindert uns daran, dies an jedem anderen Tag auch zu tun und nicht nur zu Weihnachten? Was können wir dabei wirklich verlieren? Um wieviel reicher würde uns das vielleicht machen?

Was habe ich vor einiger Zeit in einem Film gehört: „Von innen sind wir alle gleich.“


In diesem Sinne wünsche ich allen eine besinnliche und glückliche Weihnachtszeit.

veröffentlicht in Huffington Post Deutschland

© Cornelia G. Becker


Wer bist Du wirklich?



Was wäre, wenn Schuld gar nicht Wirklichkeit ist
und der Schatten nicht der andere, sondern Du selber bist?

Was wäre, wenn Licht und Schatten eine Einheit sind
und Du wärst unschuldig wie ein kleines Kind?

Was wäre mit Deinem Leben, wenn alles aus Liebe geschieht
und es "böse" und "falsch" gar nicht wirklich gibt?

Was fühlst Du, wenn Du Vergangenheit und Zukunft vergisst?
Weißt Du dann auch noch, wer Du wirklich bist?

© Cornelia G. Becker

Im Internet verlieben – Gibt es das wirklich?



Wenn beide ehrlich sind...
Wenn beide eine Verbindung spüren...
Wenn beide Vertrauen haben und offen schreiben...
Wenn beide Skype haben...
Wenn bei beiden die Stimme am Telefon dann eine Faszination ausübt...
Wenn beide es schaffen, die Zeit der rosaroten Brille durchzuhalten...

... dann spielt selbst die Entfernung keine Rolle mehr.
Es gibt ja zum Glück Flugzeuge.

Wer keine Träume und Vision mehr hat, dem hat das Leben vielleicht schon Realität beigebracht. Aber das heißt nicht, dass es keine Träume und Vision gibt.

Wer sich hinter einem Profil wirklich versteckt, kann ich ohnehin niemals wissen.
Aber das ist im wahren Leben auch nicht viel anders. Denn auch hier kann ich mich mit jemandem treffen und es könnte sich herausstellen, dass er etwas ganz anderes ist, als er vorgab zu sein.

Es treffen sich immer zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.
Jeder hat in seiner Welt schon ein Leben gelebt und gute oder schlechte Erfahrungen gemacht.
Jeder möchte sich von seiner besten Seite zeigen und das bedeutet vielleicht, dass er es eine ganze Zeitlang schafft, sich selbst zu übertreffen und seine „Macken“ für eine Weile abzulegen.
Ob das dann auf Dauer so funktioniert, ist allerdings äußerst fraglich.

Wie beide nun mit den kleinen individuellen Eigenarten umgehen und wie ehrlich sie sie zeigen, steht ohnehin auf einem ganz anderen Blatt. Verleugnen lassen sich weder Erfahrungen noch Macken.
Es bleibt also die Frage: „Wie kann (und will) ich sie akzeptieren und damit leben?

Egal wie viel wir uns auch erzählt haben...
Egal wie schön die Visionen sind, die wir gemalt haben...
Irgendwann ist die Wirklichkeit da und wir stehen voreinander.

Ob es dann auch funkt oder nicht...
Ob dann die Zeit im Internet eine Basis geschaffen hat oder nicht...
Ob „Ich“ und „Du“ ein „Wir“ visioniert haben und es am Leben erhalten können...

All das erfordert ein Miteinander, einen gemeinsamen Wunsch, diesen geträumten Weg zusammen zu gehen. Und das wird nicht einfach. Denn die Basis war ja schon (wie viele denken werden) „verliebte Träumerei“.
Doch wer behauptet eigentlich, dass wir unsere Träume nicht auch leben können.

Es gehört vielleicht etwas Mut dazu. Aber es lohnt sich, sich dafür einzusetzen.

Märchen enden oft mit: „... und wenn sie nicht gestorben sind...“
Wer weiß schon, ob solche Märchen wahr werden oder nicht.

Aber möglich wäre es doch. Denn Amor schießt seine Pfeilchen irgendwo hin. Er fragt nicht nach Entfernungen. Er spielt sein kleines romantisches Spiel.

Wenn Du jetzt glaubst, dass das Leben zu kurz ist für kindische Spielchen und Träumereien, dann solltest Du Dich fragen, was Du wirklich verlieren kannst.
Wenn Du überzeugt sagst: „Alles!“
Dann solltest Du es wirklich lassen. Denn vermutlich bist Du zu realistisch, um die „Rosarote-Brille-Zeit“ zu überstehen.

Eines ist Dir dann allerdings entgangen: „Dich noch einmal wie 17 fühlen zu dürfen und es in vollen Zügen zu genießen.“

Wie auch immer Du Dich entscheiden wirst und welche Risiken Du bereit bist einzugehen, eine Frage steht immer im Raum – wie im richtigen Leben auch:
„Nutzt Du die Chancen, die sich Dir bieten oder siegt die Angst vor Verletzungen, Lügen und Intrigen, Enttäuschungen und Blamagen usw.?

Glück ist vielleicht immer nur ein kurzer Augenblick.
Du kannst ihn wahrnehmen oder daran vorbeigehen.
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung.
Das Internet erweitert nur Deine Möglichkeiten.

Viel Glück!!!

© Cornelia G. Becker





Tief im Inneren



Es ist meine Sehnsucht nach Liebe und Licht.
Sie stillt sich im Außen irgendwie nicht.
Sie ist etwas, das ich ganz tief in mir fühle,
was ich in meinem Herzen ganz deutlich spüre.

Kennst Du diese Sehnsucht? Verstehst Du mich?
Weißt Du von dieser Liebe und diesem Licht?
Es ist irgendwie aus einer ganz anderen Welt.
Es erscheint, wenn die Wirklichkeit kurz zerfällt.

Es ist ein Urgefühl, ganz ganz tief in mir.
Wie ein bunter Regenbogen im Jetzt und Hier.
Es ist wie ein Tor zu meinem inneren Paradies.
Es befreit mich aus diesem Lebensverlies.

Es ist wie schweben, wie Federn im Wind.
Es ist so unbeschwert, wie ein glückliches Kind.
Es ist ein Gefühl von Freiheit und leben im Licht.
Es zaubert mir ein verträumtes Lächeln aufs Gesicht.

Es macht mich offen für meine innere Welt.
Es hält mich, wenn rundherum alles zerfällt.
Es ist mein tiefster Gedanke, mein Weg zum Ich.
Und wenn ich es fühle, erstrahlt mein Licht.

© Cornelia G. Becker


Fragen...



Hast Du als Kind viel Liebe erfahren?
Wurdest Du gehalten und geschützt?
Wurdest Du gewarnt vor all den Gefahren?
Wurdest Du ermutigt und gestützt?

Hast Du erlebt, was Anerkennung bedeutet?
Wurdest Du wahrgenommen und gesehen?
Wurden Deine Leistungen immer verleugnet?
Wurdest Du ermutigt schwere Wege zu gehen?

Hast Du erfahren, wer Du wirklich bist?
Wurdest Du für Arbeiten auch mal gelobt?
Wurde Dir gezeigt, wie was Ehrlichkeit ist?
Wurdest Du für etwas auch mal belohnt?

Hast Du gefühlt, was Liebe wirklich ist?
Wurdest Du verstanden und akzeptiert?
Wurde Dir gezeigt, wie wichtig Du bist?
und wie schön es ist, dass es Dich gibt?

© Cornelia G. Becker


Für einen lieben Freund


Für einen lieben Freund


Ich kenn Dich nicht, hab Dich noch niemals gesehen,
doch mit Träumen von Dir musst ich heute aufstehen.
Eine Nachricht bestätigte dann mein seltsames Gespür,
dann hab ich einen Engel gemacht und schick ihn zu Dir.
Vielleicht kann er Dir helfen auf Deinem schweren Weg,
drück Dir Daumen und hoffe, dass es wieder aufwärts geht.

© Cornelia G. Becker 

Danke für ...

Ich möchte Euch allen danke sagen...

für die Unterstützung in den letzten Wochen
für das Verständnis und den Glauben an mich
für die Hilfe in manchen schwierigen Augenblicke
für die Liebe, die ich von Euch allen geschenkt bekam.

Einen schönen Valentinstag und liebe Grüße
Cornelia G. Becker


Und an was glaubst Du?



Glaubst Du?

Glaubst Du an verwandte Seelen?
Glaubst Du an Gespräche ohne Wort?
Hörst Du, wie manche sich quälen?
Kennst Du jenen verlassenen Ort?

Glaubst Du an Engel, die Hoffnung bringen?
Glaubst Du an ein Paradies auf Erden?
Hörst Du das Lied, das die Herzen singen?
Kennst Du das Gefühl, Eins zu werden?

Glaubst Du an ein Glück für die Ewigkeit?
Glaubst Du an Gleichklang und Harmonie?
Hörst Du das Singen der Glückseligkeit?

Kennst Du diese wundervolle Melodie?

© Cornelia G. Becker


Oasen in der Wüste des Lebens

Oasen in der Wüste des Lebens


Freunde sind wie kleine Oasen
in der Wüste des Lebens

Sie schenken Momente des Friedens
und eröffnen vielleicht neue Wege

Sie geben Vertrauen und Geborgenheit
und Raum für andere Gedanken

Sie spenden Mitgefühl und Kraft
und nähren und heilen die Seele

© Cornelia G. Becker