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Erkenne, wer Du wirklich bist


Du brauchst mich nicht, um Deinen Weg zu gehen.
Du brauchst mich nicht, um Dein Leben zu verstehen.
Du brauchst mich nicht, um zu erkennen, wer Du wirklich bist,
weil so etwas nur eine faule Ausrede ist.

Du kannst Entscheidungen nur alleine treffen.
Du kannst nur in der Stille Deinen eigenen Reichtum ermessen.
Du kannst Dich nur finden, wenn Du All-ein-sein akzeptierst,
weil Du Dich sonst im anderen vielleicht verlierst.

Du bist ein Wesen mit einer eigenen Individualität.
Wenn Du das erkennst, bekommt Dein Leben seine eigene Qualität.
Dann brauchst Du nämlich all die andere nicht
und erkennst Dein eigenes leuchtendes Licht.

© Cornelia G. Becker


Traurige Opferrolle

Ich bin nur das Opfer, ich kann nichts dafür.
Der Täter steht ständig nur vor meiner Tür.
Ich lass ihn herein, er ist mein Gast,
weil das so schön in mein Leben passt.
Egal, was er tut oder wie er verletzt,
egal, wie sehr er mich durch mein Leben hetzt,
Schuld hat nur einer, das ist ja wohl klar.
Nur vom Täter droht mir alle Gefahr.

Doch so einfach ist das Leben leider nicht.
Es ruft mich immer wieder in die Pflicht.
Ich bin schon längst ein Täter an mir selbst,
weil mein Leben keine Eigenverantwortung kennt.
Es spielt keine Rolle, was der andere tut.
Zum Leben fehlt mir ganz einfach der Mut.
Es ist leichter, anderen die Schuld zu geben,
als endlich mit Rückgrat mein Leben zu leben.

So gewinnt er immer wieder die Macht über mich
und grinst mir teuflisch in mein trauriges Gesicht.
Dennoch ist er immer wieder wie Brücke für mich,
doch ich stell mich dieser Herausforderung nicht.
Stattdessen hallen seine Worte lange nach in mir,
und er allein ist Schuld, ich kann gar nichts dafür.
So hab ich mich selbst im Opfersein verloren.
Dabei wurde ich nicht einmal richtig geboren.

© Cornelia G. Becker

Es bleibt immer, überall und in jeder Situation unsere ganz persönliche Entscheidung, ob wir uns als Opfer fühlen wollen und die Verantwortung abgeben wollen.
Wir könnten es auch anders sehen, die Verantwortung übernehmen und uns mutig den Herausforderungen stellen.
Und es gibt täglich Situationen - manchmal sehr banale - in denen wir uns wie Opfer fühlen und es vielleicht gar nicht sind.
Das Leben will uns nicht blockieren. Es will uns zu uns selbst bringen... immer und immer wieder.

Die Verantwortung für meine Gesundheit liegt bei mir

Seit mehreren Jahren habe ich mir nun beim Radfahren medizinische Vorträge - aus unterschiedlichen Fachgebieten und aus unterschiedlichen Bereichen (Studien oder ähnliche Kanäle) - angehört.
Das ist eine sehr spannende Erfahrung.

Was ich dabei herausgefunden habe:

  • Es gibt immer mehr spezifische Gruppierungen, die immer mehr Fachwissen anhäufen.
  • Es gibt immer mehr Einteilungen in Symptom-Kategorien und Krankenheiten erhalten ihre Namen, damit man sie besser behandeln kann.
  • Es gibt Aussagen und Statistiken über einzelne Krankheiten und welche Folgen sie voraussichtlich haben werden.
  • Es gibt immer mehr Medikamente und Operationsmöglichkeiten und die Menschen werden wohl immer älter.
  • Es gibt eine unglaubliche Flut von Informationen, die der Fachmann schon nicht komplett kennen kann und der Laie oft nicht versteht.

Das ist zumindest ein Auszug meines Fazits aus den vielen Beiträgen.

Was mich sehr nachdenklich stimmt:

  • Jeder Menschen ist ein Individuum, ein Unikat sozusagen. Für jeden einzelnen Menschen ergeben sich an unterschiedlichen Tagen sehr unterschiedliche Befindlichkeiten, die sich genauso unterschiedlich auf die Krankheitssymptome auswirken. D.h. an zwei Tagen kann ich das Gleiche essen, das Gleiche trinken und alles zur gleichen Zeit wie am Tag davor und trotzdem unterschiedet sich der 1. vom 2. Tag.
  • Je mehr Fachwissen angehäuft wird, desto starrer sind die eingefahrenen Bahnen. Meint:
    Die einen glauben, dass Ernährung die alleinige Ursache für die Krankheiten des Menschen ist. Die anderen sind davon überzeugt, dass die Seele die größte Rolle spielt. Wieder andere denken, dass unsere Wohlstandsgesellschaft und die damit verbundene Bequemlichkeit Schuld hat.
  • Der Profit und die Rentabilität spielen eine herausragende Rolle in der "humanen" Medizin. Das Interesse der Pharmaindustrie, der Krankenhäuser, der Ärzte und Therapeuten ist scheinbar größer, wenn es um die eigene Existenz geht. Das Geschäft mit der "Gesundheit" scheint in sehr lukratives zu sein. Stellt sich die Frage nach dem Eid, den sie alle leisten müssen???
  • Je fachspezifischer die Medizin geworden ist, desto weniger wird der "gesamte" Mensch – Körper, Geist und Seele – als Einheit gesehen.
  • Und was wirklich erschreckend ist:
    Die meisten dieser Kapazitäten sind so von sich überzeugt, dass sie nicht einmal in Betracht ziehen, dass sie von der Mehrheit der Funktionen unseres Körper-Universums überhaupt keine Ahnung haben.


"Götter" in weiß, die glauben, sie wüssten alles... "Narzisten" in Positionen, die so viel Verantwortung übernehmen und bei all diesen Unmengen von Informationen genau wissen, was sie da tun.
Zu allem Überfluss scheint es immer mehr Patienten zu geben, die es mit dem Hinterfragen nicht so eng sehen und diesen "weißen Kitteln" mehr vertrauen entgegenbringen als es umgekehrt der Fall ist.
Wenn es dann zu Diskussionen kommt, ist der Arzt auf jeden Fall der "Wissende" und der Patient belügt sich vermutlich selbst und wird dann schnell in die Schublade "SP" (schwieriger Patient) eingestuft.
Selbstdenkende Menschen, die hinterfragen und wissen wollen, sind heutzutage nicht gewünscht und kosten Zeit. Außerdem sind sie eine Herausforderung. Denn es könnte vorkommen, dass sie so informiert sind, dass der Arzt möglicherweise in die Position kommen könnte, dass er zugeben muss, dass er sich auf diesem Gebiet gar nicht so gut auskennt.

Das soll keine Hetzkampagne gegen Ärzte sein – vielmehr Ausdruck der Hoffnung, dass Patienten wieder mehr bereit sein könnten, sich ihrer Eigenverantwortung bewusst zu werden.
Denn der Arzt muss ihre Schmerzen nicht erleiden. Er muss sich auch nicht operieren lassen. Er stirbt auch nicht an der Krankheit.

Von den verschriebenen Medikamenten möchte ich hier gar nicht erst anfangen, sonst gibt das ein Endlosartikel, den keiner mehr lesen will, weil er ohnehin schon weiß, was drin stehen würde.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich etwas zur Nachdenklichkeit beitragen konnte.

© Cornelia G. Becker




Eigenverantwortung - oder "Die kleinen Fehler im System"

Wir sind nicht einfach nur Fleisch gewordene Materie.
Wir haben eine Seele und wir haben einen Geist.
Die Symptome, die unser Körper zeigt - ohne Berücksichtigung von Seele und Geist - zu behandeln, sei es mit Medikamenten oder der Einfachheit halber einfach wegschneiden, könnte ein fataler Fehler sein.
Diese Art mit "Problemen" umzugehen, steht nicht im Einklang mit der Ganzheit des Menschen.
Ich glaube, dass jedes körperliche Symptom eine seelisch-geistige Ursache hat.
Solange wir das nicht berücksichtigen wollen, wird die Kostenexplosion in der Medizin vorschreiten und am eigentlichen Problem wird sich vermutlich nicht viel ändern - höchstens kurzfristig.
Ich glaube es ist Zeit, umzudenken und sich an die Eigenverantwortung zu erinnern.
Ärzte sind keine allwissenden "Götter in weiß". Meines Erachtens sind Sie heute mehr und mehr Wirtschaftsunternehmen, die auf ihre eigene Rentabilität achten müssen.
Wobei ich die Frage aufwerfen möchte, ob sie jemals nachhaltig am Gesundwerden des Menschen interessiert waren. Obwohl sie ja diesen Eid geschworen haben.
Ich möchte hier nicht die Ärzte verteufeln!!!!
Ich möchte daran erinnern, dass wir alle eine Eigenverantwortung haben.
Das schließt auch die Verantwortung für Beipackzettel und Operationen mit ein.
Es gibt heute unzählige Möglichkeiten, sich genauer zu informieren und die Thesen eines Arztes zu hinterfragen - sei es mit einer Zweitmeinung oder Recherchen.
Doch Hinterfragen tut weh... denn es schließt das Sich-selbst-hinterfragen mit ein. Und wer gesteht sich schon gerne seine kleinen "Fehler" oder seine "fehlerhaften" Denk- und Verhaltensweisen ein?
Meiner Meinung nach gibt es aber keinen anderen Weg, um wieder gesund zu werden.
Unser Körper reagiert auf das, was wir fühlen und darüber denken... egal, ob es positiv oder negativ ist.
Es ist immer unsere Entscheidung wie wir die kleinen und großen Ereignisse unseres Lebens bewerten und nachfühlen wollen und können.
Wir können es auch jederzeit anders sehen und fühlen.

Darüber nachzudenken und sich selbst zu öffnen, für Dinge, die wir bisher für unmöglich hielten, wäre ein erster Schritt auf einem neuen Weg.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Tag

Cornelia G. Becker