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Am Wegesrand



Am Wegesrand

Ein Blümchen stand am Wegesrand,
das keiner wirklich sah.
Es lächelte im Sonnenlicht,
und keiner nahm es wahr.

Wie selbstverständlich grüßte es,
und jeder ging vorbei.
Es wusste nichts von all dem Stress,
das war ihm einerlei.

Das Blümchen stand am Wegesrand
und leuchtete für sich,
und nur wenigen zauberte es,
ein Lächeln ins Gesicht.

© Cornelia G. Becker

Deine Welt


Deine Welt

Ist Deine Welt das, was Du sehen willst
oder mehr das, was Du denkst und fühlst?

Wie nimmst Du eigentlich Deine Wirklichkeit wahr?
Siehst Du darin die Chance zur Entwicklung oder Gefahr?

Was empfindest Du, wenn alles um Dich herum zerfällt?
Was ist es, dass Dich dann immer noch aufrecht hält?

Was geht in Dir vor, wenn Du Nachrichten siehst?
Sind es Mitgefühl und Liebe, die Du dann spürst?

Wie kannst Du heilen, was Dich so sehr verletzt?
Wie kannst Du vergeben, dem, der über Dich hetzt?

Was fühlst Du, wenn Du jemandem ein Lächeln schenkst?
Glaubst Du, dass Du sein Leben einen Augenblick erhellst?

Wie erhältst Du Glauben und Hoffnung für Dich?
Welche Wege führen von der Dunkelheit ins Licht?

Erkennst Du Dich selbst in Deiner kleinen Welt?
Erkennst Du den Schöpfer und den wahren Held?

Für Deine Welt hast Du Dich ganz alleine entschieden.
Entscheide Dich, was Du erschaffen hast auch zu lieben.

© Cornelia G. Becker


Bist Du glücklich?



Wann hast Du Dich das letzte Mal gefragt, was Glück für Dich wirklich bedeutet?

Bedeutet es Glück für Dich, wenn ein anderer Mensch Dich freundlich anlächelt? Nimmst Du dieses Lächeln wirklich wahr?

Bedeutet es Glück für Dich, wenn Du mit einem anderen Menschen ein gutes, offenes und ehrliches Gespräch führen kannst? Bist Du dankbar, für das Dir entgegengebrachte Vertrauen?

Bedeutet es Glück für Dich, wenn Du einen anderen Menschen in seiner Trauer und seinem Schmerz begleiten darfst? Gibst Du ihm vielleicht nur durch Deine Aufmerksamkeit neuen Mut?

Bedeutet es Glück für Dich, im Wald spazieren zu gehen, zu riechen, zu hören und zu fühlen, welche großartigen Geschenke unsere Natur für Dich bereithält? Genießt Du dieses Bewusstsein und Erleben?

Bedeutet es Glück für Dich, in der Stille, auf eine Reise zu Dir selbst zu gehen? Kannst Du Deine dunklen Seiten auch liebevoll annehmen?

Bedeutet es Glück für Dich, nach allem erlebten Leid und Schmerz Liebe und Dankbarkeit zu fühlen? Spürst Du so Deine eigene Kraft und die Liebe, die Dich trägt?

Wie glücklich bist Du?
Jeder kurze Augenblick kann ein Geschenk für Dich sein.

Ich wünsche Dir für Dein Leben viele glückliche Augenblicke

© Cornelia G. Becker

Liebe ist die Kraft


Erkennst Du das Leid dieser Welt?
Siehst Du, wie sie traurig zerfällt?
Mit Wut und Hass änderst Du nichts.
Auch nicht mit Lachen, wenn Du traurig bist.

Wo Schmerz und Tränen nicht wahrgenommen werden,
wo Hunger und Leid täglich da sind auf Erden,
wo Menschen immer wieder nur an sich selber denken,
da wird es so wichtig, Liebe einfach nur zu verschenken.

Trauer lässt sich nicht mit Lächeln unterdrücken.
Auch mit Wut baut niemand sichere Brücken.
Wenn die Ehrlichkeit nicht in Dir selber lebt,
bricht jeder noch so liebevoll erbaute Steg.

Erkenne in Dir selber die Schattenseiten.
Nimm sie wahr und fang an sie zu heilen.
Denn nur die Liebe ist die wahre Kraft,
die Heilung für Dich und andere erschafft.

© Cornelia G. Becker

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre...


Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch ein Lächeln in den Tag bringen
und mir wünschen, dass jemand zurück lächelt.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch alle Tränen über das Leid dieser Welt weinen
und davon träumen, dass die Menschen gemeinsam leben lernen.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch meine ganze Liebe in die Welt schicken
und beten, dass es jemand spüren kann.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute ..... aber ich tue es nicht,
weil mein Leben ja morgen nicht vorbei wäre...

und wenn doch?

© Cornelia G. Becker

Knigge: Anstand und Sitte














Guten Tag und Danke und Bitte
waren damals Anstand und Sitte.
Heute kriegst Du keine Antwort mehr
und Benimm fehlt manchem sehr.

Türen vor der Nase zugeschlagen,
keiner hilft Dir mehr beim Tragen.
Auf „Guten Tag“ gibt's keine Reaktion.
Traurig ist das manchmal schon.

Rucksäcke sind heute abgeschafft
und sitzen müde auf einem Platz,
den eine alte Frau doch haben soll,
ein junger findet's auch noch toll.

Fällt älteren einmal etwas runter,
werden junge ganz schnell munter,
suchen das Weite bevor sie sich bücken
und haben Probleme mit dem Rücken.

In den Mantel hilft Dir keiner mehr,
dabei ist das gar nicht mal so schwer.
Wie wär's mit einem bisschen Höflichkeit?
Dankbar hält der andere ein Lächeln bereit.

Doch heute wird sofort geglaubt,
wenn jemand sich bückt, wird man beraubt.
Auf ein freundliches und nettes Hallo,
folgt mit fragendem Blick: „Hää?“ Oder so!

Im Regen lässt er sie den Einkauf schleppen,
er macht sich doch nicht selbst zum Deppen.
Sie nimmt es hin und denk so für sich:
das ist meiner... so ein kleiner Wicht.

Gentlemen, die gibt es heut nicht mehr
triffst Du einen fällt es Dir dann schwer
zu verstehen, dass er Dir gerne helfen will
und Du kriegst das nicht mehr wirklich hin.

Wie abgestumpft ist diese unsere Welt,
in der nur noch Ellenbogendenken zählt?
Dabei hätt' sie mit 'nem Hauch von Höflichkeit
mehr Lächeln und viel mehr Freundlichkeit.

© Cornelia G. Becker