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Der Mensch neben Dir



Der Mensch neben Dir

Hast Du Dir den Mensch neben Dir mal genauer angesehen?
Hast Du mal versucht, ihn wirklich zu verstehen?
Hast Du mal beobachtet, was er alles macht?
Über was hat er wohl gerade so nachgedacht?

Hast Du Dir den Mensch mal richtig angeschaut?
Hast Du ihm mal was Persönliches anvertraut?
Hast Du ihn mal gefragt, was er so fühlt
und was er von ganzem Herzen liebt?

Was weißt Du von dem, der täglich um Dich ist?
Weißt Du, von was er träumt oder was er lieber vergisst?
Weißt Du, was er heute für Sorgen hat,
woher er die Kraft nimmt an so einem Tag?

Der Mensch neben Dir braucht vielleicht Aufmerksamkeit.
Er braucht vielleicht ein bisschen von Deiner Zeit.
Schenk sie ihm, weil er besonders und wertvoll ist.
Vielleicht sind das Momente, die Du nie mehr vergisst.

© Cornelia G. Becker 17.05.2018

Wie?

Wie?

Wie halt ich bloß schöne Erinnerungen fest,
wenn das Leben tiefe Narben hinterlässt?

Wie lass ich nur all meine Tränen zu,
wenn ich funktionieren muss immerzu?

Wie geb ich dem Schmerz einen Rückzugsort,
wenn keine Ruhe entsteht im Alltagstrott?

Wie erhalte ich die Liebe in meinem Herzen,
wenn der Tag gezeichnet ist von Schmerzen?

Wie geb ich der Hoffnung wieder neuen Raum,
wenn das Leben mich fällt wie einen alten Baum?

Und wenn Du jetzt denkst, das Leben vernichtet mich,
dann kennst Du mich ganz sicher nicht,
denn für Trauer und Tränen nehm ich mir die Zeit,
dann steigt Phönix aus der Asche – vielleicht schon heut.

© Cornelia G. Becker



Zeit

Die Erschaffung der Zeit gibt uns die Möglichkeit,
Ereignisse in Schubladen zu sortieren.
So können wir sie beurteilen und ggf. auch verurteilen.
Wir können sie einteilen
in "gute" und "schlechte",
in "richtige" und "falsche"
Erfahrungen.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir uns damit beschäftigen,
sind wir nicht im Jetzt.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir versuchen,
die Zukunft zu planen,
sind wir nicht im Jetzt.

Wer hat uns eigentlich beigebracht,
dass ein solches Verhalten wichtig und notwendig sei,
für ein funktionierendes Zusammenleben?
(Wer hat eigentlich einen Nutzen davon?)

Ist es vielleicht unsere Angst,
diese Welt könnte wie eine Seifenblase zerplatzen,
wenn wir jedem die Möglichkeit einräumen,
mit seiner (Lebens-)Zeit zu tun,
was er wirklich will?

Wie oft im Leben rennen wir hinter etwas her,
um - wenn wir es dann auch erreichen - festzustellen,
dass es gar nicht so wichtig war
oder gar nicht so toll ist?

Wie oft fragen wir uns in unserem Leben:
"War das etwa schon alles?"

Je älter wir werden, desto mehr Panik kann diese Frage in uns auslösen.
Mancher ist gar davon überzeugt,
er würde alles anders machen,
wenn er doch nur noch einmal von vorne beginnen könnte.

Würde es ihm dann gelingen,
einen einzigen Augenblick
mit Achtsamkeit und Dankbarkeit,
mit Demut und Seligkeit,
mit Licht und Liebe
zu füllen?

© Cornelia G. Becker

Nimm Dir mal Zeit

Wir vergessen viel zu oft, was wirklich wichtig ist
und verlieren uns immer wieder in irgendeiner Pflicht.
Wenn das Schicksal uns in eine andere Richtung zwingt,
hören wir kurz, welche Melodie in unseren Herzen klingt.
Doch viel zu schnell holt uns der Alltag dann wieder ein,
was nicht sein kann, das darf halt einfach nicht sein.

Wo sind Deine Werte? Was zählt wirklich für Dich?
Unterwirfst Du Dich auch Deiner täglichen Pflicht?
Oder nimmst Du wahr, was um Dich herum geschieht,
und spürst Du noch, wer Dich versteht und liebt?
Das Leben hält so viel Schönes für Dich bereit.
Halte die Augen offen und nimm Dir mal Zeit.

© Cornelia G. Becker

Die Liebe bleibt


Die Liebe bleibt

Du lebst Dein Leben ohne mich, doch Deine Liebe bleibt,
auch wenn Dein Verhalten gerade etwas anderes zeigt.

Es ist Wut, Trauer, Deine Angst und Dein Schmerz;
sie beschäftigen Dich und Dein liebendes Herz.
Sie erzählen Dir Geschichten – Du denkst das bist Du.
Schließ Deine Augen, hör mal Deinem Herzen zu.

Für Vergebung und Dankbarkeit ist immer Zeit,
denn es ist die Liebe, die Dir auf ewig bleibt.

© Cornelia G. Becker

Was würdest Du tun, wenn Dein Leben morgen vorbei wäre?



Wie erlebst Du Deinen Tag - Deine Lebenszeit?

Wir alle passen uns mehr oder weniger dieser (unserer) Gesellschaft an.
Wir alle funktionieren mehr oder weniger an jedem einzelnen Tag.
Wir alle müssen arbeiten gehen, um zu essen, die Miete zu bezahlen oder für unsere Kinder eine gute Basis zu erschaffen.

Müssen wir das wirklich?

Viel zu oft läuft unser Leben in total geregelten Bahnen ab. Bei manchen ist es sogar noch minutiös geplant.
Wo bleibt da noch Zeit für Spontanität?

Wir alle (oder die meisten) funktionieren für etwas, das wir als "Leben" bezeichnen.
Wir schenken dem, was wir so bezeichnen, unsere volle Aufmerksamkeit.
Jeden einzelnen Tag.
Nur selten hinterfragen wir ernsthaft, ob es sich überhaupt lohnt, soviel Zeit dafür zu opfern. Denn die meisten opfern ihre Lebenszeit und erklären sich täglich, wie wichtig es ist - ihr Leben.

Wenn sie eines Tages mit Krankheit oder Arbeitslosigkeit konfrontiert werden, dann beginnen sie, wirklich darüber nachzudenken, was sie da eigentlich all die Jahre gemacht haben. Möglicherweise erwachen sie uns verändern anschließend etwas.
Andere kommen schnell wieder ins alte Fahrwasser zurück und schwimmen - wie an jedem anderen Tag zuvor auch - lieber mit dem Strom.

Wer denkt schon darüber nach, was er noch tun würde, wenn heute der letzte Tag im Leben wäre.

Also ich habe mir darüber einmal Gedanken gemacht, was ich heute noch tun möchte:


  • Ich würde meinen Kindern noch einmal Danke sagen, dass sie mir so viele schöne Augenblicke geschenkt haben.
  • Ich würde die Menschen noch einmal um Vergebung bitten, die ich verletzt habe.
  • Ich würde gerne mit einem Hubschrauber und meiner Kamera durch den Grand Canyon fliegen.
  • Ich würde mit jemandem über Schuld, Fehler und Dankbarkeit philosophieren.
  • Ich würde danach noch einmal ein Gedicht darüber schreiben, wie dankbar ich für die Zeit bin, die ich leben durfte, für die Menschen, die mich begleitet haben und für all die Augenblicke, in denen ich Glückseligkeit fühlen durfte.


Und was würdest Du heute noch tun, wenn Dein Leben morgen vorbei wäre?

© Cornelia G. Becker

Der Blick zurück

Manche Erinnerungen zerplatzen wie kleine Blubberblasen.
Doch andere bleiben ein Leben lang bestehen.

Danke für die Spuren, die Menschen in meinem Herzen hinterlassen haben.


Das letzte Weihnachtsfest


Was schenkt man jemanden zum Weihnachtsfest, der sterben wird und vermutlich das nächste Jahr nicht mehr überleben wird?
Was schenkt man jemandem zu Weihnachten, von dem man genau weiß, dass es seine letzten Weihnachten sein werden?

Sie kannte diese Gefühle sehr genau. Das hatte sie mit ihrem Vater erlebt und im letzten Jahr mit ihrer Freundin.
Was schenkt man einem Menschen, den man liebt, von dem man weiß, er würde dieses Geschenk gar nicht mehr wirklich nutzen können.
Sie erinnerte sich an das letzte Jahr und an ihre Freundin.
Man schenkt ihm Zeit und Verständnis. Man hört ihr zu und genießt die wenigen Monate, Tage oder Stunden, die einem noch bleiben.
Man erinnert sich vielleicht an gemeinsame schöne Zeiten.
Man lässt Gefühle zu. Die eigenen und die des anderen.
Man spürt die Trauer und vielleicht die Angst vor dem Sterben.
Man fühlt mit. Das heißt nicht mitleiden. Mitfühlen, Tränen zu lassen, ist etwas anderes als Mitleid.
Man ist einfach für den anderen da. Erleichtert ihm den Weg auf die andere Seite. Wenn nicht mit Taten, dann wenigstens mit liebevollen Gedanken.
Man geht mit ihr gemeinsam und hilft ihr zu akzeptieren was ist. Vielleicht ist es ja auch eine Erleichterung für diejenige. Vielleicht will sie ja dieses Leben so wirklich nicht mehr leben. Vielleicht kann sie es gar nicht mehr, hat keine Kraft mehr. Vielleicht hat sie nur Angst vor der anderen Seite.
Man könnte ihr ja auch vermitteln, dass die andere Seite nur eine andere Form von Existenz ist, frei von Schmerzen und Leid. Freiheit und ganz neue Möglichkeiten.
Mit welchem Frieden könnte sie dann vielleicht einschlafen und auf die andere Seite gehen.

Vielleicht sind wir es ja, die das nicht zulassen wollen. Vielleicht haben wir Angst vor dem Leid und der Trauer, die uns dann überfällt, wenn der geliebte Mensch nicht mehr in unserem Leben ist. Vielleicht halten wir ihn deshalb so fest und er spürt es und will uns nicht allein lassen. Er weiß aber auch, dass er nicht bleiben kann. Vielleicht müssen wir lernen, ihn einfach liebevoll aus seinem Leben zu entlassen, damit er in Frieden gehen kann.

Sie dachte an ihren Vater und wie lange die ganze Familie ihn festgehalten hatte. Sie dachte daran, wie er wohl nach seinem Tod noch jahrelang irgendwo herumirrte, weil die Familie ihn nicht ankommen ließ. Aber sie konnten ihn doch auch nicht mehr zurückholen. Sie würden ihm so nur das Ankommen auf der anderen Seite schwer machen.
Das wollte sie eigentlich nicht wirklich. Und doch hatte sie ihren Vater noch 2 Jahre in ihrem Leben gefangen gehalten.
Sie dachte an ihre Freundin, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht ganz friedlich eingeschlafen war. War sie wirklich so friedlich eingeschlafen?
Konnte sie während ihres Sterbens sehen, was da auf der anderen Seite auf sie wartete?
Konnte sie fühlen, dass es dort viel leichter sein würde?
Konnte sie deswegen so friedlich einschlafen?
Spürte sie im Sterben diese allumfassende Liebe?
Konnte sie dieses Licht sehen?

Die Auseinandersetzung mit dem Tod muss nicht mit Angst und Wut und Schmerz verbunden sein. Das Ankommen auf der anderen Seite kann ebenso von Liebe und Licht erfüllt sein. Wenn wir es einfach nur erkennen und annehmen können, dann finden wir Frieden und können loslassen.


Was für ein schöner Gedanke.

© Cornelia G. Becker

Das Leben


Das Leben

Zwei Schritte vor und einer zurück.
Das Leben hat seinen eigenen Tritt.
Wenn Du glaubst, dass es rückwärts geht,
oder irgendwie auf der Stelle steht,
dann will es Dir noch etwas sagen,
dann will es vielleicht nochmal fragen,
was Dir in dieser Zeit entgangen ist,
oder was Du vielleicht noch vermisst.

Das Leben geht Wege, die Du noch nicht verstehst.
Über unbekannte Stege, die Du noch nicht gehst.
Doch wenn du ihm mutig immer wieder folgst,
und manche Schritte noch mal wiederholst,
kommst Du Dir näher in jedem Augenblick
und findest immer wieder ein Stück vom Glück.

© Cornelia G. Becker


Nur die Liebe zählt



Fühlst Du die Liebe in Dir selber nicht?
Siehst Du es nicht, dieses innere Licht?
Vertraust Du auf die innere Stimme in Dir?
Sie weiß längst die Antworten - folge ihr.

Was gibt es zu tun, was Du nicht getan hast?
Warum erdrückt Dich denn diese Lebenslast?
Vertraust Du auf Dich und auf das, was Du kannst?
Erkennst Du, was Du aus Deinem Leben verbannst?

Dabei ist es die Angst, die Dich langsam zerfrisst,
weil Du glaubst, dass sie irgendwie übermächtig ist.
Doch was kann Dir passieren, wenn Liebe Dich trägt?
Für eine Wende in der Sackgasse ist es niemals zu spät.

Es ist Dein Leben und auch Deine Zeit.
Siehst Du nicht, welche Kraft Liebe verleiht?
Sie ist Deine Führung und Dein inneres Licht
und auch der Halt, wenn mal alles zerbricht.

© Cornelia G. Becker


Zeit



Zeit ist vielleicht etwas, was wir erfunden haben,
um Ereignisse in der richtigen Reihenfolge einzutragen.

Was wäre, wenn es Zeit eigentlich nicht gäbe
und meine Aufmerksamkeit allein im Augenblick läge?

Würde ich dann die Orientierung ganz verlieren?
Oder würde ich mich an der Gegenwart orientieren?

Würde ich weniger Zeit für Vergangenheit verschwenden?
Würde ich nicht mehr so oft an die Zukunft denken?

Würde ich mich wahrnehmen, wie ich wirklich bin?
Oder ergäbe das Leben dann gar keinen richtigen Sinn?

Wie wäre mein Leben, ohne das Wissen von Zeit?
Wäre jeder Tag einfach getragen von Leichtigkeit?

Wäre alles richtig, so wie es im Augenblick ist?
Wie fühlst Du Dich, wenn Du die Zeit mal vergisst?

© Cornelia G. Becker


Auf der Suche nach dem Glück


Glück bei anderen findest Du nicht.
Du verlierst dabei Dein eigenes Ich.
Du verleugnest, was Du wirklich willst,
hoffst, dass etwas Deine Sehnsucht stillt.

Bei anderen erreichst Du das aber nicht.
Abends schaust Du traurig in Dein Gesicht.
Du versuchst zu begreifen, was Du da machst
und fragst Dich, warum Du darüber lachst.

Warum sagst Du nicht, was wichtig für Dich ist?
Warum greifst Du leichter zu einer kleinen List?
Den Einzigen, den Du damit wirklich betrügst,
der bist Du, weil Du Dich selbst noch belügst.

Du verleugnest Dein Wesen, Dein wahres Ich
und führst Dich damit selber hinters Licht.
Dem Anderen ist das allerdings einerlei
und Du verlierst nur Dich selber dabei.

Geh auf die Suche nach Deinem Glück.
Lebe Dich jetzt und im Augenblick.
Deine Zeit ist kostbar, nutz sie für Dich.
Dann findest Du Liebe, Glück und Licht.

© Cornelia G. Becker

Das Leben ist zu kurz



Das Leben ist Veränderung.
Nichts bleibt wie es ist.
Alles verändern sich.
Alles wächst und vergeht.
Und auch Erinnerungen sind nur kleine Geschenke,
die in einer anderen Welt ihre Bedeutung verlieren.
Nutze den Augenblick,
nutze die Begegnungen,
nutze die Liebe
und lebe heute... 
denn das Leben ist zu kurz.
Nur ein kleiner Augenblick in der Ewigkeit.
Also nutze diese kurze Zeit.

© Cornelia G. Becker

Unsere Zeit ist kostbar



Unser Zeitmanagement hängt von so vielen Dingen ab, dass wir viel zu oft das Wesentliche vergessen. Es geht einfach in dem ganzen stressigen Alltag unter. Es verschwindet im Chaos von allem, was wir so dringend erledigen müssen.

Wenn ich bei einem Stadtbummel sehe, wie die Menschen herumrennen und nichts mehr wahrnehmen. Sie laufen vielleicht noch mit einem Handy durch die Gegend, reden auf der Straße über ihre Privatsphäre und im gleichen Atemzug beschweren sie sich über Abhörskandale.
Sie haben keinen Blick mehr für die kleinen Blümchen am Wegesrand. Sie haben ein Problem, sich die Zeit zunehmen, gemütlich einen Kaffee oder ein schönes Gespräch zu genießen.

Die Hektik unserer heutigen Zeit hat sie voll im Griff. Computer, Mobiltelefone, usw. und immer zu jeder Zeit erreichbar sein. Am besten für jeden und alle. Erreichbar für die Welt... sind wir alle deshalb wichtiger? Sind wir dadurch unentbehrlich? Und wie erreichen wir uns selbst eigentlich noch? Rufen wir uns an oder schicken wir uns mal kurz eine SMS und liken wir uns in einem Netzwerk?

Wie sehr verlieren wir uns damit in dieser Geschäftigkeit?
Wie sehr verlieren wir uns in dieser Scheinwelt von Wichtigkeit?
Wie sehr verlieren wir uns dabei selbst?

So viele regen sich auf über Abhörskandale. Genauso viele reden über AGBs in Sozialen Netzwerken. Sie machen sich selbst zum Sklaven ihres eigenen Computers und ihrer sonstigen Technik. Spaziergänge in der Natur sind gar nicht mehr nötig. Die Bilder von dem, was Natur ist, bekommen wir frei Haus geliefert. Im Großformat direkt auf den Bildschirm. Wer will, kann ja dann noch Raumspray benutzen. So hat er das nötige Aroma und den richtigen Duft ebenfalls.

Heutzutage ist es so leicht, nicht mehr vor die Tür zu gehen. Soziale Netzwerke machen es möglich. Und die Technik erledigt den Rest. Trendy ist, wer alles gleichzeitig und am besten überall nutzen kann. Immerhin gaukelt es allen ein soziales Engagement vor. Selbst ohne gelegentliche Treffen funktioniert das einwandfrei.

So nach und nach rutschen wir in eine Abhängigkeit, die mit sozialen oder gar zwischenmenschlichen Beziehungen überhaupt nichts mehr zu tun hat. Wir vereinsamen mehr und mehr und merken es nicht einmal.

Unsere Zeit ist kostbar. Es bleibt uns überlassen, wie wir sie nutzen wollen.

© Cornelia G. Becker

Herzlichen Dank

Ein wundervoller Tag, volles Verwöhnprogramm
und dann noch mit fotografischem Austoben.
Zur Belohnung gab es später einen ausgewachsenen Sonnenbrand *lol
Aber es hat sich gelohnt. 


Meine Zeit



Meine Zeit


Sitz ich mit Dir an einem Strand,
oder wir malen Bilder in den Sand.
Ich schenk Dir Zeit, lass uns was machen
oder einfach nur miteinander lachen.

Wenn wir in der Küche zusammen kochen
und das Essen hat so herrlich gerochen.
Ich genieße solche Augenblicke sehr
und geb von meiner Zeit gerne mehr.

Wir könnten gemeinsam spazieren gehen,
auf Wiesen nach Schmetterlingen sehen.
Wir könnten die Zeit liebevoll verbringen,
zwei Herzen, die eine Melodie nur singen. 

Dann abends am Kamin bei Kerzenlicht,
seh ich das Leuchten in Deinem Gesicht.
Ich freu mich, dass wir gemeinsam genießen
lass meine Zeit in Deinen Armen zerfließen.

Ich schenk Dir von mir ein kleines Stück.
Ich schenk Dir einen kurzen Augenblick
von meinem Leben, von meinem Tag.
Ich schenk Dir Zeit, weil ich Dich mag.

© Cornelia G. Becker



Zeit ist kostbar





Unser Zeitmanagement hängt von so vielen Dingen ab, dass wir viel zu oft das Wesentliche vergessen. Es geht einfach in dem ganzen stressigen Alltag unter. Es verschwindet im Chaos von allem, was wir so dringend erledigen müssen.

Wenn ich bei einem Stadtbummel sehe, wie die Menschen herumrennen und nichts mehr wahrnehmen. Sie laufen vielleicht noch mit einem Handy durch die Gegend, reden auf der Straße über ihre Privatsphäre und im gleichen Atemzug beschweren sie sich über Abhörskandale.
Sie haben keinen Blick mehr für die kleinen Blümchen am Wegesrand. Sie haben ein Problem, sich die Zeit zunehmen, gemütlich einen Kaffee oder ein schönes Gespräch zu genießen.

Die Hektik unserer heutigen Zeit hat sie voll im Griff. Computer, Mobiltelefone, usw. und immer zu jeder Zeit erreichbar sein. Am besten für jeden und alle. Erreichbar für die Welt... sind wir alle deshalb wichtiger? Sind wir dadurch unentbehrlich? Und wie erreichen wir uns selbst eigentlich noch? Rufen wir uns an oder schicken wir uns mal kurz eine SMS und liken wir uns in einem Netzwerk?

Wie sehr verlieren wir uns damit in dieser Geschäftigkeit?
Wie sehr verlieren wir uns in dieser Scheinwelt von Wichtigkeit?
Wie sehr verlieren wir uns dabei selbst?

So viele regen sich auf über Abhörskandale. Genauso viele reden über AGBs in Sozialen Netzwerken. Sie machen sich selbst zum Sklaven ihres eigenen Computers und ihrer sonstigen Technik. Spaziergänge in der Natur sind gar nicht mehr nötig. Die Bilder von dem, was Natur ist, bekommen wir frei Haus geliefert. Im Großformat direkt auf den Bildschirm. Wer will, kann ja dann noch Raumspray benutzen. So hat er das nötige Aroma und den richtigen Duft ebenfalls.

Heutzutage ist es so leicht, nicht mehr vor die Tür zu gehen. Soziale Netzwerke machen es möglich. Und die Technik erledigt den Rest. Trendy ist, wer alles gleichzeitig und am besten überall nutzen kann. Immerhin gaukelt es allen ein soziales Engagement vor. Selbst ohne gelegentliche Treffen funktioniert das einwandfrei.

So nach und nach rutschen wir in eine Abhängigkeit, die mit sozialen oder gar zwischenmenschlichen Beziehungen überhaupt nichts mehr zu tun hat. Wir vereinsamen mehr und mehr und merken es nicht einmal.


Unsere Zeit ist kostbar. Es bleibt uns überlassen, wie wir sie nutzen wollen.

© Cornelia G. Becker

Lebe jetzt


Wo viel Gefühl ist, gibt es auch viel mehr Leid.
Wo viel Schmerz, hält das Schicksal Wege bereit.

Du bist zum Wachsen auf dieser Welt.
Warte nicht bis Dein Leben zerfällt.

Denn machst Du die Tür jetzt nicht auf,
beginnt von vorne dieser Lebenslauf.

Früher oder später begreifst Du vielleicht...
Doch ob die Zeit nun noch zum Ändern reicht?

Darum verschenke keinen einzigen Augenblick,
denn niemand bringt Dir verlorene Zeit zurück.

© Cornelia G. Becker