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Hast Du ein Ziel?



Rede nicht über  das, was Du vielleicht einmal tun möchtest.
Rede über das, was Du wirklich tun willst.
Es bewegt sich nichts mit einem „Möchte“.
Ersetze einmal die Worte „möchte“ und „müsste mal“ durch das Wort „will“ und schau genau hin, wie Du Dich dabei fühlst.

Keiner muss Dir wirklich sagen, was Du tun willst.
Denn Du wirst es einfach tun. Du wirst auch nicht lange fragen.
Möglicherweise wirst Du noch kurz über Konsequenzen nachdenken. Wenn aber Dein Wunsch so übermächtig ist, dann werden Dir auch die möglichen Konsequenzen egal sein. Dann sagst Du Dir vielleicht: „No risk, no fun.“

Das Leben ist viel zu kurz für ein „Vielleicht würde ich mal...“ oder „ich möchte gerne mal...“

Was hast Du schon zu verlieren?
Es wird Dich nicht gleich das Leben kosten. Aber es kostet Dich Lebenszeit, wenn Du es nicht tust. Und später wirst Du vielleicht bereuen, es nicht längst getan zu haben.

Du musst anderen nicht imponieren. Sage ihnen ehrlich, dass Du gerade nicht weiß, was Du willst. Möglicherweise hast Du selbst wirklich keine Ahnung davon. Du hast all die Jahre Deine eigenen Wünsche überhört und ignoriert. Vielleicht haben Dich andere schon viel zu lange blockiert, indem sie Dir zu verstehen gaben, dass man so etwas nicht tut. Und Du hast Dich brav angepasst und Deinen Träumen nachgetrauert.

Es ist aber nicht das Leben der anderen! Es ist Dein eigenes!
Tu endlich, was Du wirklich willst.
Versteck Dich nicht hinter Deinen Ausreden.
Lebe, was Du leben willst und alles wird gut.

Du allein hast die Kraft Dich zu entscheiden.
Nichts kann Dich daran hintern, wenn Du es wirklich willst.

Also nimm Dir die Zeit, und finde heraus, was Du wirklich willst.
Wenn Du es gefunden hast, dann bleibe Dir selbst treu.
Lebe es!
Lass Dich nicht irritieren oder ablenken.
Lebe es!

Wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf klappt, dann versuche es noch einmal.
Hindernisse gibt es auf jedem Weg.
Räum sie weg!
Du darfst auch mal hinfallen.
Denke aber daran: „Du hast auch die Kraft wieder aufzustehen.“

Alles, was Du wirklich willst, wird Dir gelingen, wenn Du Dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

© Cornelia G. Becker

Leben leben


Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu leben.
Viel zu oft verhalten wir uns wie Marionetten in unserem eigenen Theaterstück.
Wir funktionieren wie es andere von uns erwarten.
Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass alles zusammenbricht, wenn wir etwas verändern würden.
Dabei ist es unsere Angst, die uns daran hindert, eine "lebenswichtige" Entscheidung zu treffen.

Doch das Leben lässt sich nicht einfach blockieren.
Es wird uns immer wieder mit unterschiedlicher Deutlichkeit zeigen, dass wir uns selbst im Käfig gefangen halten.
Es wird uns solange damit konfrontieren, bis wir genug haben und dann zu Veränderungen in der Lage sind, die wir über all die Jahre nicht für möglich gehalten haben.
Erstaunt stellen wir dann vielleicht fest, dass nichts zerbricht. Wir stellen fest, dass die neu gewonnene Freiheit wirklich befreiend ist.
Plötzlich fragen wir uns, warum wir das solange mitgemacht haben.
Was musste alles geschehen?
Wir wussten doch längst, dass es so nicht weitergehen konnte.

Entscheidungen treffen bedeutet immer auch die Angst zu überwinden.
Angst davor, einen falschen Weg gewählt zu haben.
Angst davor, sich zu blamieren.
Angst davor, noch mehr Zeit zu verschwenden.
Angst davor, alles zu verlieren.

Wenn wir uns dieser Angst hingeben, dann wird das Leben an uns vorbei leben.
Dann träumen wir einen Traum vom Leben und ergeben uns unseren Illusionen darüber.
Dann glauben wir vielleicht noch, dass wir es anders gar nicht können, weil wir klein und schwach sind.
Irgendwann sitzen wir da, voller Trauer, um unser nicht gelebtes Leben.

Bei solchen Gedanken fällt mir immer wieder die Geschichte von der Frau ein, die ihr Leben lang ans Meer wollte. Am Ende ihres Lebens stellte sie - auf einem Berg sitzend - fest, dass alle Wege zum Meer geführt hätten. Doch sie war keinen einzigen bis zum Ende gegangen.

Vielleicht führen Dich all Deine Weg zum Ziel.
Zu dem Ziel, dass Du für Dein Leben erreichen willst.
Dafür kannst Du etwas tun.

Geh den ersten Schritt und gibt nicht auf, wenn es mal schwierig wird.

Denn möglicherweise wartet hinter der Dornenhecke das Paradies Deines Lebens.

© Cornelia G. Becker