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Gefangener im eigenen Käfig

Kennst du solche Menschen auch?
Es ist traurig, wenn sie nicht erkennen, dass sie selbst den Schlüssel in der Hand halten.
Ich wünsche allen einen schönen Wochenstart.



Gefangener im eigenen Käfig

Wie kann ich hinter Deiner Maske das Lächeln sehen?
Wie kann ich Deine traurigen Gedanken jemals verstehen?
Wie kann ich je begreifen, dass es richtig für Dich ist,
dass Du in Deinem eigenen Käfig Gefangener bist?

Wie kann ich Dein trauriges leidvolles Leben verstehen?
Wie kann ich Dir helfen, andere und neue Wege zu gehen?
Wie kann ich Dir Licht in Deine Trostlosigkeit bringen,
und die Hoffnung, ein Leben in Glück könnte Dir gelingen?

Du hast Deinen ganz persönlichen Lebensweg für Dich,
und manchmal siehst Du vielleicht nur die Brücken nicht.
Du schreist verzweifelt nach einer einzigen helfenden Hand.
Dabei bist Du es selbst, der sich in die Einsamkeit verbannt.

© Cornelia G. Becker

Danke für die Spuren in meinem Herzen


Ich danke allen,
... die mir geholfen haben, meinen eigenen Weg zu finden.
... die mir in schweren Zeiten beigestanden haben.
... die mit mir Hindernisse wegräumten.
... die mich gehalten haben, wenn ich traurig war.
... die mir ein Licht in der Dunkelheit brachten.
... die mit mir gelacht und gelebt haben.
... die Spuren in meinem Herz hinterlassen haben.

Ich danke Euch
und wünsche Euch
ein gesundes, glückliches
und erfolgreiches Jahr 2014

Cornelia G. Becker



Nashis unterm Weihnachtsbaum: Das Christkind gibt es wirklich



Gestern war so ein ganz seltsamer Tag. Ein Tag, den ich bestimmt nicht wieder vergessen werde.
Ich war schon sehr früh wach und meine ersten Gedanken waren:
17.12. Geburtstag meines Opas. Wie alt wäre er eigentlich heute? Ach, ist gar nicht wichtig... wenn er noch leben würde, gäbe es heute Pfefferkuchensoße mit Brotstücken, Fleischwurst und Sauerkraut.Ich musste schmunzeln und an ihn denken.
Auch im Büro war es, wie wenn sein Geist irgendwie hinter mir stehen würde.
Als ich dann noch diesen Schmetterling an der Wand gegenüber meines Zimmers gesehen habe... Mitten im Dezember bei 6-7 °Grad, saß da ein Pfauenauge. Einfach so. Er wartete, bis ich ihn gesehen und erkannt hatte und dann flog er einfach weg.
Zuhause angekommen, blinkte das rote Licht an meinem Telefon. Ich erkannte den Namen und beschloss, trotz aller Arbeit, sofort anzurufen. Ein seltsames Gefühl beschlich mich und Angst kam auf. Diese Angst spürte ich vor einigen Tagen schon einmal so intensiv.
Ich rief also zurück und die Stimme am anderen Ende der Leitung bestätigt mir dann, warum ich solche Gefühle hatte.

© Cornelia G. Becker

Wie es weiterging, könnt Ihr hier lesen:


Knigge: Anstand und Sitte














Guten Tag und Danke und Bitte
waren damals Anstand und Sitte.
Heute kriegst Du keine Antwort mehr
und Benimm fehlt manchem sehr.

Türen vor der Nase zugeschlagen,
keiner hilft Dir mehr beim Tragen.
Auf „Guten Tag“ gibt's keine Reaktion.
Traurig ist das manchmal schon.

Rucksäcke sind heute abgeschafft
und sitzen müde auf einem Platz,
den eine alte Frau doch haben soll,
ein junger findet's auch noch toll.

Fällt älteren einmal etwas runter,
werden junge ganz schnell munter,
suchen das Weite bevor sie sich bücken
und haben Probleme mit dem Rücken.

In den Mantel hilft Dir keiner mehr,
dabei ist das gar nicht mal so schwer.
Wie wär's mit einem bisschen Höflichkeit?
Dankbar hält der andere ein Lächeln bereit.

Doch heute wird sofort geglaubt,
wenn jemand sich bückt, wird man beraubt.
Auf ein freundliches und nettes Hallo,
folgt mit fragendem Blick: „Hää?“ Oder so!

Im Regen lässt er sie den Einkauf schleppen,
er macht sich doch nicht selbst zum Deppen.
Sie nimmt es hin und denk so für sich:
das ist meiner... so ein kleiner Wicht.

Gentlemen, die gibt es heut nicht mehr
triffst Du einen fällt es Dir dann schwer
zu verstehen, dass er Dir gerne helfen will
und Du kriegst das nicht mehr wirklich hin.

Wie abgestumpft ist diese unsere Welt,
in der nur noch Ellenbogendenken zählt?
Dabei hätt' sie mit 'nem Hauch von Höflichkeit
mehr Lächeln und viel mehr Freundlichkeit.

© Cornelia G. Becker