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Selbstgefälligkeit oder lieber doch etwas bescheidener?
Das vielleicht größte Problem in unserer heutigen Zeit liegt darin, dass wir alle glauben wollen, etwas Besonderes zu sein.
So siegte in den letzten Jahrzehnten die Selbstgefälligkeit über die Bescheidenheit.
Dies lässt sich leider überall nur allzu deutlich wahrnehmen.
Und damit es nicht ganz so schlimm aussieht, räumen wir schnell allen anderen ein, dass sie ja schließlich auch etwas Besonderes sind.
Doch welche Wirklichkeit haben wir da eigentlich erschaffen?
Es geht viel zu oft um das eigene Geltungsbedürfnis - selbst über die berechtigten Interessen anderer hinweg.
Von Gemeinschaft und Menschlichkeit ist wenig zu spüren.
Und wir glauben tatsächlich, das könnte bis zum Rest unser aller Leben so weiter gehen.
Dabei sind die Konsequenzen dieser Arroganz schon seit vielen Jahren erkennbar.
Vielleicht wird es Zeit, dieses Rad einmal kurz anzuhalten...
© Corneia G. Becker
Nachdenklich
Wir sind auf dieser Welt,
um zu arbeiten,
Geld zu verdienen,
unsere Existenz aufzubauen,
unseren Luxus zu erschaffen,
und all das entsprechend zu verteidigen.
Wir vergessen dabei,
dass andere Menschen diese Chancen nicht haben.
dass wir andere Menschen ausbeuten.
dass andere Menschen leiden.
dass andere Menschen hungern.
Wir reden uns ein,
dass andere eben einfach nicht genug tun.
dass andere vielleicht zu dumm sind.
dass manche eben nicht an die Spitze kommen.
Wir vergessen dabei,
dass wir vielleicht bessere Voraussetzungen hatten.
dass wir es auf dem Rücken vieler andere erschaffen haben.
dass wir unseren Luxus teilen könnten.
Wir verurteilen die anderen,
weil sie nicht unsere Werte vertreten.
weil sie nicht unseren Lebensstil leben.
weil sie eine andere Hautfarbe haben.
weil sie einfach anders sind.
Wir vergessen dabei,
welches Glück es ist, gesund zu sein.
welches Glück es ist, genug zu essen zu haben.
welches Glück es ist, sich etwas aufbauen zu dürfen.
welches Glück es ist, in Frieden leben zu können.
welches Glück es ist, nicht jeden Tag um sein Leben fürchten zu müssen.
Und eines vergessen wir dabei viel zu oft,
dass wir alle Liebe, Verständnis und Hoffnung geben können.
© Cornelia G. Becker
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verurteilen
Mensch – Krebsgeschwür unserer Erde
Heute Morgen habe ich in einem Buch eine wunderbare Beschreibung über die wenigen Tausend Jahre Menschheit auf der Erde gelesen und sie hat mich zu diesem Gedicht inspiriert:
doch Du kennst einfach Deine Grenzen nicht.
Deine Gier zieht sich spinnenähnlich – Metastasen gleich
unerbittlich über dieses, vor Dir funktionierende, Erdenreich.
Du überschreitest Grenzen, nimmst was uns allen gehört,
doch nur wenige ändern etwas, andere sind nur empört.
Wie Krebs wirst Du rücksichtslos diese Erde vernichten.
Wer sollte Dich auch überhaupt noch wirklich richten?
Dein Wahn kennt keine Grenzen, hat ein einziges Ziel,
und genau genommen hast Du von allem viel zu viel.
Es ist kurz vor 12, die Glocken läuten längst schon.
Du hörst sie nicht mal, lachst nur laut voller Hohn.
Was Millionen Jahre harmonische Einheit gewesen ist,
zerstörst Du mit einer unglaublich gemeinen Hinterlist.
Irgendwann, wenn Du alles rücksichtslos vernichtet hast,
wird klar: Für Mutter Erde bist Du Krebs – eine schwere Last.
© Cornelia G. Becker
Mensch – Krebsgeschwür unserer Erde
Erst wenige tausend Jahre gibt es Dich,doch Du kennst einfach Deine Grenzen nicht.
Deine Gier zieht sich spinnenähnlich – Metastasen gleich
unerbittlich über dieses, vor Dir funktionierende, Erdenreich.
Du überschreitest Grenzen, nimmst was uns allen gehört,
doch nur wenige ändern etwas, andere sind nur empört.
Wie Krebs wirst Du rücksichtslos diese Erde vernichten.
Wer sollte Dich auch überhaupt noch wirklich richten?
Dein Wahn kennt keine Grenzen, hat ein einziges Ziel,
und genau genommen hast Du von allem viel zu viel.
Es ist kurz vor 12, die Glocken läuten längst schon.
Du hörst sie nicht mal, lachst nur laut voller Hohn.
Was Millionen Jahre harmonische Einheit gewesen ist,
zerstörst Du mit einer unglaublich gemeinen Hinterlist.
Irgendwann, wenn Du alles rücksichtslos vernichtet hast,
wird klar: Für Mutter Erde bist Du Krebs – eine schwere Last.
© Cornelia G. Becker
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Verantwortung Teil 2
Was ist Dir wirklich wichtig?
Was brauchst Du wirklich?
Was wäre, wenn Du nur das hättest, was Du zum Leben wirklich brauchst?
Wie definierst Du "was brauche ich im Leben"?
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