Unsere Gesellschaft ist das Spiegelbild unseres Inneren - ganz persönlichen - Universums.
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.
So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.
Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.
Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.
Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?
Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.
Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.
Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.
Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.
Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.
Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.
Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?
Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker
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Eine etwas andere Sicht
Traurige Opferrolle
Ich bin nur das Opfer, ich kann nichts dafür.
Der Täter steht ständig nur vor meiner Tür.
Ich lass ihn herein, er ist mein Gast,
weil das so schön in mein Leben passt.
Egal, was er tut oder wie er verletzt,
egal, wie sehr er mich durch mein Leben hetzt,
Schuld hat nur einer, das ist ja wohl klar.
Nur vom Täter droht mir alle Gefahr.
Doch so einfach ist das Leben leider nicht.
Es ruft mich immer wieder in die Pflicht.
Ich bin schon längst ein Täter an mir selbst,
weil mein Leben keine Eigenverantwortung kennt.
Es spielt keine Rolle, was der andere tut.
Zum Leben fehlt mir ganz einfach der Mut.
Es ist leichter, anderen die Schuld zu geben,
als endlich mit Rückgrat mein Leben zu leben.
So gewinnt er immer wieder die Macht über mich
und grinst mir teuflisch in mein trauriges Gesicht.
Dennoch ist er immer wieder wie Brücke für mich,
doch ich stell mich dieser Herausforderung nicht.
Stattdessen hallen seine Worte lange nach in mir,
und er allein ist Schuld, ich kann gar nichts dafür.
So hab ich mich selbst im Opfersein verloren.
Dabei wurde ich nicht einmal richtig geboren.
© Cornelia G. Becker
Es bleibt immer, überall und in jeder Situation unsere ganz persönliche Entscheidung, ob wir uns als Opfer fühlen wollen und die Verantwortung abgeben wollen.
Wir könnten es auch anders sehen, die Verantwortung übernehmen und uns mutig den Herausforderungen stellen.
Und es gibt täglich Situationen - manchmal sehr banale - in denen wir uns wie Opfer fühlen und es vielleicht gar nicht sind.
Das Leben will uns nicht blockieren. Es will uns zu uns selbst bringen... immer und immer wieder.
Der Täter steht ständig nur vor meiner Tür.
Ich lass ihn herein, er ist mein Gast,
weil das so schön in mein Leben passt.
Egal, was er tut oder wie er verletzt,
egal, wie sehr er mich durch mein Leben hetzt,
Schuld hat nur einer, das ist ja wohl klar.
Nur vom Täter droht mir alle Gefahr.
Doch so einfach ist das Leben leider nicht.
Es ruft mich immer wieder in die Pflicht.
Ich bin schon längst ein Täter an mir selbst,
weil mein Leben keine Eigenverantwortung kennt.
Es spielt keine Rolle, was der andere tut.
Zum Leben fehlt mir ganz einfach der Mut.
Es ist leichter, anderen die Schuld zu geben,
als endlich mit Rückgrat mein Leben zu leben.
So gewinnt er immer wieder die Macht über mich
und grinst mir teuflisch in mein trauriges Gesicht.
Dennoch ist er immer wieder wie Brücke für mich,
doch ich stell mich dieser Herausforderung nicht.
Stattdessen hallen seine Worte lange nach in mir,
und er allein ist Schuld, ich kann gar nichts dafür.
So hab ich mich selbst im Opfersein verloren.
Dabei wurde ich nicht einmal richtig geboren.
© Cornelia G. Becker
Es bleibt immer, überall und in jeder Situation unsere ganz persönliche Entscheidung, ob wir uns als Opfer fühlen wollen und die Verantwortung abgeben wollen.
Wir könnten es auch anders sehen, die Verantwortung übernehmen und uns mutig den Herausforderungen stellen.
Und es gibt täglich Situationen - manchmal sehr banale - in denen wir uns wie Opfer fühlen und es vielleicht gar nicht sind.
Das Leben will uns nicht blockieren. Es will uns zu uns selbst bringen... immer und immer wieder.
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Liebe zerstört nicht, Liebe versteht
Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.
Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.
Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.
So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.
Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.
Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.
Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.
So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.
Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker
Das Leben ist ein Geschenk
Es ist nicht Deine Seele, die laut um Hilfe ruft.
Es ist Deine Persönlichkeit, die dieses Drama erschuf.
Es ist Deine Entscheidung, welche Schlüsse Du ziehst.
Es ist Deine Chance – wenn Du sie nur siehst.
Das Leben ist Erfahrung und Entwicklung zugleich.
Jede solche Erfahrung macht Dich glücklich und reich.
Mit jedem Stück Weg kommst Du näher zu Dir.
Das Leben ist ein Geschenk. Sei dankbar dafür!
© Cornelia G. Becker
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Persönlichkeit,
reich,
Seele,
Weg
Nur anders
Etwas, das anders ist,
als wir es kennen, macht uns erst einmal Angst. Doch bietet es auch eine
Unmenge wunderbarer Chancen.
Aber wie stellen wir
uns dieser Angst?
Wir verdammen, was wir nicht kennen. Wir urteilen über etwas,
von dem wir eigentlich fast gar nichts wissen. Wir bilden uns eine Meinung aus
unserer Sicht, mit unserer verzerrenden Brille und unserer ganz persönlichen
Lebenseinstellung – von der wir auch noch glauben, dass es die einzig richtig
ist und für alle gelten sollte.
Wir stellen uns dieser
Angst, in dem wir fordern, dass doch am besten alles so bleiben soll, wie es
schon immer war. Unsere vorgegebene hohe Toleranzgrenze sinkt dann plötzlich
auf eine Schwelle, die beim genaueren Hinsehen einfach nur traurig machen kann.
Doch das merken wir nicht einmal.
Nehmen wir das Beispiel
Flüchtlinge.
Was für ein Thema in
dieser Vorweihnachtszeit? Was für eine unglaubliche Chance zur Heilung verbirgt
sich dahinter? Das könnte ja mit einem Mal die ganze Welt und vor allem die
eigene Sichtweise total verändern, wenn wir es nur so sehen könnten oder
wollten.
Ich habe mir dazu mal
Gedanken gemacht und plötzlich waren viele Fragen da, die mich irritierten und
beschämten.
Wieviel Mut gehört
eigentlich wirklich dazu, seine Heimat zu verlassen und in einem fremden Land
unter fremden Menschen ganz von vorne zu beginnen?
Wieviel Verzweiflung
fühlt ein Mensch, dass er diesen Schritt wirklich wagt?
Was bedeutet es, mit
nichts als den Kleidern auf der Haut aufzubrechen und sein eigenes Leben zu
riskieren für eine ungewisse Zukunft?
Wie fühlt sich jemand,
wenn er mit diesem Überfluss und dieser Wegwerfgesellschaft konfrontiert wird
und in seiner Heimat unter Hunger und Durst leiden musste?
Wie schwer ist es für
diesen Menschen, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein und als Bettler
dazustehen?
Wie fühlt sich ein
Mensch mit dieser Vergangenheit, wenn er über einen unserer Weihnachtsmärkte geht
und sieht, wie Essen in einem Mülleimer landet?
Was denkt er wohl, wenn
er erlebt, wie wir hier mit Weihnachten umgehen (Bemerkung am Rande: Nicht alle
Flüchtlinge sind Muslime)?
Wie würde ich mich an
seiner Stelle fühlen?
Das mögen für manche
Menschen wirklich unsinnige Fragen sein und sie haben vielleicht auch schnell
eine Antwort parat.
Mich haben diese Fragen
sehr betroffen gemacht, denn ich konnte sie nicht beantworten. Meine einzigen
Reaktionen waren Tränen in den Augen und eine seltsam hilflose Betroffenheit.
Ich konnte mich sehr
gut daran erinnern, dass ich einmal sagte, dass mir vier Wände, ein Dach über
dem Kopf und jemanden, der mich wirklich liebt schon reichen würden. Doch mit
vier Wänden und einem Dach über dem Kopf meinte ich auch fließendes Wasser und
natürlich eine Toilette und so manche anderen Annehmlichkeiten. Das sah mein
Gesprächspartner allerdings ganz anders. Woher sollte ich auch wissen, dass ihm
das, was ich als selbstverständlich ansah einmal für eine lange Zeit gefehlt
hat? Ich war über meine Art zu denken tatsächlich schockiert und merkte
plötzlich, dass nichts wirklich selbstverständlich ist.
Wie verzweifelt muss
jemand sein, dem alles genommen wird? Und ich meine wirklich alles, sodass ihm
nur noch die Kleider auf seiner Haut bleiben? Was geht in einem solchen
Menschen wirklich vor? Auch darüber habe ich nachgedacht und gemerkt, dass ich
mir das zwar sehr gut ausmalen kann, aber wie ich mich fühlen würde, wenn ich
es wirklich erleben würde, dass wusste ich immer noch nicht.
Dann kam ein Tag in
meinem Leben, da war meine eigene Verzweiflung so groß, dass ich wirklich alles
hinter mir ließ und an einem anderen Ort ganz von vorne begann – ohne eine Bett
oder irgendwelche Möbel ohne Arbeit und mit wenig Geld. Das war eine sehr interessante
Lebenserfahrung und hat mir vieles bewusster gemacht. Es gehört Mut dazu, einen
solchen Schritt überhaupt zu wagen. In unserer Gesellschaft bedeutet es
außerdem, dass ich mit Meinungen und Ansichten konfrontiert wurde, die ich
vorher nicht so ernst genommen hatte. Es gab nur sehr wenige, die mir geholfen
haben und die meisten haben mich für verrückt erklärt.
Ich bin kein Flüchtling
und ich weiß nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich einer wäre. Ich kann
mir nicht einmal vorstellen, in meiner Heimat mit dieser unglaublichen Angst
konfrontiert zu sein. Ich weiß auch nicht wirklich, wie ich mich fühlen würde,
wenn ich darauf angewiesen wäre, dass mir andere helfen oder ich um Hilfe bitten
müsste.
An eines kann ich mich
allerdings noch sehr gut erinnern: Ich hatte nicht den Mut dazu, meine Heimat
zu verlassen und in ein anderes Land zu gehen, als ich danach gefragt wurde.
Und das war keines der Dritten-Welt-Länder und ich wäre auch nicht allein
gewesen. Aber ich habe es dennoch nicht gewagt. Ich hatte unglaublich viele
Gründe, es nicht zu tun. Alle waren vernünftig und plausibel. Was ich mir zu
diesem Zeitpunkt nicht eingestehen konnte war: Es machte mir einfach Angst, in
eine ungewisse Zukunft aufzubrechen.
Wir reden hier oft über
Toleranz und Anpassung. Was bedeutet das wirklich? Wir möchten, dass unsere
Welt so bleibt, wie sie ist, weil wir Angst vor Veränderungen haben. Deshalb
möchten wir, dass sich andere an unsere Regeln anpassen und so funktionieren,
wie wir es kennen. Doch Toleranz beginnt bei uns selbst. Toleranz beginnt
damit, etwas, dass ich nicht kennen, nicht gleich zu be- und verurteilen,
sondern es erst einmal kennenzulernen und zu versuchen, es zu verstehen.
Toleranz beginnt nicht mit Forderungen, sondern mit einer Hand, die ich einem
Menschen reiche, der anders lebt und denkt als ich.
Außergewöhnliche
Situationen beinhalten unglaublich viele Chancen. Darin sieht vielleicht jeder
etwas anderes.
Ich sehe darin die Chance,
etwas zu heilen und auszugleichen, meine Sichtweise zu korrigieren und mich zu
hinterfragen. Die Chance darüber nachzudenken, wie ich mich fühlen würde und ob
ich diesen Mut überhaupt hätte.
Was hindert uns daran,
eine dieser Familien zu unserem Weihnachtsfest einzuladen und ein gemeinsames
Fest zu gestalten? Was hindert uns daran, die Bereitschaft zu zeigen,
Sprachbarrieren zu überwinden, den anderen kennenzulernen und zu teilen? Was
hindert uns daran, dies an jedem anderen Tag auch zu tun und nicht nur zu
Weihnachten? Was können wir dabei wirklich verlieren? Um wieviel reicher würde
uns das vielleicht machen?
Was habe ich vor
einiger Zeit in einem Film gehört: „Von innen sind wir alle gleich.“
In diesem Sinne wünsche
ich allen eine besinnliche und
glückliche Weihnachtszeit.
veröffentlicht in Huffington Post Deutschland
© Cornelia G. Becker
Liebe
Dieses eine Gefühl bleibt für die Ewigkeit,
trotz aller Wunden der Vergangenheit.
Ein Gefühl leuchtet tief in Deinem Ich,
das Leben und der Alltag zerstören es nicht.
Denn alles, was Dir im Leben widerfährt,
jede einzelne Erfahrung, die Dich etwas lehrt,
ist ein Geschenk, mehr und mehr erkennst Du Dich,
alles geschieht aus Liebe, siehst Du das denn nicht?
© Cornelia G. Becker
Danke liebes Selbst
Kleiner Auszug aus meinem Buch:
Danke liebes Selbst:
… dass Du mir immer wieder
hilfst, aus schwierigen Situationen (mehr oder weniger) unbeschadet
herauszukommen.
… dass Du mir immer
wieder hilfst, nicht beleidigend zu sein, zu Menschen, die mich beleidigen.
… dass Du mir immer
wieder hilfst, nicht mit den Waffen zu schlagen, mit denen ich schon geschlagen
wurde.
… dass Du mir immer
wieder die Weisheit gibst, zu erkennen, dass Situationen ganz anders sein
können, als sie sich gerade darstellen.
… dass Du mir immer
wieder die Möglichkeit gibst, diese Situationen zu hinterfragen.
… dass Du mir immer
wieder die Kraft gibst, Entscheidungen zu treffen, Dinge zu ändern und neue
Wege zu gehen.
… dass Du mich immer
wieder neu daran erinnerst, wer ich bin und wer ich sein möchte.
… dass Du mir immer
wieder mit neuen Aufgaben und kleinen Hürden hilfst, Dich – liebes Selbst – zum
Ausdruck zu bringen.
Ich liebe Dich, weil
Du bist, wie Du bist.
© Cornelia G. Becker
Seelenwanderer
Seelenwanderer
Seelenwanderer, wo kommst Du her?
Seelenwanderer, erzähl mir noch mehr!
Du kennst mein Leben, mein Ich.
Du siehst Dinge, die sehe ich nicht.
Du kommst als Freund meiner Seele zu mir.
Du bringst mir Liebe im Jetzt und Hier.
Du zeigst mir all meinen verborgenen Schmerz.
Du kennst die Chance zur Heilung in meinem Herz.
Du erschaffst mit mir eine seltsame Wirklichkeit.
Du hebst dann den Schleier und bringst Ehrlichkeit.
Du zeigst mir, dass Illusion nicht wirklich ist.
Du schenkst mir die Erkenntnis meiner eigenen List.
Wenn alles von dieser einen Liebe getragen ist,
dann kann ich erkennen, welches Geschenk Du bist.
Doch in all diesem Schmerz noch Liebe zu sehen –
Seelenwanderer, sag mir: Wie kann das gehen?
Dann halte ich inne, erkenn Deine Liebe für mich,
und aller Schmerz transformiert in Liebe und Licht.
© Cornelia G. Becker
Im anderen...
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich achten, wenn Du Dich selbst nicht achtest.
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich heilen, wenn Du Deine eigenen Wunden und Ängste nicht sehen willst.
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich lieben, wenn Du an Deinem Glauben festhältst, nicht liebenswert zu sein.
Du kannst nicht erwarten Deinen inneren Frieden zu finden, wenn Du nicht bereit bist, die Verantwortung für Dein Handeln zu übernehmen.
Nimm Deine Gefühle als Deine ganz persönlichen wahr.
Sie wollen Dir etwas zeigen, Dich etwas lehren.
Sie wollen von Dir wahrgenommen werden – egal, ob sie positiv oder negativ sind.
Deine Gefühle sind eine Reaktion
auf Deine ganz persönliche Interpretation
Deiner selbstgebastelten Illusion.
Du kannst ihn liebevoll annehmen und wieder loslassen.
Du kannst ihn nicht mehr verändern oder beeinflussen.
Es hat auch keinen Sinn, ihn nachträglich zu beurteilen oder zu verurteilen, denn er ist längst Vergangenheit.
Du hast die Wahl, ihn zu akzeptieren, daraus zu lernen und daran zu wachsen.
Und Du hast die Wahl, dankbar dafür zu sein.
© Cornelia G. Becker
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Liebe ist die Kraft
Erkennst Du das Leid dieser Welt?
Siehst Du, wie sie traurig zerfällt?
Mit Wut und Hass änderst Du nichts.
Auch nicht mit Lachen, wenn Du traurig bist.
Wo Schmerz und Tränen nicht wahrgenommen werden,
wo Hunger und Leid täglich da sind auf Erden,
wo Menschen immer wieder nur an sich selber denken,
da wird es so wichtig, Liebe einfach nur zu verschenken.
Trauer lässt sich nicht mit Lächeln unterdrücken.
Auch mit Wut baut niemand sichere Brücken.
Wenn die Ehrlichkeit nicht in Dir selber lebt,
bricht jeder noch so liebevoll erbaute Steg.
Erkenne in Dir selber die Schattenseiten.
Nimm sie wahr und fang an sie zu heilen.
Denn nur die Liebe ist die wahre Kraft,
die Heilung für Dich und andere erschafft.
© Cornelia G. Becker
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Wut
Liebe heilt
Es ist nicht die Zeit, die alle Wunden heilt.
Es ist die Liebe, die in Deinem Herzen verweilt.
Lass die Gefühle zu und achte auf Dich.
Dann findest Du immer den Weg zum Licht.
© Cornelia G. Becker
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Vergebung
Endlich leben!
Brandneu und jetzt bei Amazon erhältlich
Bewusst leben heißt
zwangsläufig Verantwortung für Dich selbst übernehmen. Ob Du es nun willst oder
nicht.
Denn die Aufforderung
dazu wird nicht verschwinden, wenn Du glaubst, Dich davor drücken zu können.
Dein Körper wird Dir immer wieder einmal deutlich zeigen, dass Du Dich und
Deine Bedürfnisse, Träume und Wünsche nicht ernst nehmen wolltest. Er wird Dir
mit aller Deutlichkeit zeigen, dass Du Dich nicht als wertvoll und wichtig
verstehst. Er wird Dir auch zeigen, dass Du Dich vor dem Leben drücken willst.
Stellt sich nun die
Frage: Wie deutlich brauchst Du es, bis Du endlich aufstehst, entscheidest und
etwas änderst?
Wie lange willst Du
Dich noch mit allem Möglichen entschuldigen, bis Du begreifst, dass Du es
selbst bist, der da heraus könnte und es einfach nicht will.
Denn Du musst ja da nicht bleiben, wenn Du es
nicht willst.
Vielleicht besteht
unser größtes Problem darin, dass wir nicht begreifen wollen, dass wir eigentlich gar nichts müssen.
Wir könnten uns jeden
Tag neu gegen dieses Müssen entscheiden. Allerdings würde das voraussetzen,
dass wir bereit sind, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen.
Wollen wir das wirklich oder ist es viel bequemer in einer Art
selbstgewähltem Muss-Käfig zu
verharren und sich mit irgendetwas für die eigene Unfähigkeit und Angst zu
entschuldigen?
Das ist, was wir ja all
die Jahre gewohnt waren. Das ist, was wir uns all die Jahre so angeeignet
haben, ohne zu hinterfragen, ob es uns noch guttut.
Eigentlich sind wir so
nicht besser, als ein Alkoholiker, der sein Trinken-wollen immer wieder mit irgendwelchen traurigen Lebensumständen
entschuldigt.
Wir finden auch nur
100.000 Gründe dafür, warum wir nicht handeln wollen.
Denn genaugenommen müssen wir so nicht leben. Wir könnten
uns jeden Tag aufs Neue für einen anderen Weg entscheiden.
Was würden wir dabei
gewinnen oder verlieren?
Gewinnen Verlieren
Freude
am Leben Angst
vor der Zukunft
Selbst-Bewusst-Sein Angst vor dem Leben
Entscheidungsfähigkeit vorgeschobene
Entschuldigungen
Handlungsfähigkeit Opferrolle
Glück Schutzwälle
Eigenverantwortlichkeit Feindbilder
Selbstachtung Mauern
Und
was willst Du jetzt?
Willst Du Dich weiter vor der
Verantwortung für Dein Leben drücken?
Willst Du Dich weiter als Opfer Deines
Schicksals fühlen?
Willst Du weiter anderen die Schuld geben
für Entscheidungen, die Du nicht treffen willst?
Willst Du weiter in der Masse mitlaufen
oder willst Du endlich aufstehen und
leben?
Willst Du es weiter so tun, wie Du es
immer gemacht hast, weil Du es so gewohnt bist und Veränderungen lieber aus dem
Weg gehst?
Oder
Willst Du das Abenteuer Leben mit vollen
Zügen genießen und an Hürden auf Deinem Weg wachsen?
Willst Du die Herausforderung erkennen
und mit deren Bewältigung zu Dir selbst finden?
Willst Du werden, was Du schon immer
sein wolltest?
Dann
steh endlich auf und mach Dir bewusst, was Du gerade mit Deinem Leben tust!
Steh
auf, und definiere Dich neu!
Steh
auf, und handele so, dass es Dir gut geht. Entschuldige Dich nicht mehr bei
anderen oder mit anderen. Du allein trägst die Verantwortung für Dich und Dein Leben.
Es
verändert sich erst etwas, wenn Du etwas veränderst.
Deine
Weigerung, das zu erkennen, hilft Dir nicht und macht Dich krank. Das könntest
Du verhindern, wenn Du Dein Bewusstsein für Deine Bedürfnisse und Deine
Verantwortung schulst.
Dafür
musst Du allerdings Deine Handlungen hinterfragen wollen.
Dafür
musst Du wahrnehmen wollen und nicht
die anderen vorschieben.
Dafür
musst Du Deine Schutzmechanismen erkennen wollen
und Dich ihnen stellen.
Dafür
musst Du bei Dir bleiben wollen!
Es
ist ein schwerer Weg zur Ehrlichkeit mit sich selbst.
Lass
ihn uns gemeinsam gehen.
Denn
wir sind alle Liebe und Licht.
Niemand
– außer wir selbst – hindert uns daran zu leuchten und unsere Liebe in die Welt
zu tragen.
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Was wäre wenn.... wir alle Licht und Liebe sind?
Heute Morgen bin ich mit ganz seltsamen Fragen in meinem Kopf aufgewacht.
Es ist Sonntag. Eigentlich könnte ich lange schlafen. Aber seit 4:00 Uhr beschäftigen mich diese Gedanken und jetzt sitze ich hier, um sie aufzuschreiben.
Wir sind alle eins. Doch nicht einmal mit meinem Spiegelbild bin ich eins.
Wir sind alle Licht. Doch wir brauchen die Dunkelheit, um das zu erkennen.
Wir sind alle Liebe. Doch wir zerstören uns selbst.
Wenn wir alle eins sind, wieso brauchen wir dann all die Anderen? Wieso fällt es uns so schwer allein zu sein?
Wenn wir alle eins sind, wieso vernichten wir uns dann gegenseitig? Wieso zerstören wir die Welt, in der wir leben?
Wenn wir alle eins sind, wieso können wir dann nicht einfach wie ein riesiger Stern leuchten? Wieso verstecken wir unser eigenes Licht? Sollen andere uns nicht erkennen? Aber sie sind doch genau das Gleiche wie wir?
Wenn wir alle eins sind, wieso leben wir dann nicht unsere Liebe? Wieso zeigen wir der Welt nicht diese Seite?
Was passiert, wenn wir zulassen, dass wir Licht und Liebe sind?
Licht und Liebe und sonst nichts...
Lösen wir uns dann in nichts auf?
Oder mit anderen Worten:
Physikalisch und verstandesmäßig lässt sich alles Mögliche erklären. Also zum Beispiel: Licht gibt es nicht ohne Dunkelheit.
Aber ist das auch auf der spirituellen Ebene so?
In den letzten Wochen habe ich sehr viel darüber gelesen.
Einige Vertreter glauben, ich muss meinen Schatten integrieren und anerkennen. Erst dann bin ich „ganz“.
Andere sagen, ich soll akzeptieren, dass der Mensch in Gegensätzen denkt und diese soll ich respektieren und in Einklang bringen.
Wieder andere glauben, dass in allem Schlechten auch etwas Gutes liegt. Wir brauchen es nur zu erkennen.
Schön und gut. Das kann ich alles aus meiner Lebenserfahrung heraus nachvollziehen.
Doch was ist, wenn das alles nicht wirklich so ist?
Was ist, wenn wir von Anfang an Licht und Liebe waren und nur vergessen haben, wer wir neben all dem anderen Licht und der Liebe sind?
Was ist, wenn wir uns irgendwann einmal dachten, wir wären anders?
Was wäre, wenn das unser einziges Problem ist?
Wir wollen nicht mehr eins sein.
Wir wollen uns als Individuum definieren.
Wir wollen – jeder für sich – etwas ganz Besonderes sein.
Und je mehr wir das versuchen, desto mehr entfernen wir uns von diesem All-ein.
Funktioniert das wirklich?
Wenn ich mir unsere Welt ansehe, gibt es da eine ganz klare Antwort: „Nein!“
Vielleicht haben wir nur Angst davor, Licht und Liebe zu sein.
Vielleicht liegt die ganze Erkenntnis allein darin, dass es diese Gegensätze nur in unserem Kopf gibt.
Vielleicht ist es nur unser Verstand, der ständig erklären, bewerten und be-(ver-)urteilen will. Vielleicht ist er der einzige, der das wirklich braucht.
Doch wie viel von uns ist unser Verstand? Was sind wir noch?
Wir sind noch soviel mehr.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die einzigen entarteten Zellen die in unserem Kopf sind.
Sie wollen die Macht über alles.
Wir haben verlernt, dieser Macht Einhalt zu gebieten.
Wir lassen uns unser Leben von unserem Kopf diktieren und vergessen dabei, wer oder was wir alles noch sind.
Wir definieren Gegensätze, um festzustellen, dass wir die Einheit verloren haben. So können wir dann wieder versuchen, diese Einheit herzustellen.
Unsere Lebenszeit läuft wie eine Sanduhr ab und wir haben das Wesentliche nicht gelebt.
Wir haben unsere Zeit damit verbracht, herauszufinden, wo wir herkommen, wer wir sind und warum wir sind, wie wir sind.
Wir haben Erklärungen in unserer Vergangenheit gesucht und dabei vergessen, die Gegenwart zu leben.
Wir sind wie Irrlichter – wie kleine Glühwürmchen in der Nacht unseres Lebens.
Wann erkennen wir, dass wir alle Licht und Liebe sind?
Wann entscheiden wir uns dafür, All-EIN zu leben?
© Cornelia G. Becker
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Hoffnung,
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Liebe,
Sinnfragen,
Verstand
Schönes Wochenende
Wetter wie dieses – so grau in grau,
da macht die Seele auch mal blau
verkriecht sich mal im Kämmerlein,
zieht sich zurück und bleibt allein.
Manchmal vergisst man in der Einsamkeit,
dass hinter den Wolken die Sonne scheint.
© Cornelia G. Becker
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