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Unser Leben ist endlich


Unser Leben ist endlich

Unser Leben ist endlich,
da hilft mir auch kein klagen.
Und die Frage stellt sich:
Was mach ich mit den Tagen?

Wie bewusst will ich leben?
Wie genieße ich den Augenblick?
Was will ich anderen geben?
Was verstehe ich unter Glück?

Wie liegt eigentlich mein Lebenssinn?
Wie sehe ich meine Wirklichkeit?
Wie erkenne ich, wer ich bin?
Wie lange ist die Ewigkeit?

Wie kann ich Schmerzen überwinden?
Wo ist in der Dunkelheit das Licht?
Wie kann ich tiefe Liebe finden?
Wie viel Glauben habe ich?

Einer wird mich immer begleiten.
Ich werde immer gehalten sein.
Seine Liebe wird mich leiten,
denn ich bin niemals ganz allein.

© Cornelia G. Becker


Aus "Liebe"

Was wir Menschen so alles aus "Liebe" machen,
darüber könnte man eigentlich nur noch lachen.

Aus "Liebe" werden so viele Kriege geführt.
Was ist das für eine Liebe, die man da spürt?

Aus "Liebe" werden so viele Menschen getötet.
Da wäre sogar die Liebe vor Scham errötet.

Aus "Liebe" wird tyrannisiert und ständig gerichtet.
Wir sind ja aus "Liebe" dazu verpflichtet.

Aus "Liebe" nehmen wir, was uns nicht gehört.
Wir haben dabei schon so Vieles zerstört.

Aus "Liebe" geschieht Schreckliches im Leben.
Kann es Liebe unter Menschen überhaupt geben?

© Cornelia G. Becker

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen


Seit Jahren finde ich es erstaunlich, mit welcher Ignoranz unsere Politiker mit der Wahlbeteiligung umgehen.
Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass eine Wahl ungültig ist, wenn weniger als 50% der Bürger gewählt haben.
Diese Tendenz zu unter 50% scheint aber niemanden zu interessieren.
Stattdessen hat die Öffentlichkeit ihre wahre Freude daran, Nichtwähler als "Spinner" und "nicht würdig für politische Kommentare" hinzustellen.
Keiner scheint die Frage zu stellen, warum die Parteien schon seit Jahrzehnten nicht in der Lage sind, Nichtwähler zu aktivieren.
Keine große öffentliche Diskussion, keine Fragen nach dem Warum. Kein direktes Ansprechen.
Es ist halt schon einfacher, die Nichtwähler als "dummes Volk" hinzustellen, das das "Wahlrecht mit Füßen tritt", statt sich selbst an die Nase zu greifen und zu erkennen, wie die Politik die Bürger immer wieder mit Füßen tritt.
Selbstreflexion scheint nicht wichtig.
Dabei sind unsere Politiker doch "vom Volk gewählte Vertreter".
Wissen diese Vertreter überhaupt noch, was das Volk wirklich will?

Und wenn von diesem Volk 50% nicht wählen gehen, sollten unsere "Volksvertreter" zumindest über ihre Existenzberechtigung und über ihre Bürgernähe nachdenken, wenn sie schon keine Aussage in der geringen Wahlbeteiligung finden können.
Im Übrigen ist es mir nicht schlüssig, wo der Unterschied zwischen "einem ungültigen" Stimmzettel und "keinem" Stimmzettel ist. Beide sind für mich eine Negativaussage zur bestehenden Politik.

Es ist halt immer leichter, andere klein zu machen, als über die eigene Unfähigkeit nachzudenken.
Einer ist an dieser Misere immer schuld...
und der einfachheithalber ist es immer der Andere.

© Cornelia G. Becker

Ein kleiner Rückblick


Sicherlich fragen wir uns alle früher oder später einmal, wer wir wirklich sind und wer wir sein wollen. Auch ich habe mir in diesem und in den Jahren davor viele Gedanken darüber gemacht.

Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Welcher Teil von mir hat sich - aus Angst davor, nicht geliebt zu werden - den anderen angepasst? Welcher Teil von mir lebt somit etwas, dass ich nicht wirklich bin? Bin ich mein Körper? Bin ich das, was andere in mir sehen? Bin ich das, was sie von mir sagen? Wie möchte ich sein? Wer möchte ich sein? Wer bin ich nach meinem ganz persönlichen Empfinden? Was lebe ich nicht aus Angst vor...? Wo passe ich mich einfach so an - ohne zu hinterfragen? Welche Schuhe von anderen habe ich angezogen, die mir gar nicht passen? Unter welchem Tarnmantel verstecke ich mein ureigenstes Ich? Was ist das überhaupt - dieses Ich?

All diese Fragen haben mich sehr lange und sehr intensiv beschäftigt und immer wieder waren sie Steine auf meinem Weg, die ich umgehen, mühsam zerkleinern oder wegräumen musste. Doch sie haben mich mehr und mehr zu mir selbst gebracht und mir viele Türen geöffnet, die ich für verschlossen hielt.

So habe ich im Laufe der Zeit immer mehr Puzzleteile zu meinem Persönlichkeitsbild zusammengetragen und immer öfter Entscheidungen getroffen. Ich habe mal mit mehr und mal mit weniger Konsequenz die Schuhe und Tarnmäntel zurückgegeben und mich bedankt. Ich bin Wege gegangen, die einsam waren und die ich auch ganz allein gehen musste. Ich habe versucht meine Gefühle intensiver wahrzunehmen. Ich habe versucht meine ganz persönliche Wahrheit zu finden.
Auch heute bin ich noch auf diesem Weg. Auch heute noch ändert sich meine Wahrheit. Es ändert sich meine Sichtweise, weil ich neue Erkenntnisse gewinne und sie für mich umsetzen möchte.
Ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Es ist ein Abenteuer, eine Herausforderung und spannend. Es ist eine besondere Aufgabe, den eigenen Lebenssinn zu suchen. Ob ich ihn finden werde... ich lass mich überraschen.

Vielleicht ist das Leben ja wirklich nur eine Illusion?

Vielleicht kommen wir alle aus dem Nichts und gehen zurück ins Nichts?

Vielleicht ist alles, was dazwischen liegt, nicht wirklich wichtig und bedeutet „nichts“?

Vielleicht glauben wir alle nur, dass wir etwas kontrollieren können, um dann festzustellen, dass all dieser Kontrollzwang so unwirklich ist wie wir selbst?

Vielleicht ist die einzige Wahl, die wir wirklich haben, die, dass wir uns für das Hier und Jetzt - ohne Einschränkungen - entscheiden können. Die Wahl, wahrzunehmen, wer, wie und was wir sind und auch danach zu leben.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein spannendes und kreatives Jahr 2016

Ihre
Cornelia G. Becker

Eine Wahl


Eine Wahl

Wie viel Leid ist ein Mensch bereit zu tragen?
Wann wird er aufstehen und neue Wege wagen?

Wie lang ist er hinter seinen Mauern eingesperrt,
bis er sich endlich gegen das vermeintliche Schicksal wehrt?

Braucht er das Leid, um sich selbst zu finden?
Kann er seine Mauern liebevoll überwinden?

Worin liegt der Sinn bei Leid und Schmerz?
Sind sie Türen zur Liebe in seinem Herz?

Wann wird er Liebe und Verständnis für sich haben?
Wann stellt er sich seinem Wesen und seinen Gaben?

Was will er lernen? Was soll er fragen?
Wie viel Leid muss er denn noch ertragen?

Das Leben ist nur in meinem Denken Qual,
denn ich habe immer auch eine andere Wahl!

© Cornelia G. Becker


Versteckspiel des Lebens



Überall geht ein frühes Ahnen
dem späteren Wissen voraus.
(Alexander von Humboldt)

Du weißt, was Du tun musst.
Du fühlst es tief in Dir.
Doch Du tust es nicht und machst weiter wie bisher.
Die Antwort auf Deine Frage spürst Du längst instinktiv. Doch Du weigerst Dich vehement, diese Frage überhaupt zu stellen.
Alles könnte doch so schön sein.

Aber zum Erfolg gehören viele Aspekte.
Manche hast Du beachtet und eingeplant. Andere waren unkalkulierbar. Du konntest sie, trotz all Deiner exakten Planung, nicht einmal ahnen.
Und dann – so nach und nach – schwimmen Dir Deine Felle davon.
Du spürst es genau. Dennoch stehst Du handlungsunfähig und bereits enttäuscht vor dem, was da noch alles kommen wird.

Die Frage ist jetzt:
Willst Du bis zum bitteren Ende durchhalten oder Dir endlich die Wirklichkeit eingestehen.

Es ist schiefgegangen. Das fühlst Du genau. Nur ein Wunder kann etwas daran ändern.
Und wie lange glaubst Du schon an dieses Wunder?
Es tritt einfach nicht ein.

So vergehen vielleicht Jahre Deines Lebens. Deine Seele leidet. Dein Körper zeigt Dir längst, dass es so nicht weitergehen kann. Aber Deine Hoffnung und der Glaube an dieses Wunder haben Dich immer noch nicht verlassen.

Irgendwann, wenn Du Dich endlich dazu entschlossen hast, eine Entscheidung zu treffen, wirst Du Dich fragen, warum Du solange nicht gehandelt hast.
Deine Lebenszeit bringt Dir aber keiner wieder zurück.

Manchmal ist es besser, wenn die Hoffnung stirbt, bevor Du selbst Dich in der Hoffnungslosigkeit verlierst.

Doch Dein Verstand ist stur und träge. Er mag nicht hören, was Deine Intuition Dir schon vor Jahren sagte. Er sucht nach Argumenten, um so weiter zu machen wie bisher.

Es gibt aber nur einen, der entscheidet über Dein Leben: DU entscheidest.

Du kannst weiter Deine Hoffnung aufrechterhalten...
Du kannst Dir aber auch eine Frage stellen, auf die Du längst die Antwort weißt:

Will ich wirklich so leben?

© Cornelia G. Becker


Hinter Deiner Maske



Hinter Deiner Maske, versteckst Du Dein wahres Ich.
Hinter Deiner Maske, erkennt man Dich vielleicht nicht.
Mit all Deiner Freundlichkeit kommst Du gut an,
wie ehrlich bist Du wirklich – was bist Du für ein Mann?

Hinter Deiner Maske verbirgst Du all Deine Traurigkeit.
Hinter Deiner Maske versteckst Du Dich für alle Zeit.
Wer Du wirklich bist, willst Du niemandem zeigen,
quälende Fragen willst Du lieber einfach vermeiden.

Hinter Deiner Maske siehst Du Dich selber nicht.
Hinter Deiner Maske erkennst Du nicht Dein Gesicht.
So siehst Du dann die Tränen der Vergangenheit nicht,
und stellst Dich lieber selbst in ein schönes helles Licht.

Hinter Deiner Maske verbirgt sich Wut und Leid.
Hinter Deiner Maske ist nicht immer Heiterkeit.
Doch der Welt zeigst Du ein freundliches Gesicht
und glaubst, durch die Maske merkt man es nicht.

Doch, lieber Freund, lass Dir eines in Liebe sagen,
trotz Deiner Maske höre ich zwischen Worten Fragen.
Und manchmal kann ich diese Wut deutlich spüren.
Trotz Maske kannst Du mich nicht so leicht verführen.

Den einzigen, den Du dabei tatsächlich betrügst,
den, den Du dabei immer wieder neu belügst,
der bist Du selber und das ist wirklich gemein,
selbst wenn die Maske leuchtet im hellen Schein.

© Cornelia G. Becker

Und welchen Weg gehst Du?



Es ist wesentlich leichter andere zu kritisieren und in Schubladen zu stecken, als Fragen zu stellen und das Risiko einzugehen, dass einem die Antworten überhaupt nicht gefallen.

Es ist wesentlich einfacher anderen gute Ratschläge zu erteilen, als bei sich selbst genauer hinzusehen.

Es ist wesentlich einfacher sich mit jemandem anzulegen, um ihm dann später vergeben zu können, als sich selbst zu vergeben.

Es ist wesentlich einfacher zu glauben, den anderen geht es viel besser als mir selbst, als aufzustehen, Entscheidungen zu treffen und endlich etwas zu ändern.


Und welchen Weg gehst Du?

Urteile


Urteile nicht über Menschen, die Du noch nie gesehen hast
Du weißt nicht von ihrer alltäglichen schweren Last

Urteile nicht über Menschen, von denen Du nichts weißt
Du kennst nichts von ihrer Seele und ihrem Geist

Urteile nicht über Menschen und ihr ganzes Leben
Du weißt nicht, wem sie ihre Liebe geben

Urteile nicht ohne einmal gefragt zu haben
Du weißt nichts von ihren versteckten Gaben

Urteile nicht, es könnte ein Fehler sein
und was Du denkst, ist vielleicht nur gemein

Stell Fragen, versuche den anderen zu verstehen
es könnten ganz neue Freundschaften entstehen

© Cornelia G. Becker

Angriff


Angriff

Ein Unmensch hält die Keule in der Hand,
schlägt lieber zu und vergisst den Verstand.
Der Mensch begreift die Welt nicht mehr,
denn dieses Verhalten verletzt ihn sehr.
Es gibt keine Fragen mehr nach dem Warum,
der Unmensch nimmt einfach alles krumm.
Der Mensch hingegen fragt nun sich:
„Warum krieg ich den Schlag ins Gesicht?“
Ich wollte doch nur freundlich sein,
wieso ist das nun eigentlich gemein?
Fangen auf diese Weise vielleicht Kriege an,
weil ein Unmensch nicht erst einmal fragen kann?

© Cornelia G. Becker 

Fragen über Fragen

Wer bist Du?, fragte ich Dich, als ich Dich zum ersten Mal sah?
Wieso kenne ich Dich schon solange? Wieso bist Du mir so nah?
Wir waren so offen für eine Zukunft, ein gemeinsames Leben.
Wir wollten uns täglich, immer und ewig alles in Liebe geben.

Was hat uns verändert? Was hat uns so auseinander gebracht?
Warum haben wir unsere Herzenstür auf einmal zugemacht?
Welche eigenen Verletzungen spiegelten sich im Anderen wider?
Welcher Schmerz saß da tief im Herzen und in den Gliedern?

Wann haben wir aufgehört, offen und ehrlich miteinander zu sein?
Warum waren unsere Gefühle nicht mehr im Anderen daheim?
Wann haben wir mit dem großen Schweigen eigentlich angefangen?
Welche faulen Kompromisse sind wir in all den Monaten eingegangen?

Warum konnten wir nicht mehr ehrlich über unsere Sorgen reden?
Warum haben wir aufgehört, uns selbst liebevoll hinzugeben?
Warum haben wir uns verletzt und unsere Ängste verschwiegen?
Wo ist diese Nähe und dieses Verständnis vom Anfang geblieben?

Wann hast Du angefangen, Dich selbst hinter Mauern zu verstecken?
Wann hast Du begonnen, Deine tiefsten Wunden heimlich zu lecken?
Wann hat Dich dieses Schuldgefühl und der Zweifel aufgefressen?
Wann hast Du angefangen, das versprochene Wir völlig zu vergessen?

Wer warst Du, als wir uns damals zum ersten Mal begegnet sind?
Wann hast Du es verloren, dieses staunende, abenteuerlustige Kind?
Wann sind Deine Träume und Wünsche ohne mich davongeflogen?
Warum hast Du uns um dieses mögliche Paradies auf Erden betrogen?


© Cornelia G. Becker

Welches Potential steckt in Ihnen?

Gehen Sie mit Bildern auf eine Reise
zum Ursprung Ihrer inneren Kraft.
Bestimmen Sie Ihren jetzigen Standort
und erkennen Sie, wohin Ihr Weg geht.
Fokussieren Sie sich auf Fragen,
die für Sie gerade wichtig sind
und finden Sie Ihre ganz persönliche Antwort.



Tarot ist viel mehr als ein Kartenspiel.
Tarot zeigt Bilder der Seele.
Lassen Sie sich in Ihre eigene Welt entführen und erkennen Sie, was die Karten Ihnen sagen wollen.

Tarot ist mehr als Zukunftsdeutung.
Tarot kann ein neuer Weg zu Ihrer Quelle sein.
Gehen Sie auf eine Reise zu sich selbst und erkennen Sie, das Potential, das in Ihnen steckt.

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