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Erkenne, wer Du wirklich bist


Du brauchst mich nicht, um Deinen Weg zu gehen.
Du brauchst mich nicht, um Dein Leben zu verstehen.
Du brauchst mich nicht, um zu erkennen, wer Du wirklich bist,
weil so etwas nur eine faule Ausrede ist.

Du kannst Entscheidungen nur alleine treffen.
Du kannst nur in der Stille Deinen eigenen Reichtum ermessen.
Du kannst Dich nur finden, wenn Du All-ein-sein akzeptierst,
weil Du Dich sonst im anderen vielleicht verlierst.

Du bist ein Wesen mit einer eigenen Individualität.
Wenn Du das erkennst, bekommt Dein Leben seine eigene Qualität.
Dann brauchst Du nämlich all die andere nicht
und erkennst Dein eigenes leuchtendes Licht.

© Cornelia G. Becker


Bedürfnisse

Du redest über Deine Bedürfnisse lieber nicht.
Du glaubst, der andere liest es in Deinem Gesicht.
Jetzt denkst Du, der andere interpretiert Dich richtig.
Du sagst einfach nichts - doch das wäre so wichtig.

Wenn es dann nicht mehr weiter geht,
ist es oft schnell für Worte zu spät.
Er hat ja Deine Erwartungen so gar nicht erfüllt
und auch Deine Bedürfnisse nicht wirklich gestillt.

Jetzt ist er schuld, weil er Dich überhaupt nicht versteht,
weil seine Interpretation in eine andere Richtung geht.
Du machst es Dir leicht und wunderst Dich noch,
dabei erdrückt Dich gerade Dein eigenes Joch.

Du bist nur zu feige zu sagen, was Du willst.
Du hoffst, dass der andere Dein Verlangen stillt.
So überträgst Du Verantwortung, stehst nicht zu Dir,
doch der andere kann eigentlich gar nichts dafür.

Sag was Du willst! Was kannst Du verlieren?
Dein Leben wirst Du schon nicht riskieren.
Aber ein ehrliches Wort zur rechten Zeit,
hat schon so manchen vom Kummer befreit.

© Cornelia G. Becker


Entschuldigungen – Ausreden



  • Ausreden hindern Dich, das zu leben, was Du zu leben hergekommen bist.
  • Ausreden zeigen Dir Deine Ängste.
  • Ausreden nehmen Dir den Mut, Dinge zu tun, die Du eigentlich tun willst.
  • Ausreden sind die kleinen Lügen, die Du längst als Wahrheit sehen willst.
  • Ausreden führen irgendwann zu Depressionen.
  • Ausreden hindern Dich daran, Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen.

Wie auch immer die Vergangenheit gewesen ist, es war IMMER MEINE Entscheidung, es zu tun, wie ich es getan habe.
Allerdings habe ich es jahrelang sehr gut verstanden, mich vor der Verantwortung für mein Leben zu drücken.
Wer hätte es mir auch je beibringen können? Sie wussten es ja selber nicht besser... (Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Erkenntnis)
Doch wenn es mein Ziel gewesen wäre... dann hätte ich es ja auch lernen können!!!

Es war aber einfacher, sich vor der Verantwortung zu drücken und anschließend die ANDEREN für meine Mutlosigkeit und Verantwortungslosigkeit für schuldig zu erklären.

Denn wenn ich mich fein raushalte und nichts tue, kann ich ja auch nichts falsch machen.
Alles, was dann geschieht, kommt ja von Außen und hat mit mir so gar nichts zu tun.
Ich bin also nur der Re-Aktionär und kämpfe gegen all die "gemeinen" Umstände und die "Ungerechtigkeit" in meinem Leben.

Denn wenn ich Aktionär wäre, hätte ich ja auch die Verantwortung für meine Taten und den eventuellen Misserfolg.
Dann hätte ich außerdem noch das Risiko, ausgelacht und nicht mehr geliebt zu werden.

Ein Misserfolg bedeutet aber nicht den Untergang, wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen und die ganze Aktion zu hinterfragen. Dann kann ich es als Lernaufgabe und Herausforderung ansehen und daran wachsen.
Das setzt allerdings voraus, dass ich tatsächlich bereit bin, die Verantwortung für meine Handlungen zu übernehmen.

Und genaugenommen bleibt mir ohnehin nichts anderes übrig. Denn es gibt niemanden, der die Verantwortung für mein Leben übernehmen würde, wenn ich es nicht selbst tue. Es gibt auch niemanden, der mich vor weiteren "gemeinen" Umständen schützen würde, wenn ich es nicht selbst tue.

Mit viel Glück werden mir diese Umstände ohnehin solange präsentiert, bis ich bereit bin, etwas daraus zu lernen und daran zu wachsen.

Was auch immer geschieht, es ist immer meine Verantwortung, was ich daraus mache, wie ich es sehen will und welche Konsequenzen ich zu tragen bereit bin.

All diese Entschuldigungen und Ausreden sind nur wie kleine Blinklichter, die mir zeigen wollen, in welchen Situationen ich nicht bereit bin, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Sie könnten also meine Freunde sein, die mir nur helfen wollen, konsequent zu mir selbst zu stehen und nicht mich und andere aus Bequemlichkeit und Angst zu belügen.

Lieber mache ich mich unbeliebt für das, was ich tue, als das ich für das, was ich nicht tue, vermeintlich geliebt werde.

Entschuldigungen

Es ist Deine Entscheidung, mit was Du Dich entschuldigen willst.
Es gibt tausend Gründe, warum Du Deine Sehnsucht nicht stillst.
Doch kein einziger hilft Dir zu sein, der Du bist.
Aber Dein Ego befriedigt sich mit dieser List.
Du bist der einzige Chef in Deinem eigenen Haus.
Also red Dich nicht mit Entschuldigungen raus!

© Cornelia G. Becker



Ausreden


Ausreden

Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.

Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.

Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.

Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.

Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker

Hast Du ein Ziel?



Rede nicht über  das, was Du vielleicht einmal tun möchtest.
Rede über das, was Du wirklich tun willst.
Es bewegt sich nichts mit einem „Möchte“.
Ersetze einmal die Worte „möchte“ und „müsste mal“ durch das Wort „will“ und schau genau hin, wie Du Dich dabei fühlst.

Keiner muss Dir wirklich sagen, was Du tun willst.
Denn Du wirst es einfach tun. Du wirst auch nicht lange fragen.
Möglicherweise wirst Du noch kurz über Konsequenzen nachdenken. Wenn aber Dein Wunsch so übermächtig ist, dann werden Dir auch die möglichen Konsequenzen egal sein. Dann sagst Du Dir vielleicht: „No risk, no fun.“

Das Leben ist viel zu kurz für ein „Vielleicht würde ich mal...“ oder „ich möchte gerne mal...“

Was hast Du schon zu verlieren?
Es wird Dich nicht gleich das Leben kosten. Aber es kostet Dich Lebenszeit, wenn Du es nicht tust. Und später wirst Du vielleicht bereuen, es nicht längst getan zu haben.

Du musst anderen nicht imponieren. Sage ihnen ehrlich, dass Du gerade nicht weiß, was Du willst. Möglicherweise hast Du selbst wirklich keine Ahnung davon. Du hast all die Jahre Deine eigenen Wünsche überhört und ignoriert. Vielleicht haben Dich andere schon viel zu lange blockiert, indem sie Dir zu verstehen gaben, dass man so etwas nicht tut. Und Du hast Dich brav angepasst und Deinen Träumen nachgetrauert.

Es ist aber nicht das Leben der anderen! Es ist Dein eigenes!
Tu endlich, was Du wirklich willst.
Versteck Dich nicht hinter Deinen Ausreden.
Lebe, was Du leben willst und alles wird gut.

Du allein hast die Kraft Dich zu entscheiden.
Nichts kann Dich daran hintern, wenn Du es wirklich willst.

Also nimm Dir die Zeit, und finde heraus, was Du wirklich willst.
Wenn Du es gefunden hast, dann bleibe Dir selbst treu.
Lebe es!
Lass Dich nicht irritieren oder ablenken.
Lebe es!

Wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf klappt, dann versuche es noch einmal.
Hindernisse gibt es auf jedem Weg.
Räum sie weg!
Du darfst auch mal hinfallen.
Denke aber daran: „Du hast auch die Kraft wieder aufzustehen.“

Alles, was Du wirklich willst, wird Dir gelingen, wenn Du Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

© Cornelia G. Becker