Wenn Du nicht dabei warst, dann berichte nicht.
Wenn Du die Hintergründe nicht kennst, dann urteile nicht.
Wenn Du nichts zu sagen hast, dann schweig.
Wie würden unsere Nachrichten dann wohl aussehen?
Welche Auswirkungen hätte ein solches Verhalten wohl auf unsere heutige Welt?
Wie viel Streit könnte so vermieden werden?
Posts mit dem Label Gesellschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gesellschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Wie frei bist Du wirklich?
Konditioniert
Du konditionierst Dich an jedem einzelnen Tag.
Du bist wie ein Hamster im eigenen Rad.
Du hältst Dich zurück, weil man sowas nicht sagt
und stellst das Ganze nicht wirklich in Frag.
In Deinem selbstgewählten Käfig hältst Du die Türe zu,
und redest Dir täglich ein, nun hättest Du Deine Ruh.
So läuft Dein ganzes Leben bis zu Deinem Tod,
und an jedem einzelnen Tag leidet Deine Seele Not.
© Cornelia G. Becker
Labels:
Angst,
Anpassung,
Cornelia G. Becker,
Eingesperrt,
Freiheit,
Gedichte,
Gesellschaft,
Grenzen,
Konditioniert,
Konditionierungen,
Leben,
Lyrik,
Not,
Seele,
Zwang,
Zwänge
Der Mensch und das "Böse"
Wie viele von uns glauben, dass sie besser wären als anderen?
Wie viele von uns betonen immer wieder, dass sie so schlimme Dinge niemals tun würden?
Wie viele von uns sind mit Schuldzuweisungen schnell bei der Sache? Wie viele von uns geben genau aus diesem Grund die Verantwortung an andere ab?
Wie viele von uns hinterfragen sich wirklich selbst?
Im Laufe der letzten Jahre habe ich über diese Fragen immer wieder intensiv nachgedacht.
Heute denke ich, dass wir viel zu oft viel zu viele Entschuldigungen finden für etwas, das wir gerade tun oder gerade lieber nicht tun.
Da werden andere beurteilt, verurteilt und bestraft, weil sie Dinge tun, die wir so niemals tun würden.
Was wir dabei liebend gern außer Acht lassen, ist die Möglichkeit, dass es Umstände geben könnte, in denen wir genau das Verhalten an den Tag legen, was wir gerade noch so vehement verurteilt haben.
Doch wer würde das schon freiwillig zugeben?
Das mühsam erworbene gesellschaftliche Ansehen könnte ja in Sekunden wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.
Also leugnen wir lieber unsere Schattenseiten und verdrängen das "Böse" in uns in die hinterste Ecke.
Wir schweigen zu Dingen, die uns nicht gefallen.
Oder wir neigen dazu, die zu verdammen, die ihre Wut zum Ausdruck bringen und ausleben.
Dabei weiß ich nicht, was schlimmer ist???
Wer sind wir denn, dass wir uns erlauben, über andere zu richten?
Leben andere nur die Schattenseiten aus, derer wir uns schämen?
Was würden wir wirklich tun, wenn unser Leben bedroht wird? Welche Fähigkeiten zum Kampf hätten wir dann? Und wie hoch wäre unsere eigene Schmerzgrenze?
Was müsste ein Einzelner oder eine Gesellschaft mir immer wieder antun, damit ich meine Vorsätze und meine Werte völlig vergesse und ums nackte Überleben kämpfe?
Ich glaube, dass wir alle viel zu selten darüber nachdenken und dass der Blick viel zu oft auf "Die Anderen" gerichtet ist.
© Cornelia G. Becker
Wie viele von uns betonen immer wieder, dass sie so schlimme Dinge niemals tun würden?
Wie viele von uns sind mit Schuldzuweisungen schnell bei der Sache? Wie viele von uns geben genau aus diesem Grund die Verantwortung an andere ab?
Wie viele von uns hinterfragen sich wirklich selbst?
Im Laufe der letzten Jahre habe ich über diese Fragen immer wieder intensiv nachgedacht.
Heute denke ich, dass wir viel zu oft viel zu viele Entschuldigungen finden für etwas, das wir gerade tun oder gerade lieber nicht tun.
Da werden andere beurteilt, verurteilt und bestraft, weil sie Dinge tun, die wir so niemals tun würden.
Was wir dabei liebend gern außer Acht lassen, ist die Möglichkeit, dass es Umstände geben könnte, in denen wir genau das Verhalten an den Tag legen, was wir gerade noch so vehement verurteilt haben.
Doch wer würde das schon freiwillig zugeben?
Das mühsam erworbene gesellschaftliche Ansehen könnte ja in Sekunden wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.
Also leugnen wir lieber unsere Schattenseiten und verdrängen das "Böse" in uns in die hinterste Ecke.
Wir schweigen zu Dingen, die uns nicht gefallen.
Oder wir neigen dazu, die zu verdammen, die ihre Wut zum Ausdruck bringen und ausleben.
Dabei weiß ich nicht, was schlimmer ist???
Wer sind wir denn, dass wir uns erlauben, über andere zu richten?
Leben andere nur die Schattenseiten aus, derer wir uns schämen?
Was würden wir wirklich tun, wenn unser Leben bedroht wird? Welche Fähigkeiten zum Kampf hätten wir dann? Und wie hoch wäre unsere eigene Schmerzgrenze?
Was müsste ein Einzelner oder eine Gesellschaft mir immer wieder antun, damit ich meine Vorsätze und meine Werte völlig vergesse und ums nackte Überleben kämpfe?
Ich glaube, dass wir alle viel zu selten darüber nachdenken und dass der Blick viel zu oft auf "Die Anderen" gerichtet ist.
© Cornelia G. Becker
Labels:
Anerkennen,
Anerkennung,
Cornelia G. Becker,
Das Böse,
Gefühle,
Gesellschaft,
Hass,
Kampf,
kämpfen,
Menschen,
Schattenseiten,
Überleben,
Verantwortung,
Wut,
Zusammenleben
Der Mensch und das Leben
Was wäre, wenn jeder sich das Leben tatsächlich genauso ausgesucht hätte und es einfach nur nach wenigen Jahren vergessen hat?
Was wäre, wenn wir uns dazu entschieden hätten, bestimmte Erfahrungen zu machen und das Leben uns die Möglichkeit gibt, genau diesem Plan zu folgen?
Wir kommen als Menschen auf die Welt und die Gesellschaft macht uns schon sehr früh deutlich, dass wir als "Krönung der Schöpfung" sehr viel mehr Möglichkeiten haben, als all die anderen Lebewesen.
Was sie uns ebenfalls klarmachen will, ist, dass wir ungeachtet allem anderen Sein auch noch mehr Rechte haben.
Von unseren Pflichten erzählt sie uns am meisten im eigenen Interesse. Denn eine funktionierende Gesellschaftsform erfordert schließlich Anpassung und Regeln.
(Kleine Anmerkung am Rande: Wem nutzen diese Anpassungen und Regeln eigentlich wirklich?)
Inwieweit die Persönlichkeit eines jeden so schon in gesellschaftsfähige Formen gegossen wird, damit ließen sich sicher viele Bücher füllen.
Doch Leben ist so viel mehr, als das, was uns eine Gesellschaftsform glaubhaft machen möchte.
Im Übrigen stellt sich ohnehin die Frage, ob es das Leben - in irgendeiner Form - wirklich interessiert.
Es passt sich in jedem Fall immer wieder den Gegebenheiten an. Es erschafft sich so oder so neu und verändert sich ständig. Aber es hört nicht auf zu leben.
Wie kann ich also glauben, dass ich das Leben tatsächlich beeinflussen könnte?
Selbst für jeden einzelnen Menschen hält es Aufgaben bereit, die zu lösen er hergekommen ist.
Es will sich entwickeln und erfahren. Dabei ist es nicht von dem Individuum Mensch abhängig. Denn in anderen Lebensformen gibt es ebenfalls Erfahrungen. Vermutlich völlig andere. Auch wenn sie nicht in Worte zu fassen sind, ihren Zweck erfüllen diese vermutlich auch und einen Sinn haben sie ebenfalls.
Nun ist die menschliche Lebensform allerdings so überheblich zu glauben, dass sie wichtiger wäre, als irgendeine anderen Lebensform. Sie ist davon überzeugt, dass ohne sie das ganze System nicht funktionsfähig wäre und womöglich völlig zusammenbrechen würde.
Damit erhebt sie sich über alle anderen Lebensformen und das hatte bereits erschreckende Folgen, die dem Leben nicht dienlich waren.
Interessiert es die Gesellschaft der Ameisen, was die Gesellschaft Mensch tut? Vermutlich nur in sofern, als es ihre Lebensform beeinträchtigt. Wenn es das tut, dann suchen sie sich einen anderen Platz und passen sich an die neuen Gegebenheiten an.
Das ist ein Umstand, der die Ameisen (zur als Beispiel zu sehen) erheblich von Menschen unterscheidet.
Während die Ameisen sich neuen Gegebenheiten anpassen, erwarten die meisten Menschen (mehr oder weniger), dass die Gegebenheiten sich gefälligst ihnen anzupassen haben. Und wenn das so nicht funktioniert, sind sie schließlich intelligent genug, die entsprechenden Mittel und Wege zu erschaffen. Anpassung findet so meist sehr einseitig statt.
(Natürlich hat sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende ebenfalls in gewisser Weise angepasst. Zu früheren Zeiten hatte er größere Feinde und kämpfte ums nackte Überleben. Das ist heute wohl so nicht mehr gegeben.)
Doch wie lange wird sich das Leben noch unterdrücken lassen, bis wir begreifen, dass wir ein Teil von ihm sind und nicht das Leben einfach nur ein Teil von uns, mit dem wir machen können, was wir gerade wollen?
Es dient unserer Entwicklung nicht, wenn wir glauben, wir wären etwas Besseres.
Wir sind vergänglich, wie die meisten Lebewesen auf dieser Erde.
Wir können unser Leben und unsere Lebenszeit zum Wohle aller nutzen.
Denn letztendlich geht das Leben auch ohne uns weiter, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Ich habe also die freie Wahl, alles um mich herum in einem respektvollen und liebevollen Licht zu sehen und meine Umwelt genauso zu achten, wie die Menschen, mit denen ich lebe.
Doch davon ist die Menschheit zum größten Teil sehr weit entfernt.
Und wir glauben auch noch ernsthaft, dass uns Ameisen unterlegen wären. Dabei haben sie eine wesentlich höhere Anpassungsfähigkeit. Vom gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz zu schweigen.
Was würde aus der Menschheit werden, wenn wir uns das Leben anderer Formen mal genauer anschauen? Was könnten wir alles dabei lernen?
Wie würde sich unsere Welt verändern, wenn wir unsere Umwelt achten würden und nicht mehr für unsere Zwecke und unsere Befriedigung ausbeuten?
Denn wir sind nur ein winzig kleiner Teil eines universellen Lebens, das mit uns zwar gerade noch funktioniert, ober ohne uns nicht aufhört zu existieren.
© Cornelia G. Becker
Was wäre, wenn wir uns dazu entschieden hätten, bestimmte Erfahrungen zu machen und das Leben uns die Möglichkeit gibt, genau diesem Plan zu folgen?
Wir kommen als Menschen auf die Welt und die Gesellschaft macht uns schon sehr früh deutlich, dass wir als "Krönung der Schöpfung" sehr viel mehr Möglichkeiten haben, als all die anderen Lebewesen.
Was sie uns ebenfalls klarmachen will, ist, dass wir ungeachtet allem anderen Sein auch noch mehr Rechte haben.
Von unseren Pflichten erzählt sie uns am meisten im eigenen Interesse. Denn eine funktionierende Gesellschaftsform erfordert schließlich Anpassung und Regeln.
(Kleine Anmerkung am Rande: Wem nutzen diese Anpassungen und Regeln eigentlich wirklich?)
Inwieweit die Persönlichkeit eines jeden so schon in gesellschaftsfähige Formen gegossen wird, damit ließen sich sicher viele Bücher füllen.
Doch Leben ist so viel mehr, als das, was uns eine Gesellschaftsform glaubhaft machen möchte.
Im Übrigen stellt sich ohnehin die Frage, ob es das Leben - in irgendeiner Form - wirklich interessiert.
Es passt sich in jedem Fall immer wieder den Gegebenheiten an. Es erschafft sich so oder so neu und verändert sich ständig. Aber es hört nicht auf zu leben.
Wie kann ich also glauben, dass ich das Leben tatsächlich beeinflussen könnte?
Selbst für jeden einzelnen Menschen hält es Aufgaben bereit, die zu lösen er hergekommen ist.
Es will sich entwickeln und erfahren. Dabei ist es nicht von dem Individuum Mensch abhängig. Denn in anderen Lebensformen gibt es ebenfalls Erfahrungen. Vermutlich völlig andere. Auch wenn sie nicht in Worte zu fassen sind, ihren Zweck erfüllen diese vermutlich auch und einen Sinn haben sie ebenfalls.
Nun ist die menschliche Lebensform allerdings so überheblich zu glauben, dass sie wichtiger wäre, als irgendeine anderen Lebensform. Sie ist davon überzeugt, dass ohne sie das ganze System nicht funktionsfähig wäre und womöglich völlig zusammenbrechen würde.
Damit erhebt sie sich über alle anderen Lebensformen und das hatte bereits erschreckende Folgen, die dem Leben nicht dienlich waren.
Interessiert es die Gesellschaft der Ameisen, was die Gesellschaft Mensch tut? Vermutlich nur in sofern, als es ihre Lebensform beeinträchtigt. Wenn es das tut, dann suchen sie sich einen anderen Platz und passen sich an die neuen Gegebenheiten an.
Das ist ein Umstand, der die Ameisen (zur als Beispiel zu sehen) erheblich von Menschen unterscheidet.
Während die Ameisen sich neuen Gegebenheiten anpassen, erwarten die meisten Menschen (mehr oder weniger), dass die Gegebenheiten sich gefälligst ihnen anzupassen haben. Und wenn das so nicht funktioniert, sind sie schließlich intelligent genug, die entsprechenden Mittel und Wege zu erschaffen. Anpassung findet so meist sehr einseitig statt.
(Natürlich hat sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende ebenfalls in gewisser Weise angepasst. Zu früheren Zeiten hatte er größere Feinde und kämpfte ums nackte Überleben. Das ist heute wohl so nicht mehr gegeben.)
Doch wie lange wird sich das Leben noch unterdrücken lassen, bis wir begreifen, dass wir ein Teil von ihm sind und nicht das Leben einfach nur ein Teil von uns, mit dem wir machen können, was wir gerade wollen?
Es dient unserer Entwicklung nicht, wenn wir glauben, wir wären etwas Besseres.
Wir sind vergänglich, wie die meisten Lebewesen auf dieser Erde.
Wir können unser Leben und unsere Lebenszeit zum Wohle aller nutzen.
Denn letztendlich geht das Leben auch ohne uns weiter, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Ich habe also die freie Wahl, alles um mich herum in einem respektvollen und liebevollen Licht zu sehen und meine Umwelt genauso zu achten, wie die Menschen, mit denen ich lebe.
Doch davon ist die Menschheit zum größten Teil sehr weit entfernt.
Und wir glauben auch noch ernsthaft, dass uns Ameisen unterlegen wären. Dabei haben sie eine wesentlich höhere Anpassungsfähigkeit. Vom gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz zu schweigen.
Was würde aus der Menschheit werden, wenn wir uns das Leben anderer Formen mal genauer anschauen? Was könnten wir alles dabei lernen?
Wie würde sich unsere Welt verändern, wenn wir unsere Umwelt achten würden und nicht mehr für unsere Zwecke und unsere Befriedigung ausbeuten?
Denn wir sind nur ein winzig kleiner Teil eines universellen Lebens, das mit uns zwar gerade noch funktioniert, ober ohne uns nicht aufhört zu existieren.
© Cornelia G. Becker
Labels:
Achtung,
Cornelia G. Becker,
Gedanken,
Gefühle,
Gesellschaft,
Gesellschaftsformen,
Leben,
Lebensformen,
Liebe,
Menschen,
Menschheit,
Miteinander,
Natur,
Respekt,
Umwelt
Eine etwas andere Sicht
Unsere Gesellschaft ist das Spiegelbild unseres Inneren - ganz persönlichen - Universums.
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.
So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.
Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.
Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.
Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?
Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.
Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.
Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.
Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.
Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.
Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.
Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?
Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.
So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.
Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.
Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.
Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?
Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.
Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.
Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.
Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.
Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.
Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.
Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?
Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker
es könnte so einfach sein...
Labels:
Alltag,
Autorin,
Bild,
Cornelia G. Becker,
Gedanken,
Gedichte,
Gefühle,
Gesellschaft,
Hautfarbe,
Kreativität,
Liebe,
Malerei,
Mensch,
Menschein,
Miteinander,
Zum Nachdenken
Auf dem Weg zum Selbst
Als Kind wolltest Du die Welt erleben,
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.
Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.
Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.
Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"
Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.
Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.
Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.
Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?
Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!
© Cornelia G. Becker
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.
Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.
Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.
Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"
Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.
Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.
Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.
Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?
Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!
© Cornelia G. Becker
Illusion
Dein ganzes Leben ist eine einzige Illusion.
Du glaubst zu wissen - doch was weißt Du schon?
Jeden Tag gibt's neue Beweise, was Wissen heißt
und immer wieder einen, der es dann besser weiß.
Doch vergisst Du die anderen und bleibst nur bei Dir,
dann fragst Du vielleicht: "Was ist wichtig im Jetzt und Hier?"
Es gibt so viele Dinge, die für unsere Gesellschaft zählen.
Doch würdest Du das auch für Dein Leben erwählen?
Brauchst Du all diese scheinbar so wichtigen Dinge?
Hoffst Du wirklich, dass so ein besseres Leben gelinge?
All dieser Status, dieser angebliche Lebenslohn,
ist möglicherweise nur eine einzige Illusion.
© Cornelia G. Becker
Labels:
Amazon Kindle Autorin,
brauchen,
Cornelia G. Becker,
Gesellschaft,
Glück,
Illusion,
Jetzt und Hier,
Leben,
Lebenslohn,
Liebe,
Status,
Wissen
Ausreden
Ausreden
Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.
Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.
Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.
Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.
Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker
Labels:
Abenteuerlust,
Amazon Kindle Autorin,
Andere,
Anpassung,
Ausreden,
Cornelia G. Becker,
Frust,
Gedanken,
Gesellschaft,
Kindheit,
Regeln,
Träume
Erst denken, dann liken
Ich beteilige mich nicht an Hetzkampagnen gegen Menschen, Einrichtungen und Parteien.
Bevor ich meine Meinung sage, habe ich mich informiert.
Das Internet ist mittlerweile zu einem sehr starken Instrument geworden, dass jeder in beliebiger Weise nutzen kann.
Leider auch für Zwecke, die hart an der Grenze zur Legalität sind.
Es scheint nur wenige zu interessieren, was sie da wirklich "liken" oder "nicht liken". Von wirklicher Information ganz zu schweigen.
Das betrifft nicht nur politische Äußerungen, sondern auch zwischenmenschliche.
Vielleicht sollten diese Schreiberlinge sich mal Gedanken machen, wie schnell sie damit Existenzen vernichten könnten.
Vielleicht sollten sie sich auch darüber Gedanken machen, das manches davon strafbar sein könnte.
Traurig finde ich all diese Vorverurteilungen ohne informativen Inhalt. Wenn wenigstens ein Link da wäre, der dem Leser ermöglicht, sich zu informieren. Aber der wird vorsichtshalber weggelassen und Parolen geschwungen.
Aktuelles Beispiel ist die AfD (google macht auch die Einsicht ins Parteiprogramm möglich :) ).
Ich bin KEIN Anhänger der AfD.
Ich bin aber ein GEGNER von Hetzkampagnen.
Und ich weiß, wie im Internet gelesen wird.
Überschriften reichen und der Rest wird zusammenfantasiert.
Welche Folgen das haben könnte, interessiert dann nicht mehr wirklich.
Diese Oberflächlichkeit spiegelt sich leider in vielen Bereichen unserer Gesellschaft wider.
Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind selbstständig zu denken und ihre Ansichten auch nach Außen zu vertreten.
Menschen mit Rückgrat, nicht schweigende Mitläufer.
Manchmal eckt man dann vielleicht an.
Das ist allerdings besser, als gar keine Meinung zu äußern und dann ohne nachzudenken Salz in die Wunden zu streuen.
Wir alle haben eine Verantwortung - für uns selbst und die Gesellschaft in der wir FRIEDLICH leben wollen.
© Cornelia G. Becker
Ich bin...
Ich bin...
Ich bin nicht, was Du von mir denkst,
weil Du nicht meine Schritte lenkst.
Ich bin höchstens das, was ich glaube zu sein,
weil es authentisch ist und nicht nur Schein.
Ich nehm mir die Freiheit, morgen anders zu sein,
vielleicht in Gesellschaft - vielleicht auch allein.
In all diese Schubladen will ich jedenfalls nicht rein.
Ich bin eben ich - doch ich muss so nicht sein.
Jede Veränderung ist ein Geschenk für mich.
Sie bringt mich immer näher zu meinem Ich.
Ich sag Danke für jeden einzelnen Tag
und für jeden Menschen, der mich so mag.
© Cornelia G. Becker
Verantwortung ist etwas anderes als das...
Kleines Gesellschaftsspiel
... die einen spielen es besser, die anderen schlechter.
... die einen passen sich besser an und schwimmen mit dem Strom.
... die anderen schwimmen lieber gegen den Strom und suchen nach ihrem eigenen Weg.
Egal, welches Spiel Du auch spielst, am Ende zählt nur, ob Du für Dich erreicht hast, was Du erreichen wolltest. Ob Du gelebt hast, wie Du wirklich leben wolltest.
Es zählen nicht die Statussymbole und die Werte, die Du angesammelt hast.
Du kannst nichts mitnehmen. Du kannst aber Dein Leben damit verschwenden, etwas anzuhäufen, das Dein Selbstwertgefühl scheinbar erhöht. Aber all diese Werte, die Du für Dich schaffst, um wahrgenommen und gesehen zu werden, erhöhen sie wirklich Deine Achtung für Dich selbst?
Was hat Dein Selbstwertgefühl damit zu tun, was andere von Dir denken?
Was hat Dein Selbstwertgefühl damit zu tun, was andere für Deine Leistung bezahlen wollen?
Es gibt Situationen im Leben, da wirst Du vielleicht wenig Geld von einem Bettler erhalten und dennoch wird es für euch beide einen riesigen Wert darstellen.
Ein anderes Mal wirst Du vielleicht viel mehr Geld erhalten, als Du erwartet hast und es wird für euch beide nicht wirklich von Bedeutung sein.
Wie lässt sich Selbstwert in Geld bemessen?
Wie reflektiert die geldwerte Anerkennung Deine Persönlichkeit?
Lässt sich Leistung mit Geld bemessen?
Wie abhängig machen wir uns wirklich?
Diese Gesellschaft sieht Statussymbole als wichtig und repräsentativ an.
Je mehr, desto mehr bin ich selbst.
Je neuer, desto aktueller bin ich selbst.
Wir alle spielen mehr oder weniger dieses Spiel mit.
Wir funktionieren wie die Gesellschaft es von uns erwartet.
Doch wann beginnen wir endlich uns einmal zu fragen: WARUM???
Jeden Tag, an dem Du unzufrieden bist, andere vielleicht beschimpfst oder sie für Deine Unzufriedenheit verantwortlich machen willst, ist ein Tag, an dem Du nicht bei Dir selbst hinsiehst.
Es ist Deine Bequemlichkeit und Deine Angst zu Deinem Leben zu stehen, wie es für Dich wichtig und richtig ist. Du willst nicht wahrhaben, dass Du es selbst bist, der sich in dieser Zahnrad-Maschinerie gefangen hält und funktioniert.
Du bildest Dir ein, dass es ohne Dich nicht mehr wirklich rundlaufen kann.
Du bildest Dir ein, dass Du nichts wert bist, wenn Du nicht endlich Deinen Wert bezifferst.
Doch hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass Menschen keine Waren sind. Es sei denn, Dir ist es wichtig, Ware zu sein.
Bist Du wirklich besser, wenn Du Dich richtig teuer verkaufen kannst?
Und wenn Du dann eines Tages Deinen Job verlierst, bist Du dann der Wertlosigkeit völlig ausgeliefert? Wirklich?
Genau genommen hast Du doch nur all die Jahre dieses kleine Gesellschaftsspiel mitgespielt.
Jetzt ist etwas geschehen, das Dich aus diesem Spiel auf irgendeine Art und Weise herausgeworfen hat.
Du kannst aufgeben und Dir einbilden, Du wärest nicht mehr gut genug für diese Spielereien.
Du kannst diese Zeit aber auch als Chance sehen und darüber nachdenken, was Du all die Jahre gemacht hast und ob es das war, was Du wirklich tun wolltest.
Du kannst Dich bedauern und Dein Selbstwert eigenhändig auf Null setzen. Du kannst aber auch aufstehen und endlich tun, was Du schon immer tun wolltest.
Du kannst Dir sagen, dass Du nichts wert bist und Dich in Deinem Selbstmitleid verlieren. Du kannst aber auch neue Wege suchen und Dir selbst neue Ziele setzen.
Diese Gesellschaft und ihr kleines Spiel sind nicht das, was Du bist.
Dein wirklicher Selbstwert ist nicht von dem abhängig, was die Gesellschaft von Dir denkt. Auch nicht davon, ob Du dieses Spiel mitspielst oder nicht.
Sie will nur, dass Du funktionierst, wie sie es von Dir erwartet.
Es ist Deine ganz persönliche Entscheidung, ob Du mitspielst oder nicht, das so tun willst oder nicht.
Mit dem Wert, denn Du Dir selbst beimisst hat es allerdings nichts zu tun.
Denn Du kannst der Hauptdarsteller in diesem kleinen Gesellschaftsspiel sein und Dich dennoch wie der kleinste Statist fühlen.
Geh zum Spiegel, schau Dich an und frage Dich:
"Wer bin ich wirklich? Wer will ich wirklich sein?"
Und dann steh zu dem, was Du bist und sein willst.
Etwas Besseres kannst Du für Dich selbst nicht tun.
© Cornelia G. Becker
© Cornelia G. Becker
Kinderseelen
Kinderseelen
Wenn Kinderseelen heimlich weinen…
Weil einer ihnen die Seele zerstört
Und keiner ihre Tränen hört
Weil es passiert ganz ungestört
Wenn Kinderseelen heimlich schreien…
Weil einer sie als Handelsware schätzt
Sie von einem zum anderen hetzt
Und ihre Seelen zutiefst verletzt
Wenn Kinderseelen heimlich sterben…
Und die Gesellschaft die Augen verschließt
Und mancher der Täter noch Achtung genießt
Und die Pornoindustrie sprießt und sprießt
Was soll dann aus unserer Welt noch werden
Wenn die Vertrauenspersonen oft Täter sind
Und die Hilfeschreie verhallen im Wind
Und keiner glaubt diesem gepeinigten Kind
© Cornelia G. Becker
Labels:
Angst,
Cornelia G. Becker,
Gedichte,
Gesellschaft,
Kidnerseelen,
Lyrik,
Missbrauch,
Mord auf Raten,
Opfer,
Perverse,
Pornoindustrie,
Schmerzen,
Schreie,
Täter,
Tränen,
Verbrecher
Abonnieren
Posts (Atom)







