Es sind die selbst auferlegten Einschränkungen,
die uns daran hindern,
die Wirklichkeit anders zu interpretieren.
Es sind unsere Konditionierungen,
die wie selbst erbaute Mauern,
die Sicht auf das Wesentliche verstellen.
Es ist die Begrenztheit und Getrenntheit
mit der wir uns wahrnehmen wollen.
Doch es gibt nur einen einzigen Schöpfer meiner Wirklichkeit:
Ich bin es ganz allein!
Und ich allein trage die Verantwortung dafür.
Somit ist es auch meine ganz persönliche Entscheidung,
ob ich etwas verändern will oder nicht.
Es ist meine Entscheidung,
die Verantwortung für mein Leben zu tragen.
© Cornelia G. Becker
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Entscheidung und Verantwortung
Dankbarkeit
Du warst ein Spiegel für mich, den ich nicht verstand.
Erst später begriff ich, was uns wirklich verband.
In Deinem Handeln erkenn ich heute auch mich
und komme ständig etwas näher zu meinem Ich.
So traurig es ist, ich bin sogar gewachsen daran.
Ich habe herausgefunden, was ich wirklich kann.
Was bleibt ist tiefe Dankbarkeit für diese Zeit,
denn ohne Dich wäre ich heut nicht so weit.
Du hast mir geholfen, die Mauern zu sprengen,
nicht mehr vor Gespenstern davon zu rennen.
Du hast mir geholfen, neue Wege zu gehn,
und endlich klar und deutlich zu mir zu stehn.
War ich auch mit meinem Schmerz ganz allein,
so kam doch tiefe Liebe in mein Herz hinein.
Die Stille hat so viele meiner Wunden geheilt.
Was bleibt ist eine tiefempfundene Dankbarkeit.
© Cornelia G. Becker
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Durch den Tunnel ins Licht
Du fühlst Dich unabhängig, brauchst keinen andern.
Du kannst jeden schwierigen Weg alleine wandern.
Du bist stark und kennst Deine Schwachstellen genau.
Du bist Dir so sicher, trägst Selbstbewusstsein zur Schau.
Doch wenn Du in stillen Minuten wirklich fühlst
und dann Deine Einsamkeit und Deine Angst spürst,
erkennst Du vielleicht, was Du alles verdrängen willst
und dass Du so Deine Sehnsucht nicht wirklich stillst.
Du hast Angst vor der Liebe und vor der Intimität.
Integriere Deinen Schatten - irgendwann ist es zu spät.
Denn eigentlich versteckst Du Dich vor Deinem Schmerz
und erkennst nicht Dein trauriges und einsames Herz.
Trau Dich zu leben, spreng die Mauern um Dich.
Stell Dich dem Leben, geh durch den Tunnel ins Licht.
Es wird Dich überraschen wie einfach das ist,
wenn Du erkennst, wer Du in Wirklichkeit bist.
© Cornelia G. Becker
Du kannst jeden schwierigen Weg alleine wandern.
Du bist stark und kennst Deine Schwachstellen genau.
Du bist Dir so sicher, trägst Selbstbewusstsein zur Schau.
Doch wenn Du in stillen Minuten wirklich fühlst
und dann Deine Einsamkeit und Deine Angst spürst,
erkennst Du vielleicht, was Du alles verdrängen willst
und dass Du so Deine Sehnsucht nicht wirklich stillst.
Du hast Angst vor der Liebe und vor der Intimität.
Integriere Deinen Schatten - irgendwann ist es zu spät.
Denn eigentlich versteckst Du Dich vor Deinem Schmerz
und erkennst nicht Dein trauriges und einsames Herz.
Trau Dich zu leben, spreng die Mauern um Dich.
Stell Dich dem Leben, geh durch den Tunnel ins Licht.
Es wird Dich überraschen wie einfach das ist,
wenn Du erkennst, wer Du in Wirklichkeit bist.
© Cornelia G. Becker
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Wege
Verletztes Ich
Wir stellen Regeln auf, um uns vor weiteren Verletzungen zu schützen.
Wir glauben, wir könnten uns ganz fest darauf stützen.
Doch unsere Forderungen sind die Mauern um unser Herz.
Sie sperren uns ein in unserem eigenen Schmerz.
Heilung finden wir auf diese Weise ganz sicher nicht.
Wir bauen nur hohe Barrieren um unser verletztes Ich.
© Cornelia G. Becker
Wir glauben, wir könnten uns ganz fest darauf stützen.
Doch unsere Forderungen sind die Mauern um unser Herz.
Sie sperren uns ein in unserem eigenen Schmerz.
Heilung finden wir auf diese Weise ganz sicher nicht.
Wir bauen nur hohe Barrieren um unser verletztes Ich.
© Cornelia G. Becker
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Eine Wahl
Eine Wahl
Wie viel Leid ist ein Mensch bereit zu tragen?
Wann wird er aufstehen und neue Wege wagen?
Wie lang ist er hinter seinen Mauern eingesperrt,
bis er sich endlich gegen das vermeintliche Schicksal wehrt?
Braucht er das Leid, um sich selbst zu finden?
Kann er seine Mauern liebevoll überwinden?
Worin liegt der Sinn bei Leid und Schmerz?
Sind sie Türen zur Liebe in seinem Herz?
Wann wird er Liebe und Verständnis für sich haben?
Wann stellt er sich seinem Wesen und seinen Gaben?
Was will er lernen? Was soll er fragen?
Wie viel Leid muss er denn noch ertragen?
Das Leben ist nur in meinem Denken Qual,
denn ich habe immer auch eine andere Wahl!
© Cornelia G. Becker
Liebst Du Dich?
Weil Deine „Liebe“ mir weh getan hat, habe ich lieber ganz darauf
verzichtet und mich selbst lieblos behandelt.
Solange, bis ich glaubte, nicht mehr liebenswert zu sein,
wenn ich bin wie ich bin.
Weil Deine „Liebe“ mich einsperrte, habe ich mich als
Gefangene im eigenen Käfig gefühlt. Ich habe es mir wohnlich gemacht und die
Tür von innen zugehalten.
Solange, bis ich die Einsamkeit nicht mehr ertragen konnte,
die einfacher zu leben war, als zu erkennen, dass ich frei wie ein Vogel fliegen
könnte.
Weil Deine „Liebe“ mir die letzte Hoffnung geraubt hat, habe
ich mich selbst aufgegeben und fast meine Identität verloren.
Solange, bis ich nicht mehr wusste, wer ich selbst bin, nur
um Dir nicht sagen zu müssen, wie weh Du mir jeden Tag tust. Nur um keine
Entscheidungen treffen zu müssen, die sich allein mit meiner Liebe zu mir
beschäftigt hätten.
So habe ich langsam und schleichend immer mehr die Kontrolle
über mein Leben abgegeben und mich von Deiner „Liebe“ zu mir bestimmen lassen.
Weil ich glaubte, dass ich von außen bekommen werde, was ich
mir so sehr wünschte:
Geliebt zu werden,
wie ich bin.
Mit den Jahren entstand mein ganz persönliches Gefängnis.
Doch der Wille, die selbstgebauten Mauern zu durchbrechen,
die eigenen Ketten zu sprengen und endlich zu leben, zu lieben und frei zu
sein, war stärker.
Es ist ein langer Weg zum Erkennen und zur Vergebung.
Ein Weg, den ich jeden Tag neu definiere, neu von Dornenhecken
und Unkraut befreie.
Ein Weg, auf dem ich jeden Tag wieder Hürden überwinden und
Entscheidungen treffe.
Ein Weg zu mir selbst.
© Cornelia G. Becker
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Vergebung
Wenn die Seele sich verkriecht
In
meiner dunklen Seelenkammer
In
meiner dunklen Seelenkammer gehe ich auf und ab
und
suche nach Türen und Fenstern, die sie nicht hat.
In
meiner dunklen Seelenkammer gibt es oft kein Licht,
Einsamkeit
und Schmerz schlagen mir Kälte ins Gesicht.
In
meiner dunklen Seelenkammer bin ich wieder nicht Ich,
in
Trauer und in Tränen verliere ich mein inneres Licht.
In
meiner dunklen Seelenkammer fühle ich Wut und Zorn,
blicke
in die Vergangenheit, versperrt ist die Sicht nach vorn.
In
meiner dunklen Seelenkammer starr ich Löcher in die Wand,
und
es gibt hier keine Brücken und auch keine helfende Hand.
In
meiner dunklen Seelenkammer gibt's Mauern unglaublich dick,
kein
Hoffnungsschimmer bringt mir ein kleines bisschen Glück.
In
meiner dunklen Seelenkammer versinke ich in Depression,
es
gibt keinen liebevollen Augenblick, nur düstere Vision.
In
meiner dunklen Seelenkammer finde ich die Liebe nicht,
verzweifelt,
ohne Lebenssinn, schreib ich traurig ein Gedicht.
In
meiner dunklen Seelenkammer verstecke ich mich vor mir
und
wünschte doch von ganzem Herzen, es wäre jemand hier.
©
Cornelia G. Becker
Das Schicksal ist manchmal ein schwerer
Lehrmeister. Es zwingt Dich in die Knie auf unterschiedliche Weise.
Verletzt und verstört ziehst Du Dich in Deine 4 Wände zurück und
traust Dich nicht mehr heraus.
Ob Krankheit, Tod oder seelische
Verletzungen, es ist schwer diese Wege zu gehen und sich selbst immer
wieder zu motivieren.
Manch einer zerbricht an diesem Schmerz
und möchte am liebsten keine Menschen mehr sehen. Verloren ist das
Vertrauen und die Hoffnung stirbt.
Andere verschließen ihre Herzenstür
und haben Angst vor weiteren Verletzungen. Freiwillig gehen sie in
die Einsamkeit und bleiben lieber allein.
Oder sie kämpfen mit Depressionen und
Trauer oder Wut und Ohnmacht.
Wie auch immer Dich das Schicksal
herausfordert, der Rückzug hinter Mauern ist immer der falsche Weg.
Sperr Dich nicht selbst ein! Beginne
wieder zu leben.
Reiß die Mauern ein und lass Licht
herein!
Es ist Dein Leben. Lebe es!
©
Cornelia G. Becker
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