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Liebe zerstört nicht, Liebe versteht

Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.

Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.

Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.

So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.

Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker 



Verantwortung für mein Leben

Auszug aus meinem neuen Buch:

Ich weiß nicht, wie oft ich bereits versucht habe, diese Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen.
Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal ein Buch mit 380 Seiten fertig, dass dann wie „zufällig“ spurlos verschwand.
Es folgten Jahren, in denen ich dieses Thema gar nicht in Worte fassen wollte und mich lieber versteckte. Ich fühlte mich schmutzig und schuldig.
In den letzten Tagen, vor der Veröffentlichung, merkte ich genau, dass meine Mauern zu fallen drohten. Dass ich selbst eine Tür in diesem Turm hineinschlagen wollte. Dass ich raus wollte, aus diesem Verlies. Ich wollte mich der Verantwortung für mich selbst stellen und endlich wirklich leben. Leben ohne diesen Schutzwall, der mir immer so gut als Entschuldigung für mich selbst diente. Der jahrelang als Erklärung für alles Mögliche herhalten musste. Auch als Erklärung dafür, auf keinen Fall etwas zu ändern.
Je näher ich dem Ende kam, desto deutlicher zeigte mir mein Körper, dass ich Angst hatte. Eine panische Angst vor den Folgen. Angst vor den Fragen. Angst vor dem, was andere nun über mich denken würden. Angst, in diese Schublade hineingequetscht zu werden, aus der ich mich so mühsam herausgekämpft hatte. Angst, offen und so verletzlich zu sein.
Die Angst lähmte mich für einige Tage. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Rücken legte mich einfach flach. Ich versteifte mich und wollte nicht wirklich loslassen.
Warum eigentlich nicht? Was hatte ich wirklich zu verlieren?
Gestern – ein Tag vor der Veröffentlichung – verglich ich es zum ersten Mal mit meiner Höhenangst. Und ihr hatte ich mich doch bereits erfolgreich gestellt.
In der darauffolgenden Nacht machte ich in Gedanken eine Liste, was ich in meinem Leben schon alles durchgestanden, überstanden und erfolgreich bewältigt hatte. Je länger ich darüber nachdachte, desto länger wurde die Liste.
Also, vor was musste ich denn nun wirklich Angst haben und wie begründet ist diese Angst? Würde sie mich daran hindern, Verant¬wortung für mein Leben zu übernehmen? Würde ich mir den Mut nehmen lassen? Was wollte sie mir eigentlich wirklich sagen?
Ich fand tatsächlich eine Antwort:
Diese Angst kommt aus meiner Vergangenheit und aus meiner tiefsten Kindheit. Sie hat überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun und eine wirkliche Warnung vor der Zukunft stellt sie ebenfalls nicht dar.
Eigentlich war sie nur mein Freund und wollte mir etwas wichtiges zeigen: Sie wollte mir bewusst machen, dass ich es schaffen kann, wenn ich es will. Dass ich ein Recht darauf habe, mein Leben zu leben – ohne Wenn und Aber.
Sie wollte mir zeigen, dass die Vergangenheit nicht in der Gegen-wart sein muss, wenn ich es nicht zulasse.
Sie wollte mir auch zeigen, dass es meine Angst ist, Liebe und An¬erkennung zu verlieren, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.
Doch was, wenn ich es nicht tue? Was verliere ich dann wirklich?
Mich ... ich verliere mich.

Ich wünsche allen Lesern viel Kraft, zu sich selbst zu stehen und sich selbst wichtig zu nehmen.
Denn wer sollte Dich achten, wenn Du es nicht selbst tust?

© Cornelia G. Becker


Fragen...



Hast Du als Kind viel Liebe erfahren?
Wurdest Du gehalten und geschützt?
Wurdest Du gewarnt vor all den Gefahren?
Wurdest Du ermutigt und gestützt?

Hast Du erlebt, was Anerkennung bedeutet?
Wurdest Du wahrgenommen und gesehen?
Wurden Deine Leistungen immer verleugnet?
Wurdest Du ermutigt schwere Wege zu gehen?

Hast Du erfahren, wer Du wirklich bist?
Wurdest Du für Arbeiten auch mal gelobt?
Wurde Dir gezeigt, wie was Ehrlichkeit ist?
Wurdest Du für etwas auch mal belohnt?

Hast Du gefühlt, was Liebe wirklich ist?
Wurdest Du verstanden und akzeptiert?
Wurde Dir gezeigt, wie wichtig Du bist?
und wie schön es ist, dass es Dich gibt?

© Cornelia G. Becker


Neuvorstellung


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Es gibt Dinge in unserer Welt, die sind einfach bösartig
und wir werden jeden Tag damit konfrontiert.
Bei vielen würden wir lieber wegsehen,
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Die Story

Die Agenten Tom Stone und Lea McFee stehen vor einem Rätsel. In ihrem Bezirk in New York (NY) werden Kinder ohne ersichtlichen Grund getötet. Der Mörder geht mit äußerster Behutsamkeit vor. An den kleinen Opfern finden sich keinerlei Spuren von Gewalt. Auch an den Tatorten nicht ein einziger Hinweise auf den Täter. So ergibt alles erst einmal keinen Sinn. Die Vorgehensweise des Mörders ist erschreckend einfach, fast schon beängstigend. Nach und nach kommt Agent Lea McFee dem Mörder auf die Spur und erkennt, dass er es am Ende auf sie abgesehen hat. Sein ganzer Hass gipfelt in dem Versuch, McFee und letztendlich sich selbst zu zerstören.


Kleine Seelen

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Kleine Seelen

Zerstör sie nicht, diese kleinen Seelen
Sie wollen geliebt werden, wollen leben
Wenn Du sie missbrauchst und verletzt
Und das, was Du tust einfach nur schmerzt
Dann zerstörst Du ihre liebevolle kleine Welt
Und alles nur für Deinen Spaß und das Geld

Kleine Seelen suchen noch nach dem Glück
Tiefes Vertrauen liegt in ihrer Augen Blick
Wenn Du sie sexuell missbrauchst und verletzt
Und was Du Liebe nennst, einfach nur schmerzt
Dann zerstörst Du ihre Hoffnung in die Welt
Und alles nur für Deinen Spaß und das Geld

Kleine Seelen suchen nach Liebe und Verstehen
Sie wollen abenteuerlustig ins Leben gehen
Wenn Du sie sexuell missbrauchst und verletzt
Und Deine Nähe einfach nur unerträglich schmerzt
Dann zerstörst Du ihre Welt, nimmst ihnen Licht
Diese kleinen Seelen verstehen das sicher nicht

Kleine Seelen vergewaltigt und missbraucht
Für viel Geld und einen der diesen Kick braucht
Kleine Seelen zerstört und der Hoffnung beraubt
Und keiner ist da, der ihnen hilft und ihnen glaubt
Solche kranken Spinner ermorden Kinderseelen
Und diese Erinnerung wird sie auf ewig quälen

Denn keiner gibt ihnen die zerbrochene Seele zurück
Keiner gibt ihnen die verlorene Liebe und das Glück
Keiner wird sie jemals unbeschwert Lachen sehen
Keinem werden sie vertrauen und mit ihm gehen
Keiner wird ihnen geben, was sie so sehr vermisst
Nur weil ein Spinner ihnen die kleine Seele zerriss

© Cornelia G. Becker