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Alltag Leben



Dein Alltag ist geprägt vom ewigen Müssen müssen.
Abends liegst Du dann erschöpft in Deinen Kissen.
Dein Leben verrinnt mit jedem einzelnen Tag
und Dingen, die wohl irgendwie keiner mag.

Du erträgst es schweigend und redest Dir ein:
"Das Leben ist halt eben viel zu oft gemein..."
Doch gemein ist nur einer, das bist Du selbst,
weil Du so ein Leben für erstrebenswert hältst.

Dabei bist Du nur ein gut funktionierender Part,
von gesellschaftlich - vermeintlich notwendiger - Lebensart.
Vom Individuum fehlt dabei jegliche Spur,
und tagtäglich läuft es ab, auf die gleiche Tour.

Du hast längst verlernt, Persönlichkeit zu zeigen.
Angepasst läufst Du mit in diesen Menschenreihen.
Du tust so Vieles, was man schon immer so tut,
und zu Veränderungen fehlt Dir viel zu oft der Mut.

Wie lang willst Du warten, bis Du lebst, was Du bist?
Solange, bis Dein Leben endlich zu Ende ist?
Mit Tränen in den Augen, dem Tod ganz nah,
erkennst Du "plötzlich", wie traurig es wirklich war...

© Cornelia G. Becker


Eine etwas andere Sicht

Unsere Gesellschaft ist das Spiegelbild unseres Inneren - ganz persönlichen - Universums.
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.

So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.

Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.

Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.

Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?

Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.

Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.

Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.

Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.

Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.

Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.

Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?

Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker

Ein kleiner Rückblick


Sicherlich fragen wir uns alle früher oder später einmal, wer wir wirklich sind und wer wir sein wollen. Auch ich habe mir in diesem und in den Jahren davor viele Gedanken darüber gemacht.

Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Welcher Teil von mir hat sich - aus Angst davor, nicht geliebt zu werden - den anderen angepasst? Welcher Teil von mir lebt somit etwas, dass ich nicht wirklich bin? Bin ich mein Körper? Bin ich das, was andere in mir sehen? Bin ich das, was sie von mir sagen? Wie möchte ich sein? Wer möchte ich sein? Wer bin ich nach meinem ganz persönlichen Empfinden? Was lebe ich nicht aus Angst vor...? Wo passe ich mich einfach so an - ohne zu hinterfragen? Welche Schuhe von anderen habe ich angezogen, die mir gar nicht passen? Unter welchem Tarnmantel verstecke ich mein ureigenstes Ich? Was ist das überhaupt - dieses Ich?

All diese Fragen haben mich sehr lange und sehr intensiv beschäftigt und immer wieder waren sie Steine auf meinem Weg, die ich umgehen, mühsam zerkleinern oder wegräumen musste. Doch sie haben mich mehr und mehr zu mir selbst gebracht und mir viele Türen geöffnet, die ich für verschlossen hielt.

So habe ich im Laufe der Zeit immer mehr Puzzleteile zu meinem Persönlichkeitsbild zusammengetragen und immer öfter Entscheidungen getroffen. Ich habe mal mit mehr und mal mit weniger Konsequenz die Schuhe und Tarnmäntel zurückgegeben und mich bedankt. Ich bin Wege gegangen, die einsam waren und die ich auch ganz allein gehen musste. Ich habe versucht meine Gefühle intensiver wahrzunehmen. Ich habe versucht meine ganz persönliche Wahrheit zu finden.
Auch heute bin ich noch auf diesem Weg. Auch heute noch ändert sich meine Wahrheit. Es ändert sich meine Sichtweise, weil ich neue Erkenntnisse gewinne und sie für mich umsetzen möchte.
Ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Es ist ein Abenteuer, eine Herausforderung und spannend. Es ist eine besondere Aufgabe, den eigenen Lebenssinn zu suchen. Ob ich ihn finden werde... ich lass mich überraschen.

Vielleicht ist das Leben ja wirklich nur eine Illusion?

Vielleicht kommen wir alle aus dem Nichts und gehen zurück ins Nichts?

Vielleicht ist alles, was dazwischen liegt, nicht wirklich wichtig und bedeutet „nichts“?

Vielleicht glauben wir alle nur, dass wir etwas kontrollieren können, um dann festzustellen, dass all dieser Kontrollzwang so unwirklich ist wie wir selbst?

Vielleicht ist die einzige Wahl, die wir wirklich haben, die, dass wir uns für das Hier und Jetzt - ohne Einschränkungen - entscheiden können. Die Wahl, wahrzunehmen, wer, wie und was wir sind und auch danach zu leben.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein spannendes und kreatives Jahr 2016

Ihre
Cornelia G. Becker

Das Leben ist ein Geschenk


Es ist nicht Deine Seele, die laut um Hilfe ruft.
Es ist Deine Persönlichkeit, die dieses Drama erschuf.
Es ist Deine Entscheidung, welche Schlüsse Du ziehst.
Es ist Deine Chance – wenn Du sie nur siehst.

Das Leben ist Erfahrung und Entwicklung zugleich.
Jede solche Erfahrung macht Dich glücklich und reich.
Mit jedem Stück Weg kommst Du näher zu Dir.
Das Leben ist ein Geschenk. Sei dankbar dafür!

© Cornelia G. Becker


Danke liebes Selbst

Kleiner Auszug aus meinem Buch: 




Danke liebes Selbst:

… dass Du mir immer wieder hilfst, aus schwierigen Situationen (mehr oder weniger) unbeschadet herauszukommen.

… dass Du mir immer wieder hilfst, nicht beleidigend zu sein, zu Menschen, die mich beleidigen.

… dass Du mir immer wieder hilfst, nicht mit den Waffen zu schlagen, mit denen ich schon geschlagen wurde.

… dass Du mir immer wieder die Weisheit gibst, zu erkennen, dass Situationen ganz anders sein können, als sie sich gerade darstellen.

… dass Du mir immer wieder die Möglichkeit gibst, diese Situationen zu hinterfragen.

… dass Du mir immer wieder die Kraft gibst, Entscheidungen zu treffen, Dinge zu ändern und neue Wege zu gehen.

… dass Du mich immer wieder neu daran erinnerst, wer ich bin und wer ich sein möchte.

… dass Du mir immer wieder mit neuen Aufgaben und kleinen Hürden hilfst, Dich – liebes Selbst – zum Ausdruck zu bringen.


Ich liebe Dich, weil Du bist, wie Du bist.

© Cornelia G. Becker

Wer bist Du wirklich?



Was wäre, wenn Schuld gar nicht Wirklichkeit ist
und der Schatten nicht der andere, sondern Du selber bist?

Was wäre, wenn Licht und Schatten eine Einheit sind
und Du wärst unschuldig wie ein kleines Kind?

Was wäre mit Deinem Leben, wenn alles aus Liebe geschieht
und es "böse" und "falsch" gar nicht wirklich gibt?

Was fühlst Du, wenn Du Vergangenheit und Zukunft vergisst?
Weißt Du dann auch noch, wer Du wirklich bist?

© Cornelia G. Becker

Zwei in Eins


Zwei in Eins

Der eine Teil Du, der andere Teil Ich
bilden ein Herz mit Liebe und Licht.

Jeder behält seine eigene Persönlichkeit,
und gemeinsam erleben wir Glückseligkeit.

Davon träumt jeder für sich auf dieser Welt,
ein Geschenk für jeden, der es dann auch erlebt.

© Cornelia G. Becker


Behindere Dich nicht selbst



Wenn Du glaubst, dass alles so bleibt wie es ist... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du glaubst, dass nichts und niemand sich verändert... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du an Menschen und Dingen festhältst... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du an Situationen und Gegebenheiten festhältst... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du meinst, so wie es ist, ist es gut... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du meinst, es würde für immer so bleiben... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du es am liebsten so hast, wie es schon immer war... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du versuchst Dich mit der Alltäglichkeit des Alltags zu arrangieren... dann behinderst Du Dein Leben.

Wenn Du es Dir schön redest und glaubst, es so besser ertragen zu können... dann behinderst Du Dein Leben.
Wenn Du Deine Angst und Deinen Schmerz verleugnest... dann behinderst Du Dein Leben.

Dann behinderst Du Dich und das, was Du sein könntest.
Dann zeigst Du der Welt nicht, wer Du wirklich bist und versteckst Dich hinter Deinem Schmerz und Deiner Angst vor noch mehr Schmerz.


Aber Dein wahres Ich wird das auf Dauer nicht zulassen.
Wir sind alle auf dieser Welt, um zu werden, was wir uns entschieden haben zu sein.
Es hilft Dir nicht weiter, Dich selbst zu verleugnen, vor Entscheidungen wegzulaufen und vielleicht noch in der Vergangenheit und ihren Hoffnungen stecken zu bleiben.
Es hilft Dir auch nicht, schöne Zukunftsträume zu visualisieren, wenn Du nicht bereit bist, sie auch in die Tat umzusetzen und endlich wahr zu machen.

Dein Leben findet in der Gegenwart statt. Es ist wichtig, dass Du erkennst, was DU wirklich willst.
Entscheide Dich für Dich.
Übernimm Verantwortung für Dein Leben.

Möglicherweise - nein, bestimmt - werden sich dann in Deinem Turm Türen öffnen, von denen Du nicht einmal wusstest, dass es sie gibt.

Glaube an Dich.
Verschwende nicht Deine wertvolle Zeit mit Anpassung an irgendetwas oder irgendjemanden.

Es ist Dein Leben und Deine Lebenszeit.
Nutze sie für    D I C H !!!

© Cornelia G. Becker


Flieg Seele flieg


Der Weg ins Licht


Du hast Ängste, die Du nicht sehen willst.
Du hast Sehnsüchte, die Du einfach nicht stillst.
Du hast Schmerzen, die Du nicht heilen kannst,
weil Du einen Teil von Dir ausschließt und verbannst.

Du zeigst eine Maske mit Lächeln im Gesicht.
Aber so lebst Du Dein wahres Wesen nicht.
Du ignorierst den Schatten in Deinem Ich,
und stellst Dich tapfer ins helle Licht.

Doch so verleugnest Du Deine Seele und Dich.
Du siehst Deine Schmerzen und Verletzungen nicht.
Du passt Dich an und verlierst den Kontakt zu Dir,
lebst im Gestern – in der Zukunft, nicht jetzt und hier.

Erkenne Deine Seele wie unschuldig sie ist.
Steh doch zu dem, was Du wirklich bist.
Weine, wenn Dir zum Weinen ist.
Freu Dich, wenn Du glücklich bist.

Lebe Dich und zeige Dein Ich.
Das allein ist der Weg ins Licht.

© Cornelia G. Becker

Maske


Es ist Deine Maske, die Dich vor Dir selber schützt.
Es ist Deine Maske, die Dir längst nicht mehr nützt.
Sie verdeckt nur Deine Angst vor Deinem Ich.
Doch so lebst Du Dich selber nicht.

Deine Maske zeigst Du dieser Welt.
Du merkst nicht, was dabei wirklich zerfällt.
Du spielst ein Spiel - für andere und für Dich.
Doch so lebst Du Dich selber nicht.

Hinter Deiner Maske gibt es keine Verletzung, keine Angst.
Niemand sieht, vor was Du Dich wirklich bangst.
Niemand sieht die Tränen in Deinem Gesicht.
Keiner weiß, Du lebst Dich selber nicht.

Hinter Deiner Maske versteckt sich Dein wahres Ich.
Du täuschst damit nur andere und auch Dich.
Stell Dich Deiner Angst und lebe Dich.
Leg sie ab - die Maske - Du brauchst sie nicht.

© Cornelia G. Becker

Kleines Gesellschaftsspiel



... die einen spielen es besser, die anderen schlechter.
... die einen passen sich besser an und schwimmen mit dem Strom.
... die anderen schwimmen lieber gegen den Strom und suchen nach ihrem eigenen Weg.

Egal, welches Spiel Du auch spielst, am Ende zählt nur, ob Du für Dich erreicht hast, was Du erreichen wolltest. Ob Du gelebt hast, wie Du wirklich leben wolltest.
Es zählen nicht die Statussymbole und die Werte, die Du angesammelt hast.
Du kannst nichts mitnehmen. Du kannst aber Dein Leben damit verschwenden, etwas anzuhäufen, das Dein Selbstwertgefühl scheinbar erhöht. Aber all diese Werte, die Du für Dich schaffst, um wahrgenommen und gesehen zu werden, erhöhen sie wirklich Deine Achtung für Dich selbst?

Was hat Dein Selbstwertgefühl damit zu tun, was andere von Dir denken?
Was hat Dein Selbstwertgefühl damit zu tun, was andere für Deine Leistung bezahlen wollen?

Es gibt Situationen im Leben, da wirst Du vielleicht wenig Geld von einem Bettler erhalten und dennoch wird es für euch beide einen riesigen Wert darstellen.
Ein anderes Mal wirst Du vielleicht viel mehr Geld erhalten, als Du erwartet hast und es wird für euch beide nicht wirklich von Bedeutung sein.

Wie lässt sich Selbstwert in Geld bemessen?
Wie reflektiert die geldwerte Anerkennung Deine Persönlichkeit?
Lässt sich Leistung mit Geld bemessen?
Wie abhängig machen wir uns wirklich?

Diese Gesellschaft sieht Statussymbole als wichtig und repräsentativ an.
Je mehr, desto mehr bin ich selbst.
Je neuer, desto aktueller bin ich selbst.
Wir alle spielen mehr oder weniger dieses Spiel mit.
Wir funktionieren wie die Gesellschaft es von uns erwartet.
Doch wann beginnen wir endlich uns einmal zu fragen: WARUM???

Jeden Tag, an dem Du unzufrieden bist, andere vielleicht beschimpfst oder sie für Deine Unzufriedenheit verantwortlich machen willst, ist ein Tag, an dem Du nicht bei Dir selbst hinsiehst.
Es ist Deine Bequemlichkeit und Deine Angst zu Deinem Leben zu stehen, wie es für Dich wichtig und richtig ist. Du willst nicht wahrhaben, dass Du es selbst bist, der sich in dieser Zahnrad-Maschinerie gefangen hält und funktioniert.
Du bildest Dir ein, dass es ohne Dich nicht mehr wirklich rundlaufen kann.
Du bildest Dir ein, dass Du nichts wert bist, wenn Du nicht endlich Deinen Wert bezifferst.

Doch hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass Menschen keine Waren sind. Es sei denn, Dir ist es wichtig, Ware zu sein.
Bist Du wirklich besser, wenn Du Dich richtig teuer verkaufen kannst?

Und wenn Du dann eines Tages Deinen Job verlierst, bist Du dann der Wertlosigkeit völlig ausgeliefert? Wirklich?

Genau genommen hast Du doch nur all die Jahre dieses kleine Gesellschaftsspiel mitgespielt.
Jetzt ist etwas geschehen, das Dich aus diesem Spiel auf irgendeine Art und Weise herausgeworfen hat.
Du kannst aufgeben und Dir einbilden, Du wärest nicht mehr gut genug für diese Spielereien.
Du kannst diese Zeit aber auch als Chance sehen und darüber nachdenken, was Du all die Jahre gemacht hast und ob es das war, was Du wirklich tun wolltest.
Du kannst Dich bedauern und Dein Selbstwert eigenhändig auf Null setzen. Du kannst aber auch aufstehen und endlich tun, was Du schon immer tun wolltest.
Du kannst Dir sagen, dass Du nichts wert bist und Dich in Deinem Selbstmitleid verlieren. Du kannst aber auch neue Wege suchen und Dir selbst neue Ziele setzen.

Diese Gesellschaft und ihr kleines Spiel sind nicht das, was Du bist.
Dein wirklicher Selbstwert ist nicht von dem abhängig, was die Gesellschaft von Dir denkt. Auch nicht davon, ob Du dieses Spiel mitspielst oder nicht.
Sie will nur, dass Du funktionierst, wie sie es von Dir erwartet.

Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung, ob Du mitspielst oder nicht, das so tun willst oder nicht.
Mit dem Wert, denn Du Dir selbst beimisst hat es allerdings nichts zu tun.
Denn Du kannst der Hauptdarsteller in diesem kleinen Gesellschaftsspiel sein und Dich dennoch wie der kleinste Statist fühlen.

Geh zum Spiegel, schau Dich an und frage Dich:
"Wer bin ich wirklich? Wer will ich wirklich sein?"

Und dann steh zu dem, was Du bist und sein willst.
Etwas Besseres kannst Du für Dich selbst nicht tun.

© Cornelia G. Becker


Bist Du auch ein Rebell?

Ich bin nur gut genug, wenn ich alles in Ordnung halte.
Ich bin nur gut genug, wenn ich anderen nicht widerspreche.
Ich bin nur gut genug, wenn ich meine Interessen zurückstelle.
Ich bin nur gut genug, wenn ich tue, was andere von mir erwarten.
Ich bin nur gut genug, wenn ich alles versuche zu verstehen.


Oh Mann....
Es tut sooooo gut ein kleiner Rebell zu sein.


© Cornelia G. Becker

Gefühle leben


Gefühle leben

Leb Dein Gefühl im Hier und Jetzt
Egal, ob es Dich auch mal verletzt
Lass die Trauer und den Schmerz
Öffne ihm liebevoll Dein Herz

Leb Dein Gefühl, Dein inneres Ich
Übernimm Verantwortung für Dich
Lass Angst und Verzweiflung leben
Sie wollen Dir was Wichtiges geben

Leb Dein Gefühl, zeig wer Du wirklich bist
Weil was Du bist so einfach nur richtig ist
Zeig Dein Wesen, stell Dich ins Licht
Alles andere dient Dir nämlich nicht

© Cornelia G. Becker 

Welches Potential steckt in Ihnen?

Gehen Sie mit Bildern auf eine Reise
zum Ursprung Ihrer inneren Kraft.
Bestimmen Sie Ihren jetzigen Standort
und erkennen Sie, wohin Ihr Weg geht.
Fokussieren Sie sich auf Fragen,
die für Sie gerade wichtig sind
und finden Sie Ihre ganz persönliche Antwort.



Tarot ist viel mehr als ein Kartenspiel.
Tarot zeigt Bilder der Seele.
Lassen Sie sich in Ihre eigene Welt entführen und erkennen Sie, was die Karten Ihnen sagen wollen.

Tarot ist mehr als Zukunftsdeutung.
Tarot kann ein neuer Weg zu Ihrer Quelle sein.
Gehen Sie auf eine Reise zu sich selbst und erkennen Sie, das Potential, das in Ihnen steckt.

Vereinbaren Sie einen Termin!





Kennst Du solche Tage?

Alles eine Frage der Sichtweise

Heute morgen bist Du aufgewacht,
schlecht geschlafen die ganze Nacht.
Im Spiegel siehst Du Dein Gesicht:
„Wer ist das nur, die kennst Du nicht!“

Der Weg zum Clo scheint ziemlich weit.
Papier ist wieder mal nicht griffbereit.
Du bist begeistert von diesem Tag
und fragst Dich, wie er enden mag.

Vor dem Duschen stellst Du Kaffee an,
damit man ihn auch gleich trinken kann.
Doch funktioniert es nicht wie Du gedacht,
hast gestern Abend etwas falsch gemacht?

Nein, Du bist es diesmal nicht gewesen.
Die Kaffeemaschine, dieses seltsame Wesen,
bringt Tröpfchen für Tröpfchen Qualität.
Bis die fertig ist, ist es für Dich zu spät.

Du gibst Dir Mühe mit Deinem Gesicht,
doch so richtig klappen will das nicht.
Die Ringe unter den Augen sind zu sehen.
Du solltest besser früher schlafen gehen!

Beim Essen vorbereiten für den Arbeitstag
ist die Butter wieder schrecklich hart,
zerbröselt beim Schmieren das ganze Brot
und innerlich Sturm und Gewitter tobt.

Das ist ein Tag, den keiner wirklich mag.
Du bist noch hoffnungsvoll und unverzagt.
Auf dem Weg zur Arbeit, ach Du Schreck!
Auf der Bluse ist ein dicker Kaffeefleck

Das ist Shit für die heutige Präsentation.
Du denkst bei Dir: „Wer merkt das schon?“
Ausgerechnet Dein Chef nun Dir zu spricht:
„Frau Unverzagt, das geht so wirklich nicht!“

So rennst Du hin zum Shopping-Center,
nimmst ein Kleid von einem Ständer,
und beim Anprobieren wird Dir klar:
„Viel zu teuer, dass ist doch nicht wahr.“

Die Zeit, die rennt, der Termin ist nah.
Deine Vorbereitungen sind in Gefahr.
Ausgerechnet heute ist die Sekretärin krank.
Wer geht Dir jetzt bloß noch zur Hand?

Heute Morgen hast Du es schon gewusst
und nun kommt's wie es kommen muss.
Die Präsentation wird dann ein Flop.
Dabei warst Du sicher, Du bist Top.

Frustriert gehst Du spät abends heim.
Du fühlst Dich traurig und ganz allein.
Ein Zettel liegt auf dem Küchentisch,
darauf steht einfach und sehr schlicht:

„Will auf die Suche nach mir selber gehn,
Du konntest mich nie wirklich verstehn.
Tschüß, mach's gut und bleib gesund,
füttere bitte ab und zu unsern Hund!“

Tränen stehen jetzt in Deinem Gesicht.
Was heut geschah, das glaubst Du nicht.
Ein Bad soll die Entspannung bringen
und laute Rockmusik im Radio klingen.

Ohne Kleider stehst Du am Wannenrand
und vorsichtig fühlst Du mit Deiner Hand.
Du hast es geahnt, der Tag ist Schei...
das Wasser ist eiskalt und gar nicht heiß.

Verzweifelt denkst Du: „Geh besser ins Bett!
Ein großer Brandy wär' jetzt wirklich nett.“
Doch im Barfach sind nicht mal Gläser drin,
irgendwie macht Leben grad keinen Sinn.

Und die Moral von dieser Geschicht:
„Verzweifle an so einem Tag besser nicht.
Alles eine Frage der eigenen Sichtweise,
auch wenn es aussieht als wär' es Schei...“

© Cornelia G. Becker