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Du machst das so, weil ...

Du machst das so, weil Du das so kennst


Es ist ja so einfach, den Kopf in den Sand zu stecken und immer die gewohnten Wege zu gehen.
Auf diese Weise hinterlässt Du ja auch keine neuen Spuren.

Wenn Deine Angst Dich daran hindert, aufzustehen, dann ist sie Dein bester Freund.
Denn sie hält Dich gefangen in dem Leben, das Du ja so gut kennst.
Das gibt Dir Sicherheit.
So suchst Du auch nicht wirklich nach Menschen, die Dir da heraushelfen könnten.
Du suchst und wünschst Dir Menschen, die Dich verstehen, Dich so akzeptieren wie Du bist, die sich hoffentlich auch um Dich kümmern und Dich lieben werden.

Selbst handeln, selbst entscheiden und für Dich selbst Verantwortung übernehmen erübrigt sich so von ganz allein.

Doch bist Du wirklich glücklich damit?

Auszug aus meinem Buch "Endlich leben".

© Cornelia G. Becker

Sehnsucht und die Folgen



Sehnsucht nach

Sie sehnte sich nach einer liebevollen Welt,
in der auch die Menschlichkeit nicht fehlt.

Sie sehnte sich nach mehr Gemeinsamkeit,
ohne all diese hektische Geschäftigkeit.

Sie sehnte sich nach Mitgefühl und inniger Nähe
und einem, der all diese schweren Wege mitgehe.

Sie sehnte sich nach Hilfe und gegenseitigem Verstehen
und Menschen, die in Not helfend zueinanderstehen.

Sie sehnte sich nach Geborgenheit und nach Glück,
nicht nur Reichtum und Macht für einen Augenblick.

Sie sehnte sich nach einer liebevollen, glücklichen Welt,
doch die Realität zeigte ihr, wie leicht die Hoffnung zerfällt.

Sie sehnte sich nach Liebe und das Leben ging vorbei,
sie lebte für die Sehnsucht und verlor sich selbst dabei.

© Cornelia G. Becker


Du bist anders


Weißt Du, wie es ist, zwischen Lieben und Hassen zu leben?
Ich möchte von Herzen gern alles für Dich geben.
Dann eine liebevolle kleine Geste, ein kurzer Augenblick,
und es wirft mich mit Macht in die Vergangenheit zurück.

Weißt Du, wie traurig mich das dann macht?
Dabei hab ich gerade noch mit Dir gelacht.
Dann bist Du ganz plötzlich nur ein Mann.
Die Frage bleibt, ob ich je wieder lieben kann?

Dabei bist Du so zärtlich und liebevoll,
vorsichtig und unglaublich rücksichtsvoll.
Ich möchte Dir von Herzen gern alles geben
und wünsch mir sehnsüchtig ein neues Leben.

Aufarbeitung, sehr viel Arbeit an mir
und Hoffnung auf Verständnis von Dir.
Wenn Du diesen Zwiespalt nicht mehr erträgst,
und Deinen Weg lieber ohne mich alleine gehst...

Dann muss ich das verstehen und Dich ziehen lassen,
denn ich möchte nicht, dass wir uns jemals hassen.
Und wieder frag ich mich, ob ich jemals lieben kann?
Doch nicht jeder ist wie damals dieser böse Mann.

© Cornelia G. Becker

Mehr zu meinen Gedanken und Gefühlen findet Ihr in meinem neuen Buch:


Borderline



Wenn Hass und Liebe sich vereinen...
Wenn Trauer und Glück Tränen weinen...
Wenn Ohnmacht und Hoffnung mit Dir reden...
glaubst Du, erst dann wirklich zu leben?

Wenn Verzweiflung und Glauben in Dir ringen...
Wenn Schmerz und Sehnsucht Lieder singen...
Wenn Rache und Vergebung mit Dir reden...
glaubst Du, nur dann wirklich zu leben?

Wenn Du Widersprüche brauchst, um Dich zu spüren...
Wenn Du Gegensätze brauchst, um Dich zu fühlen...
dann bist Du gefangen in diesem Opfer-Ich
und erkennst Dein eigenes Wesen nicht.

© Cornelia G. Becker

Mehr zu meinen Gedanken und Gefühlen findet Ihr in meinem neuen Buch:

Verantwortung für mein Leben

Auszug aus meinem neuen Buch:

Ich weiß nicht, wie oft ich bereits versucht habe, diese Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen.
Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal ein Buch mit 380 Seiten fertig, dass dann wie „zufällig“ spurlos verschwand.
Es folgten Jahren, in denen ich dieses Thema gar nicht in Worte fassen wollte und mich lieber versteckte. Ich fühlte mich schmutzig und schuldig.
In den letzten Tagen, vor der Veröffentlichung, merkte ich genau, dass meine Mauern zu fallen drohten. Dass ich selbst eine Tür in diesem Turm hineinschlagen wollte. Dass ich raus wollte, aus diesem Verlies. Ich wollte mich der Verantwortung für mich selbst stellen und endlich wirklich leben. Leben ohne diesen Schutzwall, der mir immer so gut als Entschuldigung für mich selbst diente. Der jahrelang als Erklärung für alles Mögliche herhalten musste. Auch als Erklärung dafür, auf keinen Fall etwas zu ändern.
Je näher ich dem Ende kam, desto deutlicher zeigte mir mein Körper, dass ich Angst hatte. Eine panische Angst vor den Folgen. Angst vor den Fragen. Angst vor dem, was andere nun über mich denken würden. Angst, in diese Schublade hineingequetscht zu werden, aus der ich mich so mühsam herausgekämpft hatte. Angst, offen und so verletzlich zu sein.
Die Angst lähmte mich für einige Tage. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Rücken legte mich einfach flach. Ich versteifte mich und wollte nicht wirklich loslassen.
Warum eigentlich nicht? Was hatte ich wirklich zu verlieren?
Gestern – ein Tag vor der Veröffentlichung – verglich ich es zum ersten Mal mit meiner Höhenangst. Und ihr hatte ich mich doch bereits erfolgreich gestellt.
In der darauffolgenden Nacht machte ich in Gedanken eine Liste, was ich in meinem Leben schon alles durchgestanden, überstanden und erfolgreich bewältigt hatte. Je länger ich darüber nachdachte, desto länger wurde die Liste.
Also, vor was musste ich denn nun wirklich Angst haben und wie begründet ist diese Angst? Würde sie mich daran hindern, Verant¬wortung für mein Leben zu übernehmen? Würde ich mir den Mut nehmen lassen? Was wollte sie mir eigentlich wirklich sagen?
Ich fand tatsächlich eine Antwort:
Diese Angst kommt aus meiner Vergangenheit und aus meiner tiefsten Kindheit. Sie hat überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun und eine wirkliche Warnung vor der Zukunft stellt sie ebenfalls nicht dar.
Eigentlich war sie nur mein Freund und wollte mir etwas wichtiges zeigen: Sie wollte mir bewusst machen, dass ich es schaffen kann, wenn ich es will. Dass ich ein Recht darauf habe, mein Leben zu leben – ohne Wenn und Aber.
Sie wollte mir zeigen, dass die Vergangenheit nicht in der Gegen-wart sein muss, wenn ich es nicht zulasse.
Sie wollte mir auch zeigen, dass es meine Angst ist, Liebe und An¬erkennung zu verlieren, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.
Doch was, wenn ich es nicht tue? Was verliere ich dann wirklich?
Mich ... ich verliere mich.

Ich wünsche allen Lesern viel Kraft, zu sich selbst zu stehen und sich selbst wichtig zu nehmen.
Denn wer sollte Dich achten, wenn Du es nicht selbst tust?

© Cornelia G. Becker


Endlich leben!

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Bewusst leben heißt zwangsläufig Verantwortung für Dich selbst übernehmen. Ob Du es nun willst oder nicht.
Denn die Aufforderung dazu wird nicht verschwinden, wenn Du glaubst, Dich davor drücken zu können. Dein Körper wird Dir immer wieder einmal deutlich zeigen, dass Du Dich und Deine Bedürfnisse, Träume und Wünsche nicht ernst nehmen wolltest. Er wird Dir mit aller Deutlichkeit zeigen, dass Du Dich nicht als wertvoll und wichtig verstehst. Er wird Dir auch zeigen, dass Du Dich vor dem Leben drücken willst.
Stellt sich nun die Frage: Wie deutlich brauchst Du es, bis Du endlich aufstehst, entscheidest und etwas änderst?
Wie lange willst Du Dich noch mit allem Möglichen entschuldigen, bis Du begreifst, dass Du es selbst bist, der da heraus könnte und es einfach nicht will.
Denn Du musst ja da nicht bleiben, wenn Du es nicht willst.

Vielleicht besteht unser größtes Problem darin, dass wir nicht begreifen wollen, dass wir eigentlich gar nichts müssen.
Wir könnten uns jeden Tag neu gegen dieses Müssen entscheiden. Allerdings würde das voraussetzen, dass wir bereit sind, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen.
Wollen wir das wirklich oder ist es viel bequemer in einer Art selbstgewähltem Muss-Käfig zu verharren und sich mit irgendetwas für die eigene Unfähigkeit und Angst zu entschuldigen?
Das ist, was wir ja all die Jahre gewohnt waren. Das ist, was wir uns all die Jahre so angeeignet haben, ohne zu hinterfragen, ob es uns noch guttut.
Eigentlich sind wir so nicht besser, als ein Alkoholiker, der sein Trinken-wollen immer wieder mit irgendwelchen traurigen Lebensumständen entschuldigt.
Wir finden auch nur 100.000 Gründe dafür, warum wir nicht handeln wollen.
Denn genaugenommen müssen wir so nicht leben. Wir könnten uns jeden Tag aufs Neue für einen anderen Weg entscheiden.
Was würden wir dabei gewinnen oder verlieren?

Gewinnen                                            Verlieren
Freude am Leben                                  Angst vor der Zukunft
Selbst-Bewusst-Sein                             Angst vor dem Leben
Entscheidungsfähigkeit                        vorgeschobene Entschuldigungen
Handlungsfähigkeit                              Opferrolle
Glück                                                    Schutzwälle
Eigenverantwortlichkeit                       Feindbilder
Selbstachtung                                       Mauern

Und was willst Du jetzt?
Willst Du Dich weiter vor der Verantwortung für Dein Leben drücken?
Willst Du Dich weiter als Opfer Deines Schicksals fühlen?
Willst Du weiter anderen die Schuld geben für Entscheidungen, die Du nicht treffen willst?
Willst Du weiter in der Masse mitlaufen oder willst Du endlich aufstehen und leben?
Willst Du es weiter so tun, wie Du es immer gemacht hast, weil Du es so gewohnt bist und Veränderungen lieber aus dem Weg gehst?
Oder
Willst Du das Abenteuer Leben mit vollen Zügen genießen und an Hürden auf Deinem Weg wachsen?
Willst Du die Herausforderung erkennen und mit deren Bewältigung zu Dir selbst finden?
Willst Du werden, was Du schon immer sein wolltest?

Dann steh endlich auf und mach Dir bewusst, was Du gerade mit Deinem Leben tust!
Steh auf, und definiere Dich neu!
Steh auf, und handele so, dass es Dir gut geht. Entschuldige Dich nicht mehr bei anderen oder mit anderen. Du allein trägst die Verantwortung für Dich und Dein Leben.
Es verändert sich erst etwas, wenn Du etwas veränderst.
Deine Weigerung, das zu erkennen, hilft Dir nicht und macht Dich krank. Das könntest Du verhindern, wenn Du Dein Bewusstsein für Deine Bedürfnisse und Deine Verantwortung schulst.
Dafür musst Du allerdings Deine Handlungen hinterfragen wollen.
Dafür musst Du wahrnehmen wollen und nicht die anderen vorschieben.
Dafür musst Du Deine Schutzmechanismen erkennen wollen und Dich ihnen stellen.
Dafür musst Du bei Dir bleiben wollen!

Es ist ein schwerer Weg zur Ehrlichkeit mit sich selbst.
Lass ihn uns gemeinsam gehen.
Denn wir sind alle Liebe und Licht.
Niemand – außer wir selbst – hindert uns daran zu leuchten und unsere Liebe in die Welt zu tragen.

© Cornelia G. Becker

Projekt abgeschlossen

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ausgiebig mit
Korrektorat und Lektorat, Layout und Design.
So sind einige schöne Werke entstanden.

Hier das neueste eines befreundeten Autors:
(einfach Bild anklicken und los geht's)



Das E-Book gibt es hier: Michael Dahm, Des Gedankens Eile

Internet

Auszug aus meinem Buch: Internet – Karneval des Lebens


In Mensch, der ging ins Weltennetz
und wusste nichts von all der Hetz.
Er glaubte treu und richtig brav,
verhielt sich wie ein kleines Schaf.

Der Worte wurden viel geschrieben.
Manches ist im Herz geblieben.
Doch gibt es auch so manche Worte,
hier an diesem Welt-weit-Orte,
die kann ein jeder fleißig lesen.
Ein Unmensch ist schon da gewesen,
dem macht der Klatsch so richtig Spass.
So mancher Mensch wird dabei blass.

Der Unmensch – wie die Paparazzi,
schreibt erst mal lieb: Du bist ein Schatzi!
Und wenn Vertrauen aufgebaut,
wird dem Mensch die Seel geraubt.

Heimlich und mit viel Gefühl,
dem Unmensch wird es nicht zuviel.
Täglich schreibt er nett und liebvoll,
der Mensch find ihn nun wirklich toll.
Doch heimlich spielt der Unmensch nun.
Der Mensch erfährt nichts von dem Tun
und wundert sich nur mal irgendwann:
Was ist geschehn? fragt er sich dann.

Der Unmensch hat ihn platt gemacht,
der sitzt nun da und grinst und lacht.
Ein Opfer war ganz schnell bereit.
Der Mensch sitzt einsam da und weint.

© Cornelia G. Becker