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Erkenne, wer Du wirklich bist


Du brauchst mich nicht, um Deinen Weg zu gehen.
Du brauchst mich nicht, um Dein Leben zu verstehen.
Du brauchst mich nicht, um zu erkennen, wer Du wirklich bist,
weil so etwas nur eine faule Ausrede ist.

Du kannst Entscheidungen nur alleine treffen.
Du kannst nur in der Stille Deinen eigenen Reichtum ermessen.
Du kannst Dich nur finden, wenn Du All-ein-sein akzeptierst,
weil Du Dich sonst im anderen vielleicht verlierst.

Du bist ein Wesen mit einer eigenen Individualität.
Wenn Du das erkennst, bekommt Dein Leben seine eigene Qualität.
Dann brauchst Du nämlich all die andere nicht
und erkennst Dein eigenes leuchtendes Licht.

© Cornelia G. Becker


Wahrheit und Wirklichkeit



Wahrheit und Wirklichkeit

So mancher, der über Wahrheit spricht,
sieht all die unterschiedlichen Bilder nicht,
denn jeder schafft sich seine eigene Wirklichkeit
und besteht darauf mit Beharrlichkeit.

Doch wenn Du offen mit anderen sprichst,
und viele sehen Deine Wahrheit so nicht,
dann frag Dich mal, was Deine Wirklichkeit ist
und ob Du nicht hereinfällst auf Deine eigene List.

Denn manchmal spielt Deine Seele ihr eigenes Spiel,
und es gibt Tage, da hält sie von Wahrheit nicht viel.
Sie versucht sich zu schützen und leidet dabei,
und die Wirklichkeit ist gerade mal einerlei.

Wenn dann etwas Zeit vergangen ist,
siehst Du es vielleicht anders, erkennst die List,
denn Deine Seele spielt ihr eigenes Spiel,
Erkenntnis und Wachstum sind ihr einziges Ziel.

© Cornelia G. Becker

Alltag Leben



Dein Alltag ist geprägt vom ewigen Müssen müssen.
Abends liegst Du dann erschöpft in Deinen Kissen.
Dein Leben verrinnt mit jedem einzelnen Tag
und Dingen, die wohl irgendwie keiner mag.

Du erträgst es schweigend und redest Dir ein:
"Das Leben ist halt eben viel zu oft gemein..."
Doch gemein ist nur einer, das bist Du selbst,
weil Du so ein Leben für erstrebenswert hältst.

Dabei bist Du nur ein gut funktionierender Part,
von gesellschaftlich - vermeintlich notwendiger - Lebensart.
Vom Individuum fehlt dabei jegliche Spur,
und tagtäglich läuft es ab, auf die gleiche Tour.

Du hast längst verlernt, Persönlichkeit zu zeigen.
Angepasst läufst Du mit in diesen Menschenreihen.
Du tust so Vieles, was man schon immer so tut,
und zu Veränderungen fehlt Dir viel zu oft der Mut.

Wie lang willst Du warten, bis Du lebst, was Du bist?
Solange, bis Dein Leben endlich zu Ende ist?
Mit Tränen in den Augen, dem Tod ganz nah,
erkennst Du "plötzlich", wie traurig es wirklich war...

© Cornelia G. Becker


Im Angesicht des Todes



Im Angesicht des Todes werden große Wünsche ganz klein.
Im Angesicht des Todes fühlst Du Dich vielleicht ganz allein.
Im Angesicht des Todes läuft der Film Deines Lebens ab,
und Du fragst Dich: "Hab ich wirklich gelebt an jedem Tag"?

Im Angesicht des Todes präsentiert sich die Wahrheit ungeniert.
Im Angesicht des Todes gibt es vieles, was an Bedeutung verliert.
Im Angesicht des Todes ist Dir eines wirklich ganz gewiss,
dass Du im Licht und in der Liebe geborgen bist.

© Cornelia G. Becker

Das Leben ist kostbar



Das Leben ist kostbar

Das Leben ist zu kostbar, um es sinnlos zu vergeuden.
Das Leben ist zu kostbar, um Augenblicke zu verleugnen.
Das Leben ist zu kostbar, um sinnlose Spiele zu spielen.
Das Leben ist zu kostbar, um sich selbst zu verlieren.

Lebe Dein Leben jetzt und im Augenblick.
Niemand bringt Dir verlorene Zeit zurück.
Steh für Deine Wahrheit und für Dich selber ein.
Versuche zu lächeln und glücklich zu sein.

Denn Dein Leben ist kostbar, vergiss das nicht.
Hinter jedem Dunkel verbirgt sich ein Licht,
wenn Du an Dich glaubst und treu Dir bist
und Du begreifst, dass Lebenszeit endlich ist.

© Cornelia G. Becker

Deine Welt


Deine Welt

Deine Welt entsteht aus dem, was Du glauben willst,
mit was auch immer Du gerade Deine Sehnsucht stillst.

Manchmal ist es die Sehnsucht nach Leid und Schmerz,
dann sehnst Du Dich nach einem mitfühlenden Herz.
Manchmal ist es die Sehnsucht nach Trauer und Tränen,
dann hoffst Du, jemand wird Dich in die Arme nehmen.
Manchmal ist es die Sehnsucht nach Krankheit und Sorgen
und Du denkst: Alles wird besser – vielleicht morgen.

Warum schaust Du nicht nach dem, was Du wirklich willst,
bevor Du Deine Sehnsucht mit soviel Elend erfüllst.
Warum siehst Du Dir nicht all Deine Ängste an,
sie ziehen Dich dann nicht in ihren traurigen Bann.
Warum stellst Du Dich nicht all Deinen Gefühlen,
statt auf so tragische Weise mit Deinem Leben zu spielen?

Denn wirst Du Dir bewusst, was Du da tust,
wie Du gerade nicht in Dir selber ruhst,
wie verloren Du Dich gerade fühlst,
wie dunkel Du Dein Leben grad siehst,
dann öffnet sich vielleicht ein Tür zum Ich,
und Du erkennst: In Dir ist immer Licht.

© Cornelia G. Becker




Wie?

Wie?

Wie halt ich bloß schöne Erinnerungen fest,
wenn das Leben tiefe Narben hinterlässt?

Wie lass ich nur all meine Tränen zu,
wenn ich funktionieren muss immerzu?

Wie geb ich dem Schmerz einen Rückzugsort,
wenn keine Ruhe entsteht im Alltagstrott?

Wie erhalte ich die Liebe in meinem Herzen,
wenn der Tag gezeichnet ist von Schmerzen?

Wie geb ich der Hoffnung wieder neuen Raum,
wenn das Leben mich fällt wie einen alten Baum?

Und wenn Du jetzt denkst, das Leben vernichtet mich,
dann kennst Du mich ganz sicher nicht,
denn für Trauer und Tränen nehm ich mir die Zeit,
dann steigt Phönix aus der Asche – vielleicht schon heut.

© Cornelia G. Becker



Kalender für 2018

Der neue Kalender für 2018 ist gerade fertig geworden.
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Viel Spaß und ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr

Cornelia G. Becker



Blatt im Wind



Wir sind alle nur Blätter im Wind.
Unsere Lebenszeit vergeht geschwind.
Wann sie zu Ende ist, wer kann es sagen.
Vielleicht ist es besser, nicht zu fragen.

Würden wir denn wirklich anders leben?
Würden wir anderen wirklich mehr geben?
Würden wir ehrlicher sein an jedem Tag?
Würden wir öfter sagen, was man so mag?

Würden wir direkter und offener zu anderen sein?
Würden wir wirklich leben, nicht nur zum Schein?
Was würden wir denn wirklich anders machen?
Würden wir über manchen Schmerz vielleicht sogar lachen?

Stell Dir vor, Du wärst ein Blatt im Wind...
Stell Dir vor, Deine Lebenszeit vergeht geschwind...
Was wirklich zählt, ist der gelebte Augenblick,
denn es kommt kein einziger jemals zu Dir zurück.

© Cornelia G. Becker 


Irgendwo ist Licht



Und wenn an schweren Tagen
die Welt für Dich zusammenbricht,
Du darfst nicht gleich verzagen,
denn irgendwo ist immer Licht.
 
Wenn Tränen Dir ins Auge schießen
und der Schmerz Dich heftig trifft,
Du darfst Dich nicht verschließen,
denn irgendwo ist immer Licht.
 
Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr,
denn trostlos scheint die Welt für Dich,
dann kommt von irgendwo ein Engel her
und bringt Dir liebevoll ein Licht.
 
© Cornelia G. Becker

 

Wortlos


Manches kannst Du mit Worten nicht beschreiben.
Manches wird einfach tief in Deinem Herzen bleiben.
Manches wird Dich beeindrucken und Dich berühren.
Manches lässt sich einfach nur tief im Inneren spüren.

Glück spiegelt sich nicht in Worten wieder.
Glück spielt im Herzen ganz eigene Lieder.
Glück kann Dir für einen Moment alles geben.
Glück lässt sich nur tief im Inneren erleben.

Wo überhaupt keine Worte mehr nötig sind,
sind Gefühle so unbeschwert wie bei einem Kind.
Dann verliert sich für Augenblicke Raum und Zeit
und Du fühlst und spürst tiefe Glückseligkeit.

© Cornelia G. Becker

Am Wegesrand



Am Wegesrand

Ein Blümchen stand am Wegesrand,
das keiner wirklich sah.
Es lächelte im Sonnenlicht,
und keiner nahm es wahr.

Wie selbstverständlich grüßte es,
und jeder ging vorbei.
Es wusste nichts von all dem Stress,
das war ihm einerlei.

Das Blümchen stand am Wegesrand
und leuchtete für sich,
und nur wenigen zauberte es,
ein Lächeln ins Gesicht.

© Cornelia G. Becker

Du bist, was Du glaubst



Glaube an die Liebe und glaube an Dich.
Das bringt die Wahrheit wieder ans Licht.
Denn die Unschuld war immer tief in dir drin.
Glaubst Du daran, verändert sich der Sinn.

All die Programmierungen im Jetzt und Hier
sprechen gegen Dein Wesen und nicht dafür.

Überlege Dir gut, was Du glauben willst
und wie Du die Sehnsucht Deines Lebens stillst.
Denn wenn Du erkennst, dass Du der Schöpfer bist,
erkennst Du auch die Quelle, die in Dir ist.

© Cornelia G. Becker

Untergang vorprogrammiert


Am besten wenig investiert,
dann hoffentlich schnell expandiert,
am Kundenwunsch desinteressiert,
Hauptsache gewinnorientiert,
alles wird genau kontrolliert
und ständig neu analysiert,
wenn es dann nicht funktioniert,
wird erst einmal umstrukturiert,
wenn man sich dann blamiert,
dann sucht man ganz ungeniert,
die Schuld bei "unterprivilegiert",
nach einer Weile desillusioniert,
nicht mehr ausreichend motiviert
und auch noch völlig desorientiert
begreift man nicht, wie man alles verliert,
längst war der Untergang vorprogrammiert,
weil das Spiel so einfach nicht funktioniert.

© Cornelia G. Becker



Alles Show



Alles Show

Sei authentisch, und zeig wer Du wirklich bist,
weil alles andere nur Schein und gelogen ist.

Denn wenn Du glaubst, keiner bekommt es heraus,
spielst Du mit Steinen im selbsterrichteten Glashaus.

Früher oder später erkennt jeder die Show und die List,
doch Du hast längst verloren und vergessen, wer Du bist.

© Cornelia G. Becker

Lebe!

Mit freundlicher Erlaubnis der Künstlerin: Isabel Feistl

Lebe

Wenn das Leben Wege geht, die Du nicht verstehst
und über Stege geht, die Du lieber nicht gehst ...

Wenn das Schicksal schmerzhafte Zeiten bringt
und die glückliche Dir unter den Fingern verrinnt ...

Wenn die Welt Dir in einem anderen Licht erscheint
und Du hast all Deine Tränen für Dich geweint ...

Wenn danach die Hoffnung endlich überwiegt
und Dein Wunsch nach Neuem die Angst besiegt ...

Dann breite Deine Flügel wieder ganz weit aus,
und fliegt wie ein Schmetterling in die Welt hinaus.

© Cornelia G. Becker

(Auszug aus meinem Buch: Endlich Leben

Alle Menschen sind gut...?



Du glaubst vielleicht, alle Menschen sind gut.
Doch sei besser vor Deiner Meinung auf der Hut.
Denn bringst Du sie aus ihrer Fassung heraus,
dann sieht es mit dem Gutsein ganz anders aus.

Ihre tatsächlichen Ansichten kommen ans Tageslicht,
was Du dann von ihnen denkst, interessiert sie nicht.
So wird aus einem, den Du für gut gehalten hast
völlig "unerwartet" eine unerträglicher Last.

Drum sei vorsichtig, was Du über andere denkst,
weil Du Dich womöglich in irgendwas verrennst.
Mancher sagt vielleicht nur seine Meinung nicht,
und lächelt Dir lieber freundlich ins Gesicht,
doch was er wirklich denkt, das weißt Du nicht.

© Cornelia G. Becker

Mein Weihnachtswunsch für Dich


Ich bedanke mich ganz herzlich
für eure lieben Worte und Gesten,
für euer Verständnis und eure Unterstützung,
für die gemeinsam verbrachten Stunden,
für eure Liebe und eure Nähe
und wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

Cornelia G. Becker

Wie trotzige Kinder



Wenn Hass die Welt nicht mehr schikaniert...
Wenn unser Herz endlich mit Liebe reagiert...
Wenn die Betroffenheit sich in gute Taten verwandelt...
Wenn der Mensch endlich zum Wohle aller handelt...
Erst dann erkennen wir, wer wir wirklich sind

und reagieren nicht mehr wie ein trotziges Kind.

© Cornelia G. Becker

Nachdenklich



Wir sind auf dieser Welt,

um zu arbeiten,
Geld zu verdienen,
unsere Existenz aufzubauen,
unseren Luxus zu erschaffen,
und all das entsprechend zu verteidigen.

Wir vergessen dabei,

dass andere Menschen diese Chancen nicht haben.
dass wir andere Menschen ausbeuten.
dass andere Menschen leiden.
dass andere Menschen hungern.

Wir reden uns ein,

dass andere eben einfach nicht genug tun.
dass andere vielleicht zu dumm sind.
dass manche eben nicht an die Spitze kommen.

Wir vergessen dabei,

dass wir vielleicht bessere Voraussetzungen hatten.
dass wir es auf dem Rücken vieler andere erschaffen haben.
dass wir unseren Luxus teilen könnten.

Wir verurteilen die anderen,

weil sie nicht unsere Werte vertreten.
weil sie nicht unseren Lebensstil leben.
weil sie eine andere Hautfarbe haben.
weil sie einfach anders sind.

Wir vergessen dabei,

welches Glück es ist, gesund zu sein.
welches Glück es ist, genug zu essen zu haben.
welches Glück es ist, sich etwas aufbauen zu dürfen.
welches Glück es ist, in Frieden leben zu können.
welches Glück es ist, nicht jeden Tag um sein Leben fürchten zu müssen.

Und eines vergessen wir dabei viel zu oft,
dass wir alle Liebe, Verständnis und Hoffnung geben können.

© Cornelia G. Becker