Unsere Gesellschaft ist das Spiegelbild unseres Inneren - ganz persönlichen - Universums.
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.
So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.
Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.
Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.
Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?
Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.
Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.
Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.
Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.
Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.
Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.
Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?
Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker
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Eine etwas andere Sicht
Auf dem Weg zum Selbst
Als Kind wolltest Du die Welt erleben,
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.
Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.
Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.
Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"
Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.
Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.
Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.
Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?
Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!
© Cornelia G. Becker
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.
Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.
Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.
Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"
Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.
Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.
Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.
Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?
Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!
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Wir sind alle Licht und Liebe.
Wir sind alle Licht und Liebe.
Wenn wir die Tür zu unserem Selbst öffnen,
finden wir die Quelle in uns selbst.
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