Du sagst einen Satz, der andere denkt irgendwas.
Du spürst instinktiv: "Das war wohl kein Spaß?"
Er zieht sich zurück und spricht nicht mehr.
Dein lustiger Satz kam ihm heute quer.
Schnell beginnt dieses Geratter in Deinem Kopf.
Du hast etwas falsch gemacht, Du armer Tropf.
Der Fehler liegt ganz eindeutig alleine bei Dir.
Der andere kann ja so gar nichts dafür.
Hättest Du Deine Worte nur vorsichtiger gewählt,
dann hättest Du Dein Gegenüber nicht so gequält.
Dieses Geratter wird mit jeder Minute mehr.
Plötzlich schämst Du Dich Deiner Worte sehr.
Wie ist das bloß passiert, das fragst Du Dich.
Seine Reaktion gefällt Dir irgendwie nicht.
Du wirst immer kleiner und gemeiner zu Dir.
Du hinterfragst nicht mehr: "Was kann ich dafür?"
Rasend schnell dreht sich die Spirale nach unten.
Du hörst Stimmen, es öffnen sich alte Wunden.
Du fühlst Dich mit jedem Augenblick schlechter.
Du bewunderst den anderen, der ist viel gerechter.
Er hat Dich nicht verletzt, hat anders reagiert.
Jetzt bist Du ganz allein und total blamiert.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht,
was dieser Satz gerade mit dem anderen macht?
Vielleicht hat seine Reaktion nichts mit Dir zu tun.
Du könntest also auch gelassen in Dir selber ruhn.
Möglicherweise hat der andere heute ein Problem
und findet seine Welt gerade überhaupt nicht so schön.
Er projiziert seine Gefühle irgendwie auf Dich,
und Du merkst nur den feinen Unterschied nicht.
© Cornelia G. Becker
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Ausreden
Ausreden
Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.
Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.
Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.
Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.
Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker
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Die Antwort in Dir
Die Antwort in Dir
Wie willst Du den Reichtum im Außen spiegeln,
wenn Du ihn im Inneren nicht wahrnehmen kannst?
Wie willst Du erkennen, was Du alles schon bist,
wenn Du für Deine inneren Wert nicht dankst?
Wie willst Du verstehen, was wirklich zählt im Leben,
wenn das Mitgefühl für Dich selber noch fehlt?
Wie willst Du jemals zu Dir selber finden,
wenn Dir wichtig ist, was der Andere wählt?
Der Spiegel ist nicht im Außen, er ist tief in Dir.
Er hängt am Eingang zu Deiner Herzenstür.
Öffne die Tür und finde Dein Ich,
denn andere geben Dir die Antworten nicht.
© Cornelia G. Becker
Das Glück in Dir
Das Glück in Dir
Du fragst nach anderen und suchst Dich selbst.
Viel wichtiger ist doch, was Du von Dir hältst.
Was spielt es für eine Rolle, was sie denken.
Du entscheidest, wohin Deine Wege Dich lenken.
Das Glück findest Du in Dir - in Deinem Ich.
Die anderen brauchst Du dafür eigentlich nicht.
Geh in die Stille und find Deinen eigenen Weg.
Du bist der einzige, der die Verantwortung trägt.
Im tiefsten Inneren entdeckst Du Dein Ich,
dann lächelt das Glück aus Deinem Gesicht.
Findest Du Glückseligkeit allein nur für Dich,
dann leuchtet Deine Seele in liebevollem Licht.
© Cornelia G. Becker
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Verantwortung ist etwas anderes als das...
Im anderen...
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich achten, wenn Du Dich selbst nicht achtest.
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich heilen, wenn Du Deine eigenen Wunden und Ängste nicht sehen willst.
Du kannst nicht erwarten, dass andere Dich lieben, wenn Du an Deinem Glauben festhältst, nicht liebenswert zu sein.
Du kannst nicht erwarten Deinen inneren Frieden zu finden, wenn Du nicht bereit bist, die Verantwortung für Dein Handeln zu übernehmen.
Nimm Deine Gefühle als Deine ganz persönlichen wahr.
Sie wollen Dir etwas zeigen, Dich etwas lehren.
Sie wollen von Dir wahrgenommen werden – egal, ob sie positiv oder negativ sind.
Deine Gefühle sind eine Reaktion
auf Deine ganz persönliche Interpretation
Deiner selbstgebastelten Illusion.
Du kannst ihn liebevoll annehmen und wieder loslassen.
Du kannst ihn nicht mehr verändern oder beeinflussen.
Es hat auch keinen Sinn, ihn nachträglich zu beurteilen oder zu verurteilen, denn er ist längst Vergangenheit.
Du hast die Wahl, ihn zu akzeptieren, daraus zu lernen und daran zu wachsen.
Und Du hast die Wahl, dankbar dafür zu sein.
© Cornelia G. Becker
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