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Loslassen


Loslassen

Loslassen ist eine Kunst, die viele nicht verstehen,
weil sie meinen, dass Wege dann auseinander gehen.
Doch wenn Loslassen mit Vertrauen verbunden wird,
ganz egal, wohin Dich der Weg dann auch führt,
bleibt die liebevolle Nähe, die man trotzdem spürt.

© Cornelia G. Becker





Klein????



Klein????

Ich fühle mich klein und auch sehr allein.
Ich denke mich schlecht, bin zu mir sehr gemein.
Ich denke, ich hab es gar nicht verdient,
dass jemand mich aufrichtig und innig liebt.

Ich fühle mich traurig und völlig instabil.
Ich denke mich krank und bin sehr labil.
Ich denke, dass was in meinem Leben geschieht,
hab ich eigentlich gar nicht wirklich verdient.

Ich vergesse meinen Wert und meine Lebenssicht.
Ich denke mich selbst aus dem Gleichgewicht.
Ich denke, dass alle viel besser sind als ich
und Deine Liebe verdiene ich eigentlich nicht.

Warum fühle ich mich nur so klein?
Warum vergesse ich mein ganzes Sein?
Warum werde ich mehr und mehr grau?
Ich bin doch herrlich bunt - ich weiß es genau.

Und doch saugt der Alltagsschleier alles auf.
Die Spirale nimmt nach unten ihren Lauf.
Dabei hab ich hart gekämpft für meinen Lebenssinn.
Wo ist nur die ganze Motivation plötzlich hin?

Ich saug die Negativität auf wie einen Schwamm.
Die Umwelt zieht mich in ihren grausamen Bann.
Vergessen ist mehr und mehr, wer ich einmal war
und bewusst ist mir plötzlich die versteckte Gefahr.

Das Leben ist viel mehr, als sich klein zu halten.
Ich bin doch der Schöpfer, kann es neu gestalten.
Ich bin das Kind, das alles entdecken will
und meine Entwicklung steht niemals still.

Es ist mein Verstand, der alles glaubt, was er hört,
der sich über alles und jeden heftig empört,
der von Neid und von Unsicherheit getragen ist
und der glaubt, dass er alles im Leben ist.

Doch das Leben ist mehr als Neid und Hass,
vielmehr als Alltag und ständige Last.
Das Leben ist Liebe und Abenteuerlust
und nicht tun, was immer schon getan werden muss.

Ich steh jetzt auf und leb wieder mich.
Was andere darüber denken, interessiert mich nicht.
Ich bleibe im Jetzt und im Augenblick,
denn keiner bringt mir vertane Lebenszeit zurück.

© Cornelia G. Becker

Eine kleine Bitte...


Es wäre toll, wenn ihr diesem tollen Film ein Voting geben könntet, denn er ist echt wunderschön gemacht.
Vielleicht können wir so einen jungen aufsteigenden Künstler unterstützen :)
Vielen lieben Dank


Das Leben und sein Sinn...



Wir alle werden in unserem Leben mit Situationen konfrontiert, die wir nur allzu oft überhaupt nicht verstehen oder gar akzeptieren wollen.

Unser kleiner Kopf mit seinen - für uns sehr - begrenzten Möglichkeiten ist nicht in der Lage, den Sinn oder möglicherweise sogar unsere Bereitschaft dafür zu erkennen.

Wir glauben, wir wären Opfer des Schicksals - eben nur kleine Menschlein, die entweder einfach glücklich sind oder in der gemeinen Hölle des Alltags schmoren. Und wir schmoren dann auch noch ohne einen ersichtlichen Grund. Leid ist eigentlich völlig überflüssig und sinnlos. Wir sind an all dem sowieso niemals schuld. Von einer möglichen Entscheidung dafür oder gar einer eigenen Verantwortung ganz zu schweigen.

Nun gibt es Situationen im Leben, die sind bei den einen dramatischer und existenziell und bei den anderen eher glimpflich.
Wie jeder Einzelne darauf reagiert ist niemals wirklich sicher. Welche Kräfte ein Mensch in einer solchen Lage entwickeln kann, darüber lassen sich einfach keine Prognosen erstellen.

Was wir - oder zumindest die meisten - erst einmal fragen werden ist:
Warum passiert ausgerechnet mir das?

Es gibt Millionen über Millionen Menschen auf der Welt und ausgerechnet ich kriege es ab. WARUM?

Jetzt gibt es ja einige Theoretiker, die der Auffassung sind, dass es keine Zufälle gibt. Weder im positiven noch im negativen Sinn. Wir - und nur wir - haben unser Leben in der Hand und entscheiden darüber und sind auch allein dafür verantwortlich.

Andere sind der Ansicht, dass es Schicksal ist und wir diesem Schicksal hilflos ausgeliefert wären. Es geschieht eben und wir müssen versuchen, damit zu leben. Es wird sich schon ein Sinn finden - früher oder später.

Wieder andere meinen gar, dass Gott uns für unsere bisherigen schlimmen Taten bestrafen will und ohne diese Läuterung können wir niemals ins Himmelsreich und werden in der Hölle schmoren bis in alle Ewigkeit.

Wenn ich nun so über mein eigenes Leben nachdenke, dann weiß ich gar nicht mehr genau, wie oft ich mir selbst diese Frage nach dem Warum gestellt habe.
Mit Gott habe ich dabei sehr oft gehadert und war wütend. Ich hätte nur zu gerne gewusst, warum er mir das alles antut.

Später fragte ich mich dann, was das Schicksal mir eigentlich sagen und welche Aufgabe ich lernen will, dass es mir immer wieder den gleichen Mist vor die Füße wirft?
Wie lernfähig war ich eigentlich tatsächlich?
Da fallen mir dann so Redensweisheiten unserer - ach so schlauen - Mitmenschen ein, die sehr schnell den Finger in die Wunden legen und fest davon überzeugt sind, dass sie all das viel besser abgehandelt hätten.

Es dauerte viele Jahre bis ich die Möglichkeit überhaupt in Betracht gezogen habe, dass ICH das alles so gewollt habe und dass ich allein die Verantwortung dafür trage.

Was heißt das denn?
Welche Konsequenzen hat das für meine ganz persönliche Lebenseinstellung?
Wie wird sich mein Verhalten anderen gegenüber verändern, wenn ich mehr und mehr erkenne, dass es wirklich so ist?

Dann bin ich plötzlich verantwortlich. Ich allein und sonst niemand.
Verantwortlich egal für was und immer und überall.

Also so etwas ist natürlich - ganz klar - starker Tobak und wer das glaubt, ist ja wohl ein totaler Spinner. Oder etwa nicht?

Ich bin doch nicht dafür verantwortlich, dass es Kriege auf der Welt gibt.
Ich bin auch nicht verantwortlich dafür, dass die einen die anderen ausnehmen und glauben, das müsste so sein.
Ich bin auch nicht für das Leben und die schrecklichen Ereignisse im Leben eines anderen verantwortlich.
Ich bin nicht einmal dafür verantwortlich, wenn eine Beziehung zerbricht z.B. aufgrund irgendwelcher Schmerzen aus der Vergangenheit.
Das geht mich ja alles nichts an und hat mit mir überhaupt nichts zu tun.

Ist es wirklich so einfach oder drücken wir uns nur vor der Möglichkeit, eine Veränderung zum Wohle aller herbeizuführen?

Was wäre, wenn wir uns als das vermeintliche Opfer einfach nur besser fühlen?
Wenn wir uns unsere Verantwortung nur nicht eingestehen wollen?
Das tun ja alle, also falle ich mit meinem Verhalten nicht auf.
Wenn ich aber aufstehe und versuche etwas zu verändern, könnte mich das mein Leben kosten. Im besten Fall erhebe ich mich aus dieser grauen Masse, zeige Zivilcourage und falle auf. Das geht dann ja schon mal gar nicht. Da wird die Luft plötzlich sehr dünn und die, die das so nicht wollen, sind auf einmal da und halten dann auch noch zusammen.
Nein, das kann ich mir nicht antun. Das hat auch gar keinen Sinn und ich kleines Würstchen kann ja nicht die Welt verändern.
Wie überheblich ist das denn?
Was glaube ich denn, wer ich bin?
Nein, so geht das nun wirklich nicht.

Und genau diese Einstellung ist es, die duckend akzeptiert, dass das Leben so ist wie das Leben eben ist. Im Zweifel finden wir ja auch immer einen anderen, der dafür verantwortlich ist.

Ich bewundere jeden, der dieses ganze System der vermeintlichen Notwendigkeiten hinterfragt und in Zweifel zieht.
Ich bewundere jeden, der es gegen alle Widerstände versucht zu verändern.
Ich bewundere jeden, der sich fragt, warum er gerade jetzt und hier dabei ist?
Ich bewundere jeden, der darüber nachdenkt, was es mit ihm selbst zu tun hat. Denn wenn es nichts mit ihm selbst zu tun hätte, dann wäre er da nicht mittendrin oder auch nur in der Nähe.

Daraus ergeben sich für mich ganz wichtige Fragen:
WARUM habe ich mir solche Situationen ausgesucht? WAS bin ich bereit, dabei zu lernen?

Denn meine Bereitschaft und mein Einverständnis scheinen irgendwie ja da zu sein.

Viele gehen hier sicherlich auf die Barrikaden. Es gibt hunderttausende von Gründen, warum ich das auf keinen Fall so gewollt haben kann.

Und wenn doch?
Wenn ich damit etwas lernen wollte?
Wenn ich damit etwas verändern wollte?
Wenn ich daran wachsen wollte?
Wenn ich so irgendwann den Sinn meines Lebens erkennen kann?
Wenn ich mit diesen Erfahrungen werde, was ich wirklich bereit war zu sein, als ich auf die Welt kam?
Wenn ich dann nicht nur mich verstanden habe, sondern vielleicht auch bereit bin, die Verantwortung für alles zu übernehmen?
Wenn einfach nichts ohne einen Sinn geschieht?

Dann...
dann kann ich Gott und die anderen nicht mehr verantwortlich machen, für das, was ich NICHT bereit bin zu verändern... zum Wohle aller und zu meinem eigenen.

Was wäre unsere Welt, wenn wir uns bewusst wären, welche Macht wir wirklich haben.

Oder mit den Worten von Nelson Mandela:
"Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten! Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."

© Cornelia G. Becker


Das Kind in mir

Da ist ein Kind in mir, das so gerne mal lacht.
Da ist ein Kind in mir, das verrückte Dinge macht.
Es lebt so völlig frei und ungeniert.
Ihm ist es egal, ob es sich blamiert.

Da ist ein Kind in mir, das sich nicht anpassen will.
Da ist ein Kind in mir, das träumt noch ganz viel.
Es lebt in einer ganz anderen freien Welt.
Ihm ist es egal, das Streben nach Macht und Geld.

Da ist ein Kind in mir, das manchmal auch tobt.
Da ist ein Kind in mir, das sehnt sich nach Lob.
Es ist authentisch, gibt sich dem Abenteuer Leben hin.
Ihm ist es egal, dieses ständige Fragen nach Lebenssinn.

Da ist ein Kind in mir, das träumt vom großen Glück.
Da ist ein Kind in mir, das genießt jeden Augenblick.
Es ist voller Hoffnung und Glauben, voller Liebe und Licht.
Ihm ist es egal, wie ein Erwachsener darüber spricht.

Dieses Kind in mir ist so herrlich unbeschwert und frei.
Gesellschaftliche Konditionierungen sind ihm einerlei.
Es träumt - kindlich naiv - von einer besseren schöneren Welt.
Ich bete, dass dieses Kind nicht in der Wirklichkeit zerfällt.

© Cornelia G. Becker

Weihnachtszeit



Weihnachtszeit

In dieser Zeit, da wird mir oft bange.
Stunden verbringen Menschen in der Schlange.
Im Dezember ist Kaufrausch angesagt,
und Besinnlichkeit wird auf später vertagt.

Für die Lieben all die Geschenke kaufen.
Von einem Geschäft zum anderen laufen.
Die Wunschzettel sind vollgeschrieben.
Vom Sinn der Weihnacht ist wenig geblieben.

Weihnachten ist nur an sehr wenigen Tagen.
Mancher wäre froh, würde einer nach ihm fragen,
freut sich über ein Geschenk mit Liebe gemacht
und über einen Menschen, der an ihn gedacht.

Was wäre Weihnachten, wenn wir Menschlichkeit leben
und unser Geschenk auch an anderen Tagen geben?
Ein bisschen Zeit, ein Lächeln, ein liebes Wort,
und so manche Sorgen wären einfach fort.

Dann könnte jeden Tag ein bisschen Weihnachten sein,
und so mancher wäre nicht mehr traurig und allein.
Ich wünsche mir für unsere heutige Welt,
dass wieder etwas mehr Menschlichkeit zählt.

Frohe Weihnachten
© Cornelia G. Becker

Ohne Worte

Manches muss man gar nicht in Worte fassen.
Manches muss gar nicht ausgesprochen werden.
Dennoch ist da eine Gewissheit, dass der andere es hören kann und versteht.
Kennst Du das auch?



Träume



Wir alle haben unsere Träume.
Wir alle hoffen und glauben, dass unsere Träume irgendwann einmal Wirklichkeit werden.

Dabei ist es nicht einmal der Mut, der uns fehlt.
Es ist unsere Angst vor Verletzungen, die uns immer wieder daran hindert, unsere Träume in die Welt zu tragen.
Doch was haben wir wirklich zu verlieren?

Ist es nicht vielleicht ein wunderschönes Geschenk für eine Weile Glück zu erleben?
Selbst auf die Gefahr hin, dass dieses Glück zerbrechen könnte?
Ist es diesen Einsatz nicht wert?

Manchmal wünsche ich mir,
ich könnte die Welt noch einmal so unbeschwert sehen wie ein Kind
ohne das mein Verstand den Finger hebt und mahnend spricht:
"Vorsicht mein Kind, so etwas tut man doch nicht."


Woran ich glaube


Ich glaube, dass das Leben ein großes Abenteuer ist,
es ist spannend, wenn Du auf dem Weg zu Dir selber bist.

Ich glaube, dass es Menschen gibt, die mit Dir ein Stück gehen,
die wie schöne Blümchen an Deinem Wegesrand stehen.

Ich glaube, dass Liebe wie Lächeln Deiner Seele ist,
und das Licht, wenn Du in der Dunkelheit bist.

Ich glaube, dass das Leben Veränderung heißt,
und Du sie annehmen kannst mit offenem Geist.

Ich glaube, dass alle besondere Fähigkeiten haben,
wenn sie an sich glauben und etwas Neues wagen.

Ich glaube, dass die Sehnsucht wie ein Motor ist
wenn Du auf dem Weg in die Zukunft bist.

Ich glaube, dass schöne Augenblicke Geschenke sind
über die Du Dich freuen kannst, wie ein kleines Kind.

Ich glaube, dass nichts im Leben umsonst geschieht.
und dass es immer einen gibt, der Dich wirklich liebt.

Cornelia G. Becker


Im Internet verlieben – Gibt es das wirklich?



Wenn beide ehrlich sind...
Wenn beide eine Verbindung spüren...
Wenn beide Vertrauen haben und offen schreiben...
Wenn beide Skype haben...
Wenn bei beiden die Stimme am Telefon dann eine Faszination ausübt...
Wenn beide es schaffen, die Zeit der rosaroten Brille durchzuhalten...

... dann spielt selbst die Entfernung keine Rolle mehr.
Es gibt ja zum Glück Flugzeuge.

Wer keine Träume und Vision mehr hat, dem hat das Leben vielleicht schon Realität beigebracht. Aber das heißt nicht, dass es keine Träume und Vision gibt.

Wer sich hinter einem Profil wirklich versteckt, kann ich ohnehin niemals wissen.
Aber das ist im wahren Leben auch nicht viel anders. Denn auch hier kann ich mich mit jemandem treffen und es könnte sich herausstellen, dass er etwas ganz anderes ist, als er vorgab zu sein.

Es treffen sich immer zwei unterschiedliche Persönlichkeiten.
Jeder hat in seiner Welt schon ein Leben gelebt und gute oder schlechte Erfahrungen gemacht.
Jeder möchte sich von seiner besten Seite zeigen und das bedeutet vielleicht, dass er es eine ganze Zeitlang schafft, sich selbst zu übertreffen und seine „Macken“ für eine Weile abzulegen.
Ob das dann auf Dauer so funktioniert, ist allerdings äußerst fraglich.

Wie beide nun mit den kleinen individuellen Eigenarten umgehen und wie ehrlich sie sie zeigen, steht ohnehin auf einem ganz anderen Blatt. Verleugnen lassen sich weder Erfahrungen noch Macken.
Es bleibt also die Frage: „Wie kann (und will) ich sie akzeptieren und damit leben?

Egal wie viel wir uns auch erzählt haben...
Egal wie schön die Visionen sind, die wir gemalt haben...
Irgendwann ist die Wirklichkeit da und wir stehen voreinander.

Ob es dann auch funkt oder nicht...
Ob dann die Zeit im Internet eine Basis geschaffen hat oder nicht...
Ob „Ich“ und „Du“ ein „Wir“ visioniert haben und es am Leben erhalten können...

All das erfordert ein Miteinander, einen gemeinsamen Wunsch, diesen geträumten Weg zusammen zu gehen. Und das wird nicht einfach. Denn die Basis war ja schon (wie viele denken werden) „verliebte Träumerei“.
Doch wer behauptet eigentlich, dass wir unsere Träume nicht auch leben können.

Es gehört vielleicht etwas Mut dazu. Aber es lohnt sich, sich dafür einzusetzen.

Märchen enden oft mit: „... und wenn sie nicht gestorben sind...“
Wer weiß schon, ob solche Märchen wahr werden oder nicht.

Aber möglich wäre es doch. Denn Amor schießt seine Pfeilchen irgendwo hin. Er fragt nicht nach Entfernungen. Er spielt sein kleines romantisches Spiel.

Wenn Du jetzt glaubst, dass das Leben zu kurz ist für kindische Spielchen und Träumereien, dann solltest Du Dich fragen, was Du wirklich verlieren kannst.
Wenn Du überzeugt sagst: „Alles!“
Dann solltest Du es wirklich lassen. Denn vermutlich bist Du zu realistisch, um die „Rosarote-Brille-Zeit“ zu überstehen.

Eines ist Dir dann allerdings entgangen: „Dich noch einmal wie 17 fühlen zu dürfen und es in vollen Zügen zu genießen.“

Wie auch immer Du Dich entscheiden wirst und welche Risiken Du bereit bist einzugehen, eine Frage steht immer im Raum – wie im richtigen Leben auch:
„Nutzt Du die Chancen, die sich Dir bieten oder siegt die Angst vor Verletzungen, Lügen und Intrigen, Enttäuschungen und Blamagen usw.?

Glück ist vielleicht immer nur ein kurzer Augenblick.
Du kannst ihn wahrnehmen oder daran vorbeigehen.
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung.
Das Internet erweitert nur Deine Möglichkeiten.

Viel Glück!!!

© Cornelia G. Becker





Schwarze Schafe....



Erst wird es von einigen Familienmitgliedern ins Abseits gestellt, weil sein Leben nicht so läuft wie es die weißen Schäfchen erwarten.
Dann findet es sich mit dieser Rolle ab und macht gute Miene zu einem beschissenen Spiel.
Leider muss es nun feststellen, dass das auch wieder falsch ist, weil das schwarze Schaf sich jetzt ja nicht anpassen will und auf alles irgendwie beleidigt reagiert.
Später kriegt es noch vorgeworfen, dass es ja selbst schuld ist, wenn es nicht dazugehört, weil es ja nicht mehr auf die anderen zugehen wollte.
So wird dann diesem schwarzen Schäfchen die ganze Schuld vor die Füße geworfen und die anderen stempeln es einfach ab.

Das hat zumindest einen großen Vorteil für die entsprechenden Familienmitglieder:
Sie brauchen nicht mehr bei sich selbst hinzusehen und auch die eigenen Latten im Zaun müssen sie nicht mal unter die Lupe nehmen.
Früher oder später fällt der vorgetäuschte Familienverband dann auseinander. Aber auch dafür sind schwarze Schafe richtig gut und selbstverständlich ganz alleine verantwortlich.

Wer das Spiel nicht mitspielen will, ist einfach raus.
Frei nach dem Motto: Ippe Dippe Dapp und Du bist ab.

Stellt sich die Frage: Bist Du auch so ein schwarzes Schaf? Na dann freu Dich, denn Du bist etwas besonders. Du hebst Dich zumindest aus der Masse ab und man kann Dich nicht übersehen.

© Cornelia G. Becker 

Sehnsucht

Verlierst Du Dich auch manchmal in Deiner Sehnsucht?
Fragst Du Dich manchmal, was wäre wenn....
Es gibt solche Tage immer wieder... sie kommen und gehen
und der Alltag versinkt für Augenblicke in verträumter Melancholie.




Sehnsucht

Sehnsucht nach Deiner Nähe und Deiner Zärtlichkeit.
Sehnsucht nach all den Gesprächen und der Geborgenheit.
Sehnsucht nach dieser Liebe in Deiner Augen Blick.
Doch das Leben geht vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach lieben Worten und gegenseitigem Verstehen.
Sehnsucht nach Wegen, die wir im Sturm noch gemeinsam gehen.
Sehnsucht nach einem liebevollen romantischen Augenblick.
Doch die Zeit dreht sich vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach der einen Liebe, die für die Ewigkeit hält.
Sehnsucht nach Glück, dass nicht in der Brandung zerschellt.
Sehnsucht noch einmal völlig die Zeit zu vergessen.
Ist eine solche Sehnsucht denn wirklich zu vermessen?

© Cornelia G. Becker


Träume, Sehnsüchte und Visionen



Wir alle haben Träume, Sehnsüchte und Visionen. Am Jahresanfang sind sie lebendig und beleben uns immer wieder. Sie zeigen uns neue Wege, geben uns Kraft und wir freuen uns darauf, sie zu leben.
Zum Jahresende gibt es dann eine Zeit der Reflektion und wir stellen zum wiederholten Male fest, dass manche unserer Träume im Alltag untergegangen sind. Wir stellen fest, dass manche Sehnsüchte unerfüllt geblieben sind. Leider stellen wir auch fest, dass manche Visionen viel mehr Illusionen waren, denen wir nur all zu gerne gefolgt sind.
All das war dennoch die Motivation und die Kraft, die das persönliche Lebensrad immer wieder am Laufen gehalten hat. Die Kraft, die sich den Lebensstürmen stellte und in der Dunkelheit das Licht erhielt.
Wer sich nicht traut, seine Träume, Sehnsüchte und Visionen in die Wirklichkeit zu holen, der hat nicht wirklich gelebt. Auch wenn es sich vielleicht später nur als eine Illusion von all dem herausstellt.
Es ist die Dankbarkeit, die bleibt, selbst wenn die Visionen wie Seifenblasen zerplatzen. Sie waren dennoch da und wir waren für eine Weile glücklicher, zielstrebiger und abenteuerlustiger. Das Leben war für kurze Zeit bunter, heller und viel lebendiger.
Selbst wenn dies die einzigen Gründe waren, um Träume, Sehnsüchte und Visionen zu leben... selbst dann würde ich es immer wieder versuchen. Ich würde es immer wieder wagen. Ich würde immer wieder dankbar sein, für jeden solchen Augenblick, Auch wenn es wehtut... so hatte ich doch den Mut, mein Lebensabenteuer auszuleben.
Danke an die Menschen, die es mit mir wagten.
Danke für jeden solchen Augenblick.
(© Cornelia G. Becker)

Ich wünsche allen einen guten Rutsch
und ein spannendes und visionäres Jahr 2015
Liebe Grüße
Cornelia G. Becker

Was ich über Engel denke



Engel haben für mich nicht wirklich etwas mit der Kirche zu tun.
Sie sind auch keine glorifizierten Alleskönner.

Engel sind für mich Energie, die ich wahrnehmen kann.
Engel sind für mich Helfer, wenn es mir mal nicht so gut geht.
Engel sind auch da, wenn es mir gut geht und sie schützen mich in einer Weise, die mir nicht bewusst wird, weil ich wie blind durch mein Leben gehe. Sie schützen mich ständig, auch wenn ich es oft nicht erkennen kann.
Engel sind für mich wie Freunde, die mir Liebe, Kraft und Zuversicht geben. Die mich auf schweren Wegen begleiten und mir als innere Stimme immer wieder neue Lösungswege und Sichtweise eröffnen.
Engel sind für mich kleine Geschenke von Gott, vom Universum, von einer höheren Instanz. Sie verkörpern die Liebe und das Licht.
Vielleicht sind sie Seelen, die mich an meine Heimat erinnern wollen.
Sie wollen mir vielleicht nur sagen, dass ich selbst ein Engel bin und es nur vergessen habe, als ich mich entschloss, in einem Körper auf der Erde zu leben.

Wir sind vielleicht alle kleine Engel, die sich entschlossen haben, eine Erfahrung zu machen, die uns zu uns selbst zurück bringt.

Mehr meiner Gedichte findet Ihr in meinem Ebook "Mit Engeln durch das Jahr" oder im Taschenbuch.

Mögen Euch die Engel auf Eurem Weg immer begleiten und beschützen.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Cornelia G. Becker

Engelkalender 2015

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passend zu meinem Buch,
kann jetzt in DIN A4 und DIN A3 vorbestellt werden.

Schickt einfach eine Mail an:
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30.11.2014 
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Vielen Dank :)




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Das Leben ist... Dankbarkeit



Es gibt Menschen in meinem Leben, die glauben, dass ich viele verrückte Dinge getan habe.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die hätten dazu vielleicht gar keinen Mut.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die wüssten gar nicht, wie man das Leben als Abenteuer begreifen kann.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die glauben nicht wie ich, immer noch an das Gute.

Es gibt Menschen in meinem Leben, mit denen ich Visionen leben durfte.
Und wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich es noch einmal riskieren würde, solche Visionen zu leben, würde ich ohne zu zögern JAAAAAAA sagen.
Denn das Leben ist viel mehr als Konventionen, Regeln und Anpassung.
Das Leben ist immer wieder Neuentdeckung, immer wieder spannend, immer wieder eine Herausforderung, immer wieder eine Erfahrung wert... immer wieder ein Geschenk, dass ich mit Dankbarkeit annehmen kann.

Deshalb danke ich allen, die mir auf meinem Lebensweg zur Seite standen, bei denen ich mich getragen und geborgen fühlen durfte.

© Cornelia G. Becker