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Wahrheit und Wirklichkeit



Wahrheit und Wirklichkeit

So mancher, der über Wahrheit spricht,
sieht all die unterschiedlichen Bilder nicht,
denn jeder schafft sich seine eigene Wirklichkeit
und besteht darauf mit Beharrlichkeit.

Doch wenn Du offen mit anderen sprichst,
und viele sehen Deine Wahrheit so nicht,
dann frag Dich mal, was Deine Wirklichkeit ist
und ob Du nicht hereinfällst auf Deine eigene List.

Denn manchmal spielt Deine Seele ihr eigenes Spiel,
und es gibt Tage, da hält sie von Wahrheit nicht viel.
Sie versucht sich zu schützen und leidet dabei,
und die Wirklichkeit ist gerade mal einerlei.

Wenn dann etwas Zeit vergangen ist,
siehst Du es vielleicht anders, erkennst die List,
denn Deine Seele spielt ihr eigenes Spiel,
Erkenntnis und Wachstum sind ihr einziges Ziel.

© Cornelia G. Becker

Illusion


Dein ganzes Leben ist eine einzige Illusion.
Du glaubst zu wissen - doch was weißt Du schon?
Jeden Tag gibt's neue Beweise, was Wissen heißt
und immer wieder einen, der es dann besser weiß.

Doch vergisst Du die anderen und bleibst nur bei Dir,
dann fragst Du vielleicht: "Was ist wichtig im Jetzt und Hier?"

Es gibt so viele Dinge, die für unsere Gesellschaft zählen.
Doch würdest Du das auch für Dein Leben erwählen?
Brauchst Du all diese scheinbar so wichtigen Dinge?
Hoffst Du wirklich, dass so ein besseres Leben gelinge?

All dieser Status, dieser angebliche Lebenslohn,
ist möglicherweise nur eine einzige Illusion.

© Cornelia G. Becker

Ein kleiner Rückblick


Sicherlich fragen wir uns alle früher oder später einmal, wer wir wirklich sind und wer wir sein wollen. Auch ich habe mir in diesem und in den Jahren davor viele Gedanken darüber gemacht.

Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Welcher Teil von mir hat sich - aus Angst davor, nicht geliebt zu werden - den anderen angepasst? Welcher Teil von mir lebt somit etwas, dass ich nicht wirklich bin? Bin ich mein Körper? Bin ich das, was andere in mir sehen? Bin ich das, was sie von mir sagen? Wie möchte ich sein? Wer möchte ich sein? Wer bin ich nach meinem ganz persönlichen Empfinden? Was lebe ich nicht aus Angst vor...? Wo passe ich mich einfach so an - ohne zu hinterfragen? Welche Schuhe von anderen habe ich angezogen, die mir gar nicht passen? Unter welchem Tarnmantel verstecke ich mein ureigenstes Ich? Was ist das überhaupt - dieses Ich?

All diese Fragen haben mich sehr lange und sehr intensiv beschäftigt und immer wieder waren sie Steine auf meinem Weg, die ich umgehen, mühsam zerkleinern oder wegräumen musste. Doch sie haben mich mehr und mehr zu mir selbst gebracht und mir viele Türen geöffnet, die ich für verschlossen hielt.

So habe ich im Laufe der Zeit immer mehr Puzzleteile zu meinem Persönlichkeitsbild zusammengetragen und immer öfter Entscheidungen getroffen. Ich habe mal mit mehr und mal mit weniger Konsequenz die Schuhe und Tarnmäntel zurückgegeben und mich bedankt. Ich bin Wege gegangen, die einsam waren und die ich auch ganz allein gehen musste. Ich habe versucht meine Gefühle intensiver wahrzunehmen. Ich habe versucht meine ganz persönliche Wahrheit zu finden.
Auch heute bin ich noch auf diesem Weg. Auch heute noch ändert sich meine Wahrheit. Es ändert sich meine Sichtweise, weil ich neue Erkenntnisse gewinne und sie für mich umsetzen möchte.
Ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Es ist ein Abenteuer, eine Herausforderung und spannend. Es ist eine besondere Aufgabe, den eigenen Lebenssinn zu suchen. Ob ich ihn finden werde... ich lass mich überraschen.

Vielleicht ist das Leben ja wirklich nur eine Illusion?

Vielleicht kommen wir alle aus dem Nichts und gehen zurück ins Nichts?

Vielleicht ist alles, was dazwischen liegt, nicht wirklich wichtig und bedeutet „nichts“?

Vielleicht glauben wir alle nur, dass wir etwas kontrollieren können, um dann festzustellen, dass all dieser Kontrollzwang so unwirklich ist wie wir selbst?

Vielleicht ist die einzige Wahl, die wir wirklich haben, die, dass wir uns für das Hier und Jetzt - ohne Einschränkungen - entscheiden können. Die Wahl, wahrzunehmen, wer, wie und was wir sind und auch danach zu leben.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein spannendes und kreatives Jahr 2016

Ihre
Cornelia G. Becker

Seelenwanderer

Seelenwanderer

Seelenwanderer, wo kommst Du her?
Seelenwanderer, erzähl mir noch mehr!
Du kennst mein Leben, mein Ich.
Du siehst Dinge, die sehe ich nicht.
Du kommst als Freund meiner Seele zu mir.
Du bringst mir Liebe im Jetzt und Hier.
Du zeigst mir all meinen verborgenen Schmerz.
Du kennst die Chance zur Heilung in meinem Herz.
Du erschaffst mit mir eine seltsame Wirklichkeit.
Du hebst dann den Schleier und bringst Ehrlichkeit.
Du zeigst mir, dass Illusion nicht wirklich ist.
Du schenkst mir die Erkenntnis meiner eigenen List.

Wenn alles von dieser einen Liebe getragen ist,
dann kann ich erkennen, welches Geschenk Du bist.
Doch in all diesem Schmerz noch Liebe zu sehen –
Seelenwanderer, sag mir: Wie kann das gehen?
Dann halte ich inne, erkenn Deine Liebe für mich,
und aller Schmerz transformiert in Liebe und Licht.

© Cornelia G. Becker

Dankbarkeit für den Augenblick



Manche Dinge im Leben geschehen so unverhofft,
dass wir liebend gerne an einen Zufall glauben
und dabei vergessen,
dass wir nur bekommen haben,
was wir selbst "inszeniert" haben.

Wir haben aus unserer eigenen Illusion
Wirklichkeit werden lassen.

Ich finde das ausgesprochen faszinierend,
wenn ich die Konsequenz so direkt
präsentiert bekomme und erleben darf.

Da macht sich Dankbarkeit
für diesen Augenblick breit -
völlig unwichtig ist dabei,
ob er als gut oder schlecht interpretiert werden kann.

Er ist immer eine Chance,
die ich zu meiner Erkenntnis
und meinem Wachstum
nutzen kann.

© Cornelia G. Becker

Die Macht unserer Gedanken???




Wenn unsere Gedanken so viel Macht haben und wir damit Dinge steuern können, die die Welt verändern können, dann können wir unsere Gedanken auch mit Licht und Liebe füllen und so diese Welt um ein Vielfaches schöner machen.
Wenn es nur so einfach wäre...
... dann würden Menschen seit Jahrtausenden in Frieden leben können.

Aber da es so nicht funktioniert, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Welche Gedanken haben wir in unserem Kopf, die unbewusst kommen, die wir nicht greifen können (oder vielleicht doch) und über die wir schon gar nicht reden wollen?

In Liebe und Licht leben wollen ist ja schon einmal ein sehr guter Vorsatz. Aber dunkle Gedanken einfach unterdrücken, funktioniert vermutlich nicht wirklich. Denn wenn es funktionieren würde, gäbe es Mord und Totschlag nicht.

Haben wir also alle (insgeheim) eine dunkle Seite, die wir liebend gerne verleugnen würden? Eine Schattenseite, der wir uns überhaupt nicht stellen wollen?

Doch wie sollten wir erkennen, dass wir Licht in uns tragen, wenn wir den Schatten nicht sehen wollen?

Was wenn wir einer Illusion aufgesessen sind? Wenn es dieses "eine ohne das Gegenteil" gar nicht wirklich gibt?

Wie fühlt sich das an?

Würde dann der Mond endlich die Sonne in den Arm nehmen können?
Würde sich der Schatten mit dem Licht vereinigen und etwas Wunderbares entstehen?
Würde diese Einheit unser ganzes Weltbild auf eine andere Ebene heben?

Wenn Du, lieber Leser, jetzt denkst: Oh Mann, die ist ja völlig durchgeknallt...
Tja, wer weiß, vielleicht hast Du damit Recht. Allerdings würde ich ein anderes Wort für "durchgeknallt" benutzten. Ich würde ver-rückt sagen.

Manchmal ergeben sich unglaubliche Erkenntnisse, wenn man sich selbst mal einen kurzen Augenblick ver-rückt. Wenn man mal einen kurzen Augenblick zur Seite tritt und sich und die Welt einmal beobachtet.

Vielleicht ist es ja ganz anderes als es scheint?
Vielleicht haben wir ja einige Dinge zwischen den Bildern einfach übersehen?
Vielleicht haben wir uns ja die ganze Zeit der Möglichkeit beraubt, unsere eigene Welt täglich neu zu erschaffen?
Vielleicht haben wir uns schon viel zu lange angepasst und denken längst anders?
Hast Du das schon jemals hinterfragt?

Welche Gedanken beeinflussen Dein Leben, die Du nicht wahrhaben willst, nicht wirklich hören willst?
Wie beeinflussen sie Dein Leben und Deine ganz persönliche kleine Welt?

Es lohnt sich, das alles einmal zu hinterfragen und für kurze Zeit auf den Zuschauerplätzen das eigenen Lebenstheaters Platz zu nehmen zu beobachten.

© Cornelia G. Becker 


Sehnsucht

Verlierst Du Dich auch manchmal in Deiner Sehnsucht?
Fragst Du Dich manchmal, was wäre wenn....
Es gibt solche Tage immer wieder... sie kommen und gehen
und der Alltag versinkt für Augenblicke in verträumter Melancholie.




Sehnsucht

Sehnsucht nach Deiner Nähe und Deiner Zärtlichkeit.
Sehnsucht nach all den Gesprächen und der Geborgenheit.
Sehnsucht nach dieser Liebe in Deiner Augen Blick.
Doch das Leben geht vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach lieben Worten und gegenseitigem Verstehen.
Sehnsucht nach Wegen, die wir im Sturm noch gemeinsam gehen.
Sehnsucht nach einem liebevollen romantischen Augenblick.
Doch die Zeit dreht sich vorwärts und nicht mehr zurück.

Sehnsucht nach der einen Liebe, die für die Ewigkeit hält.
Sehnsucht nach Glück, dass nicht in der Brandung zerschellt.
Sehnsucht noch einmal völlig die Zeit zu vergessen.
Ist eine solche Sehnsucht denn wirklich zu vermessen?

© Cornelia G. Becker


Illusion



Welche Bilder malst Du von Deiner Welt?
Welche Wirklichkeit ist es, die für Dich zählt?
Welches Theaterstück hast Du für Dich gewählt?
Wie sieht sie heute aus, Deine persönliche Realität?

Ist das ganze Leben nur eine einzige Illusion?
Ist es irgendwie festgelegt, seit vielen Jahren schon?
Glaubst Du, Du hättest die Chance das Ziel zu wählen?
Oder sind es nur die Fragen der Wahl, die Dich quälen?

Vielleicht ist das Ziel ja schon immer vorgegeben.
Nur der Weg dorthin, den musst Du noch leben.
Vielleicht war von Anfang an schon alles klar,
Du erkennst es nur nicht, nimmst es nicht wahr.

Du zimmerst Dir nur Dein eigenes kleines Ich,
siehst nur die größeren Zusammenhänge nicht.
Irgendwann findest Du die Wahrheit für Dich schon.
Begreifst Du es wirklich? Das Leben ist nur Illusion.

© Cornelia G. Becker


Illusion

Illusion

Das ganze Leben ist eine riesige Illusion.
Du meinst, Du kennst die Wirklichkeit schon?
Doch Du träumst einen Traum, von dem was ist,
den Du dann auch noch rasend schnell vergisst.
Du glaubst, Du bist frei, kannst tun, was Du willst.
Du meinst, alles ist da, womit Du Deinen Hunger stillst.

Doch denk einmal ernsthaft und intensiv darüber nach
und schau ganz genau hin, an jedem einzelnen Tag.
Da stellst Du schnell fest wie gefangen Du wirklich bist,
und das Dein Traum eigentlich keine Wirklichkeit ist.
Deine schöne Illusion zerplatzt wie eine bunte Seifenblase,
und die Wahrheit tanzt ganz plötzlich auf Deiner Nase.

© Cornelia G. Becker

Die Bühne Deines Lebens

Die Bühne Deines Lebens


Die Menschen um Dich herum spielen ein Theaterstück mit Dir,
und Du ganz persönlich schreibst täglich das Drehbuch dafür.
Willst Du heute ein Drama für Dich erleben und traurig sein,
kommen genau solche Menschen jetzt in Dein Leben herein.
Ihr spielt dann vielleicht eine Zeit gemeinsam euer Lebensspiel
und erreicht bei diesem Theater jeder für sich sein Abschnittsziel.
Sei dankbar für jeden Einzelnen, der diese Zeit mit Dir teilen will.
Er ist vielleicht Dein Retter und der wahre Held in Deinem Spiel.

Die Menschen um Dich herum spielen Theater mit Dir und für Dich
und alle leuchten hinter ihren Masken wie ein strahlendes Licht.
Welche Rolle und welches Bühnenbild Du für Dich auch erwählst,
vielleicht erkennst Du, was Du selbst bist, auch wenn Du Dich quälst.
Dein wahres Ich hält früher oder später all diese Masken nicht mehr aus.
Geh doch jetzt gleich auf die Suche und finde es für Dich selbst heraus.
Erkennst Du den Unterschied zwischen Wahrheit und Deiner eigenen List,
dann lebst Du Dich wirklich und begreifst endlich, wer Du tatsächlich bist.

© Cornelia G. Becker