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Wortlos


Manches kannst Du mit Worten nicht beschreiben.
Manches wird einfach tief in Deinem Herzen bleiben.
Manches wird Dich beeindrucken und Dich berühren.
Manches lässt sich einfach nur tief im Inneren spüren.

Glück spiegelt sich nicht in Worten wieder.
Glück spielt im Herzen ganz eigene Lieder.
Glück kann Dir für einen Moment alles geben.
Glück lässt sich nur tief im Inneren erleben.

Wo überhaupt keine Worte mehr nötig sind,
sind Gefühle so unbeschwert wie bei einem Kind.
Dann verliert sich für Augenblicke Raum und Zeit
und Du fühlst und spürst tiefe Glückseligkeit.

© Cornelia G. Becker

Seelentür geöffnet!


Ich hab meine Seelentür weit aufgemacht.
Mein Herz hat vor Freude einen Sprung gemacht.
Meine Seele füllt sich mit Liebe und Licht.
Mein Herz läuft über und fasst es nicht.

Ich such ein Ventil, Gefühle wollen fließen.
Geblendet vom Glück, muss ich die Augen schließen.
Tränen laufen über mein Gesicht,
und ich denke voll Liebe allein nur an Dich.

Es gibt Geschenke, die so unbeschreiblich sind.
Für Augenblicke fühle ich mein kleines Kind,
das mit leuchtenden Augen vor dem Weihnachtsbaum steht
und plötzlich wieder weiß, wie Glücklichsein geht.

Das Leben könnte jeden Tag so schön sein.
Es ist meine Entscheidung ganz allein.
Wenn ich von Dankbarkeit getragen bin,
hat jeder Tag seinen liebevollen Sinn.

© Cornelia G. Becker


Nimm Dir mal Zeit

Wir vergessen viel zu oft, was wirklich wichtig ist
und verlieren uns immer wieder in irgendeiner Pflicht.
Wenn das Schicksal uns in eine andere Richtung zwingt,
hören wir kurz, welche Melodie in unseren Herzen klingt.
Doch viel zu schnell holt uns der Alltag dann wieder ein,
was nicht sein kann, das darf halt einfach nicht sein.

Wo sind Deine Werte? Was zählt wirklich für Dich?
Unterwirfst Du Dich auch Deiner täglichen Pflicht?
Oder nimmst Du wahr, was um Dich herum geschieht,
und spürst Du noch, wer Dich versteht und liebt?
Das Leben hält so viel Schönes für Dich bereit.
Halte die Augen offen und nimm Dir mal Zeit.

© Cornelia G. Becker

Liebe zerstört nicht, Liebe versteht

Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.

Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.

Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.

So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.

Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker 



Verletztes Ich

Wir stellen Regeln auf, um uns vor weiteren Verletzungen zu schützen.
Wir glauben, wir könnten uns ganz fest darauf stützen.

Doch unsere Forderungen sind die Mauern um unser Herz.
Sie sperren uns ein in unserem eigenen Schmerz.

Heilung finden wir auf diese Weise ganz sicher nicht.
Wir bauen nur hohe Barrieren um unser verletztes Ich.

© Cornelia G. Becker

Glück

Was ist denn nun Glück? Wo kommt es bloß her?
In einer Tour kommt mir die Wirklichkeit quer.
Ich suchte es im Außen und fand es nicht,
ständig blies Sturmwind in mein Gesicht.

Ich versuchte es, als Fels in der Brandung,
redete mit ein, das Leben sei Wandlung.
Kreativ suchte ich Lösungen für mich,
doch so richtig funktionierte das nicht.

Ich flog wie ein Schmetterling und tanzte im Licht.
Das Leiden der Welt interessierte mich nicht.
Doch es fühlte sich an wie "Kopf in den Sand"
mit der Hoffnung, jemand nimmt mich an die Hand.

Ich lebte mein Leben verträumt in meiner eigenen Welt,
angepasst an alles, was irgendeiner für wichtig hält.
Verantwortung übernehmen stand nicht zur Diskussion.
Wer braucht selbstbewusste Menschen denn schon.

Eines Tages kam der Wandel – alles änderte sich.
Was andere meinten, war nicht mehr wichtig für mich.
Ich erkannte, das es Glück niemals im Außen gibt.
Glück ist da, wenn ich mit Herz und Seele lieb.

© Cornelia G. Becker

Liebesgedicht meiner Seele

Du liebst die Berge und ihre Seen?
Du magst gerne durch Wälder gehn?
Die Natur ist für Dich eine Symphonie?
Du findest hier Entspannung und Harmonie?

Deine Seele spricht, wenn Du die Augen schließt?
Es sind diese kurzen Augenblicke, die Du genießt?
Ein Regenbogen ist eine liebevolle Brücke für Dich?
Du spürst die Liebe und kommst ins Gleichgewicht?

Du lächelst und ein Lächeln kommt zurück?
Für einen Moment verspürst Du tiefes Glück?
Du erkennst die Schönheit, willst einfach nur sein?
Du lässt die Melodie der Natur in Dein Leben hinein?

Spürst Du diesen Frieden ganz tief in Dir?
Hörst Du meine Seele, sie spricht von mir?
Berührt sie Dein Herz? Erkennst Du mich?
Denn für Dich allein ist dieses Liebesgedicht!

© Cornelia G. Becker

Wanderer zwischen den Welten



Wie ein Wanderer zwischen den Welten, so fühle ich mich.
Hinter all dieser Dunkelheit verbirgt sich das ewige Licht.
Hinter all dieser Trauer ist immer wieder nur eines versteckt.
Hinter all den Schmerzen, all dem Leid, hab ich Liebe entdeckt.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenne ich was ist.
Hinter all der Illusion, sehe ich genau, wer Du wirklich bist.
Hinter all diesen Fragen, die Du immer wieder stellst für Dich.
Hinter all dem, verbirgt sich Dein Herz und Dein wahres Ich.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenn ich die Seele in Dir,
all Deine unausgesprochenen Fragen, die  höre ich ganz tief in mir.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, ahn ich, was Dich so schmerzt,
lausche in der Stille, die Antwort findest Du in Deinem liebenden Herz.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten mit dem Schlüssel zum Tor
schwingt sich die Seele neben mir zum himmlischen Licht empor.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, immer wieder zur rechten Zeit,
bring ich ihr Dankbarkeit, Licht und Liebe und tiefe Glückseligkeit.

© Cornelia G. Becker

Die Antwort in Dir

Die Antwort in Dir

Wie willst Du den Reichtum im Außen spiegeln,
wenn Du ihn im Inneren nicht wahrnehmen kannst?

Wie willst Du erkennen, was Du alles schon bist,
wenn Du für Deine inneren Wert nicht dankst?

Wie willst Du verstehen, was wirklich zählt im Leben,
wenn das Mitgefühl für Dich selber noch fehlt?

Wie willst Du jemals zu Dir selber finden,
wenn Dir wichtig ist, was der Andere wählt?

Der Spiegel ist nicht im Außen, er ist tief in Dir.
Er hängt am Eingang zu Deiner Herzenstür.
Öffne die Tür und finde Dein Ich,
denn andere geben Dir die Antworten nicht.

© Cornelia G. Becker


Die Liebe bleibt


Die Liebe bleibt

Du lebst Dein Leben ohne mich, doch Deine Liebe bleibt,
auch wenn Dein Verhalten gerade etwas anderes zeigt.

Es ist Wut, Trauer, Deine Angst und Dein Schmerz;
sie beschäftigen Dich und Dein liebendes Herz.
Sie erzählen Dir Geschichten – Du denkst das bist Du.
Schließ Deine Augen, hör mal Deinem Herzen zu.

Für Vergebung und Dankbarkeit ist immer Zeit,
denn es ist die Liebe, die Dir auf ewig bleibt.

© Cornelia G. Becker

Zwei in Eins


Zwei in Eins

Der eine Teil Du, der andere Teil Ich
bilden ein Herz mit Liebe und Licht.

Jeder behält seine eigene Persönlichkeit,
und gemeinsam erleben wir Glückseligkeit.

Davon träumt jeder für sich auf dieser Welt,
ein Geschenk für jeden, der es dann auch erlebt.

© Cornelia G. Becker


An einem Tag wie heute


Es war an einem Freitag und ich war so nervös wie noch niemals zuvor in meinem Leben.
Ich habe mich zigmal umgezogen. Dabei war eigentlich schon am Abend vorher klar, was ich anziehen würde.
Ich habe versucht mich abzulenken und die Ruhe zu bewahren. Aber es ist mir nicht wirklich gelungen.
Irgendwann an diesem Vormittag wurde mir die Wohnung zu klein und ich habe die Flucht ergriffen und bin zu meiner Mutter gefahren. So hatte ich wenigstens jemanden, mit dem ich die Zeit verquatschen konnte.
Diese Zeit verging zwar, doch die Unruhe steigerte sich ins Unerträgliche.
Was für ein Tag. Wie hat mein Herz das überhaupt ohne Zusammenbruch ausgehalten?

Am Nachmittag und gegen Abend raste mein Puls. Ich schaffte es längst nichtmehr still zu sitzen und lief auf und ab wie ein gefangenes Tier in seinem Käfig. Dabei war ich doch gar nicht eingesperrt.

Was würde noch alles geschehen bevor der Tag zu Ende ging?
Würden all diese Visionen wahr werden oder würden sie zerplatzen wie Seifenblasen?
Hatte ich mich womöglich völlig umsonst so aufgeregt?
Würde vielleicht ein spannendes Abenteuer daraus werden?
All diese Fragen beschäftigten mich an diesem Tag bis er fast zu Ende war.

Kennst Du das?
Dann werden Sekunden zu Minuten und Minuten zu Stunden. Die Zeit scheint still zu stehen. Die Spannung steigt bis sie mich zu zerreißen droht. Das Herz klopft bis zum Hals und beruhigen funktioniert überhaupt nicht.

Und als es dann endlich soweit ist, sind es die Berührungen und die Tränen, die all diese Spannung liebevoll auflösen.
Plötzlich frage ich mich, warum ich mich so verrückt gemacht habe. Eigentlich war doch alles schon auf eine gewisse Weise vorbestimmt. Im Hintergrund lief doch schon längst der Schicksalsfilm ab und näherte sich seinem unvermeidlichen Höhepunkt. Die kleinen Rädchen griffen wie von alleine ineinander. Um die Ereignisse aufzuhalten, war es doch ohnehin längst zu spät.

Wenn ich das nur mal so gelassen hätte sehen können.

Als dieser Tag sich dann seinem Ende neigte, waren die Erwartungen und Hoffnung um ein Vielfaches übertroffen.

Der spannendste und aufregendste Tag in meinem Leben ging zu Ende und ich möchte keine einzige Sekunde davon missen.

Danke Schicksal
- für den Mut, den wir hatten.
- für die Hoffnung, die uns trug.
- für die Visionen und Träume, die wir gemeinsam malten.
- für die Zeit, die wir miteinander verbringen durften.
- für die Liebe, die zwei Seelen verbunden hat.
- für ein wundervolles Geschenk.

Auch wenn mich manchmal die Trauer überfällt, dass es vorbei ist, so weicht sie doch irgendwann einer unbeschreiblichen Dankbarkeit.

Und die Erinnerung lebt weiter...

© Cornelia G. Becker


Der alte Mann und die Sehnsucht


Dieser Artikel wurde auch in der Huffington Post veröffentlicht


Es war die Sehnsucht, die eines Tages laut und lauter an ihre Türen klopfte.
Einsam stand sie draußen in der Kälte und drohte zu erfrieren.
Schutzlos dem Wind des Lebens ausgesetzt, suchte sie nach einem wärmenden Platz und hoffte, dass sich ein Herz erbarmen und sie einlassen würde.

Die Sehnsucht hatte schon an vielen Türen geklopft. Doch die Menschen hatten keine Zeit für sie. Sie waren zu sehr mit ihrem Alltag beschäftigt und konnten sie nicht hören. In ihren Häusern war so viel Musik und Lärm, das leise Klopfen an der Tür wurde gar nicht mehr wahrgenommen.
So wanderte die Sehnsucht traurig und einsam von einer Tür zur nächsten.

Weit entfernt von der Geschäftigkeit des Lebens und dem Licht der Städte fand sie ein kleines Häuschen am Waldrand.
Ein alter Mann hatte sich nach seiner Arbeitszeit dorthin zurückgezogen. Seine Frau war verstorben, und die Kinder hatten ihre eigenen Familien. Er hatte sich einen Teil seiner Sehnsucht erfüllt und zog in diese Gegend, um sich von der Welt auszuruhen und den Bäumen und den Vögeln zu lauschen.

Die Sehnsucht beobachtete diesen Mann über einige Tage. Er ging immer wieder in den Wald. Manchmal pfiff er mit den Vögeln, manchmal sprach er mit den Bäumen. Wenn er sich einsam fühlte, umarmte er sie auch. Er hörte dem Wald und seinen Lebewesen zu und immer überkam ihn eine tiefe Sehnsucht. Aber er konnte sie nicht wirklich wahrnehmen oder beschreiben.

Nach einigen Tagen dachte sich die Sehnsucht: "Hier werde ich sicher ein warmes Plätzchen am Feuer finden."
Sie nahm all ihren Mut zusammen und klopfte erneut an eine Tür. Nach all den Enttäuschungen, kostete sie das sehr viel Kraft und Mut. Fast hatte sie schon die Hoffnung aufgegeben. Manchmal hatte sie davon geträumt, in der Kälte erfrieren zu müssen. Auch dieses Mal war sie sich nicht sicher.

Und dann geschah es. Die Tür öffnete sich, und der alte Mann sah sie mit leuchtenden Augen an. Er fragte, wer sie sei und ob sie hereinkommen wollte, um sich aufzuwärmen. Nachdem er ihr einen Platz am Kamin angeboten hatte, ging er in die Küche und bereitete Tee und einen Imbiss vor. Nach der langen Wanderung musste die Sehnsucht sicher sehr hungrig und durstig sein. Er wollte ihr etwas Gutes tun und ihr sein Herz öffnen und ihr seine Liebe schenken.
Nachdem die Sehnsucht etwas gegessen hatte und ihren Durst etwas gestillt hatte, fragte der alte Mann, wie es ihr den so ergangen sei.

Mit einem traurigen Gesicht und Tränen in den Augen kuschelte sich die Sehnsucht noch tiefer in die Decke und begann zu erzählen. Der alte Mann hörte sehr aufmerksam zu.
Im Laufe der Jahre erzählte ihm die Sehnsucht sehr viele unterschiedliche Geschichten und jedes Mal weinte der alte Mann. Oft schaute er sie nachdenklich an.
Manchmal gingen sie im Wald spazieren und er berichtete von seinem Leben. Die Sehnsucht begleitete ihn auf seinem Weg und hörte ihm interessiert zu.
So gingen noch viele Jahre ins Land.

*****

Version 1

Eines Tages ging es dem alten Mann sehr schlecht. Er wollte gar nicht aufstehen und bat die Sehnsucht an sein Bett.
Er erzählte ihr von seinen Träumen und Hoffnungen. Er berichtete, welche wichtigen Entscheidungen es in seinem Leben gab und warum er diese Träume nicht ausleben konnte. Tränen standen in seinen Augen, und er wünschte sich an den Anfang seines Lebens zurück. Sicher würde er dieses Mal alles besser machen und sein Leben so leben, wie er es immer gewollte hatte.
Traurig und verzweifelt erkannte er, dass es kein Zurück geben würde. Voller Hoffnung klammerte er sich an den letzten Atemzug und musste doch die Welt verlassen.
Und die Sehnsucht begann zu weinen und zog weiter durch die Kälte auf der Suche nach einem warmen Platz im Herzen eines Menschen.

*****

Version 2

Dann kam der Tag, an dem es dem alten Mann sehr schlecht ging und er morgens gar nicht aufstehen wollte. Er bat die Sehnsucht, sich zu ihm zu setzen und dann erzählte er von seinen Träumen und Hoffnungen. Er erzählte, warum sie nicht war werden konnten. Er berichtete von den vielen wichtigen Entscheidungen. Er erklärte, warum das Leben so war, wie es war und was seine wahre Sehnsucht gewesen ist.
Mit dieser Erkenntnis schlief er mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht für immer ein.
Und die Sehnsucht fühlte die Dankbarkeit und Glückseligkeit und wanderte zufrieden weiter.

*****

Mit welcher Geschichte würde Dein Leben enden?
Welche Sehnsucht klopft an Deine Herzenstür?
Was hindert Dich daran, sie zu leben?

Sehnsucht

Es ist eine Sehnsucht, die Dich durchs Leben trägt.
Erkenne und lebe sie, es ist schnell zu spät.
Sie ist schon immer da und ruft nach Dir.
Nimm sie endlich wahr und ergib Dich ihr.
Sie bringt Dich zu Dir und Deinem wahren Ich.
Und zeigt Dir liebevoll einen Weg ins Licht.

© Cornelia G. Becker

Liebe heilt



Es ist nicht die Zeit, die alle Wunden heilt.
Es ist die Liebe, die in Deinem Herzen verweilt.
Lass die Gefühle zu und achte auf Dich.
Dann findest Du immer den Weg zum Licht.

© Cornelia G. Becker


Glück

Ich wünsche Euch einen glücklichen Tag


Glück kommt manchmal unverhofft einfach angeflogen
und so mancher Augenblick bringt Dein Herz zum Toben

© Cornelia G. Becker


Versuch



Ich habe versucht, es in böse Worte zu fassen.
Ich dachte, ich könnt Dich irgendwie hassen.
Doch kläglich ist ’s beim Versuch geblieben,
denn eigentlich wollte ich Dich ewig lieben.

Ich habe versucht, wütend auf Dich zu sein.
Doch meine Gefühle sind gar nicht gemein.
Ich dachte erst, ich leb die ganze Traurigkeit,
und schließ mich ein, in trostloser Einsamkeit.

Doch ist auch das beim Versuch geblieben,
mein Herz will nicht hassen, es will lieben.

© Cornelia G. Becker

Seelenfreund



Im Jetzt und Hier treffe ich Dich,
aber Du bist soviel mehr für mich.
Bruder, Schwester oder gar Ehemann,
jemand, den ich nicht beschreiben kann.

Ich hab Dir nur kurz in die Augen geschaut
und Deine Seele war mir unendlich vertraut.
In vielen Leben warst Du schon da für mich.
Ich kenne dieses seltsam vertraute Gesicht.

Ob als Bruder, als Schwester oder Ehemann,
Du bist jemand, den ich nicht beschreiben kann.
Dieses tiefe Gefühl von seliger Gemeinsamkeit
ist wie ein leuchtender Stern aus der Ewigkeit.

Deine Seele erzählt meiner von früheren Leben.
Es gab Zeiten, da haben wir uns alles gegeben.
Wir haben gekämpft für ein bisschen Glück.
Diese Vertrautheit erkenne ich in Deinem Blick.

Seelenfreund, wo warst Du all die lange Zeit?
Ich hab Dich vermisst, doch endlich ist es soweit.
Meine Seele erkennt Dich wieder im Jetzt und Hier.

Wie lange bleibst Du? Für jede Minute danke ich Dir.

© Cornelia G. Becker