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Wahrheit und Wirklichkeit



Wahrheit und Wirklichkeit

So mancher, der über Wahrheit spricht,
sieht all die unterschiedlichen Bilder nicht,
denn jeder schafft sich seine eigene Wirklichkeit
und besteht darauf mit Beharrlichkeit.

Doch wenn Du offen mit anderen sprichst,
und viele sehen Deine Wahrheit so nicht,
dann frag Dich mal, was Deine Wirklichkeit ist
und ob Du nicht hereinfällst auf Deine eigene List.

Denn manchmal spielt Deine Seele ihr eigenes Spiel,
und es gibt Tage, da hält sie von Wahrheit nicht viel.
Sie versucht sich zu schützen und leidet dabei,
und die Wirklichkeit ist gerade mal einerlei.

Wenn dann etwas Zeit vergangen ist,
siehst Du es vielleicht anders, erkennst die List,
denn Deine Seele spielt ihr eigenes Spiel,
Erkenntnis und Wachstum sind ihr einziges Ziel.

© Cornelia G. Becker

Das Leben ist kostbar



Das Leben ist kostbar

Das Leben ist zu kostbar, um es sinnlos zu vergeuden.
Das Leben ist zu kostbar, um Augenblicke zu verleugnen.
Das Leben ist zu kostbar, um sinnlose Spiele zu spielen.
Das Leben ist zu kostbar, um sich selbst zu verlieren.

Lebe Dein Leben jetzt und im Augenblick.
Niemand bringt Dir verlorene Zeit zurück.
Steh für Deine Wahrheit und für Dich selber ein.
Versuche zu lächeln und glücklich zu sein.

Denn Dein Leben ist kostbar, vergiss das nicht.
Hinter jedem Dunkel verbirgt sich ein Licht,
wenn Du an Dich glaubst und treu Dir bist
und Du begreifst, dass Lebenszeit endlich ist.

© Cornelia G. Becker

Du bist, was Du glaubst



Glaube an die Liebe und glaube an Dich.
Das bringt die Wahrheit wieder ans Licht.
Denn die Unschuld war immer tief in dir drin.
Glaubst Du daran, verändert sich der Sinn.

All die Programmierungen im Jetzt und Hier
sprechen gegen Dein Wesen und nicht dafür.

Überlege Dir gut, was Du glauben willst
und wie Du die Sehnsucht Deines Lebens stillst.
Denn wenn Du erkennst, dass Du der Schöpfer bist,
erkennst Du auch die Quelle, die in Dir ist.

© Cornelia G. Becker

Scheitern einkalkuliert?



Es wird immer Menschen geben, die es schon vorher gewusst haben.
Sie werden Dir erklären, dass es logisch war, dass das alles nur schief gehen konnte.

Hast Du einmal darüber nachgedacht, dass diese Menschen eine solche Entscheidung vielleicht niemals treffen würden, weil ihnen der Mut dazu fehlt?

Hinterher den Finger in die Wunde zu halten ist nämlich viel einfacher und tut ja nur dem weh, der die vermeintliche Wunde hat.

Mutig einen Weg zu gehen, bedeutet immer auch, sich dem Risiko des Scheiterns zu stellen und es einzukalkulieren.
Sehr schnell sortieren sie Dich dann in die Schublade der Negativ-Denker ein.
Das hat nichts mit negativem Denken oder einer negativen Erwartungshaltung ("Es geht ja eh schief!") zu tun.
Das würden Dir viele zwar gerne einreden, aber die Wahrheit ist es nicht deshalb, weil viele es behaupten.

Doch was hat es tatsächlich damit zu tun, dass auch die bestmöglich getroffene Entscheidung an Unvorhersehbarem scheitern kann? Du bist doch nicht allein auf der Welt. Es könnte Dir irgendetwas oder irgendjemand dazwischenfunken.
Wie willst Du denn solche unerwarteten Ereignisse einkalkulieren, wenn Du nicht bereit bist, darüber nachzudenken?

Dein Plan könnte ja auch funktionieren und dann würdest Du vielleicht etwas besonders Schönes erleben.

Nur weil andere diesen Weg noch nicht gegangen sind, heißt es nicht, dass er sich nicht lohnt.
Es ist Dein Leben.
Wenn Du es nicht versuchst, bist Du schon gescheitert, bevor Du angefangen hast.
Und die Verantwortung für Deine ganz persönlichen Entscheidungen nimmt Dir so oder so keiner ab.

© Cornelia G. Becker



Eine kleine Lichtseele auf der Suche nach sich selbst



Eines Tages machte sich eine kleine Lichtseele auf den Weg, herauszufinden, wer oder was sie eigentlich ist.
Tief in ihrem Inneren wusste sie genau, dass sie Licht und Liebe ist. Sie wusste von dieser einzigen tiefen Wahrheit. Eine Wahrheit, die die Realität des Alltags und des Miteinanders ständig zu untergraben versuchte.
Die kleine Lichtseele glaubte aber an die Liebe und an die Quelle in sich selbst.
Dennoch zeigte das Leben jeden Tag etwas anderes und es war traurig mit anzusehen.
Als sie auf diese Welt kam, wurde ihr schnell klar, dass sie um ihr inneres Licht kämpfen musste. Bereits in ihrer Kindheit zeigten ihr die Menschen, was sie alles in deren Augen sein sollte, um akzeptiert zu werden.
Und solche Sätze machten ihr das Leben schwer:
„Du bist immer so bockig!“, „Sei gefälligst brav!“, „Wenn Erwachsene reden sollst Du nicht dazwischen reden!“, „Sag immer Bitte und Danke!“, „Du bist viel zu verträumt, die Realität sieht anders aus!“, „Denk erst mal nach, bevor Du etwas sagst!“, „Du bist immer so unordentlich!“, „Du bist faul!“, „Du machst immer noch, was wir wollen!“, „Du kannst das sowieso nicht!“, „Wenn Du Dich anständig benimmst, dann haben wir Dich auch wieder lieb!“
So vergaß die kleine Lichtseele mehr und mehr, wie viel Licht sie in sich trug. Dabei wollte sie doch nur geliebt werden wie sie war. So lernte sie mit der Zeit sich an das Grau dieser Welt anzupassen.
Doch die Lichtquelle in ihr wollte das so nicht akzeptieren.
Manchmal fühlte sich die kleine Lichtseele wie in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Manchmal wusste sie nicht mehr, wer sie wirklich war. Manchmal verlor sie sich in der Dunkelheit und glaubte, das Licht bei anderen zu finden.
Menschen kamen wie leuchtende Sterne in ihre Welt und verblassten dann wieder. So manche Begegnung kam ihr vor, wie wenn sie an den Ursprung des Lichts zurückgekommen wäre. In manchen Menschen erkannte sie dieses leuchtende Licht ganz deutlich. Doch solche Menschen blieben nicht lange. Sie gingen – wie sie selbst – immer wieder auf die Suche.
Im laufe der Jahre verlor sich das Leuchten der kleinen Lichtseele mehr und mehr. Der Alltag, der Schmerz und das Leid machten sie traurig. Ihre verträumte, liebevolle Welt verlor sich in all den kleinen Gemeinheiten.
Immer mehr Menschen glaubten zu wissen, wie oder wer sie wirklich ist. Immer mehr Menschen versuchten sie in Schemata zu pressen, die sie so nicht kannte und auch nicht wollte.
Doch etwas konnten sie nicht zerstören:
Die Farbenpracht ihrer Träume und den Glauben an die Lichtquelle in ihr selbst.
Oft fühlte sich die kleine Lichtseele wie eine Fremde in einer geschäftigen, unpersönlichen Welt. Oft fragte sie sich, ob es an ihr liegen würde. Genauso oft fragte sie sich, was sie eigentlich falsch machte.
Musste sie sich anpassen und ihr Licht verleugnen, um dazuzugehören?
Musste sie die Meinung anderer über sie endlich als Wahrheit erkenne, um sich nicht mehr so allein zu fühlen?
Dabei wollte sie doch nur leuchten wie ein funkelnder Diamant in der Sonne.
Dabei wollte sie doch nur ihr Licht in die Welt tragen und anderen Mut machen, das gleiche zu tun.
Aber wenn alle ihr Licht in diese Welt tragen und alle leuchten, dann würde sich ja keiner mehr vom anderen unterscheiden. Woher würde sie dann wissen, wer sie selbst ist?

Tief in ihrem Inneren meldete sich die Wahrheit und sprach zu ihr:
„Ihr seid alle Licht! Leuchtet und bringt Eure Liebe in diese Welt. Tragt Euer Licht in die Dunkelheit. Es kann Euch nichts geschehen. Denn Ihr ward immer Licht und Ihr werde immer Licht sein!“


© Cornelia G. Becker 25.09.2014


Illusion

Illusion

Das ganze Leben ist eine riesige Illusion.
Du meinst, Du kennst die Wirklichkeit schon?
Doch Du träumst einen Traum, von dem was ist,
den Du dann auch noch rasend schnell vergisst.
Du glaubst, Du bist frei, kannst tun, was Du willst.
Du meinst, alles ist da, womit Du Deinen Hunger stillst.

Doch denk einmal ernsthaft und intensiv darüber nach
und schau ganz genau hin, an jedem einzelnen Tag.
Da stellst Du schnell fest wie gefangen Du wirklich bist,
und das Dein Traum eigentlich keine Wirklichkeit ist.
Deine schöne Illusion zerplatzt wie eine bunte Seifenblase,
und die Wahrheit tanzt ganz plötzlich auf Deiner Nase.

© Cornelia G. Becker

Die Bühne Deines Lebens

Die Bühne Deines Lebens


Die Menschen um Dich herum spielen ein Theaterstück mit Dir,
und Du ganz persönlich schreibst täglich das Drehbuch dafür.
Willst Du heute ein Drama für Dich erleben und traurig sein,
kommen genau solche Menschen jetzt in Dein Leben herein.
Ihr spielt dann vielleicht eine Zeit gemeinsam euer Lebensspiel
und erreicht bei diesem Theater jeder für sich sein Abschnittsziel.
Sei dankbar für jeden Einzelnen, der diese Zeit mit Dir teilen will.
Er ist vielleicht Dein Retter und der wahre Held in Deinem Spiel.

Die Menschen um Dich herum spielen Theater mit Dir und für Dich
und alle leuchten hinter ihren Masken wie ein strahlendes Licht.
Welche Rolle und welches Bühnenbild Du für Dich auch erwählst,
vielleicht erkennst Du, was Du selbst bist, auch wenn Du Dich quälst.
Dein wahres Ich hält früher oder später all diese Masken nicht mehr aus.
Geh doch jetzt gleich auf die Suche und finde es für Dich selbst heraus.
Erkennst Du den Unterschied zwischen Wahrheit und Deiner eigenen List,
dann lebst Du Dich wirklich und begreifst endlich, wer Du tatsächlich bist.

© Cornelia G. Becker