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Wanderer zwischen den Welten



Wie ein Wanderer zwischen den Welten, so fühle ich mich.
Hinter all dieser Dunkelheit verbirgt sich das ewige Licht.
Hinter all dieser Trauer ist immer wieder nur eines versteckt.
Hinter all den Schmerzen, all dem Leid, hab ich Liebe entdeckt.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenne ich was ist.
Hinter all der Illusion, sehe ich genau, wer Du wirklich bist.
Hinter all diesen Fragen, die Du immer wieder stellst für Dich.
Hinter all dem, verbirgt sich Dein Herz und Dein wahres Ich.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenn ich die Seele in Dir,
all Deine unausgesprochenen Fragen, die  höre ich ganz tief in mir.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, ahn ich, was Dich so schmerzt,
lausche in der Stille, die Antwort findest Du in Deinem liebenden Herz.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten mit dem Schlüssel zum Tor
schwingt sich die Seele neben mir zum himmlischen Licht empor.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, immer wieder zur rechten Zeit,
bring ich ihr Dankbarkeit, Licht und Liebe und tiefe Glückseligkeit.

© Cornelia G. Becker

Dankbarkeit für den Augenblick



Manche Dinge im Leben geschehen so unverhofft,
dass wir liebend gerne an einen Zufall glauben
und dabei vergessen,
dass wir nur bekommen haben,
was wir selbst "inszeniert" haben.

Wir haben aus unserer eigenen Illusion
Wirklichkeit werden lassen.

Ich finde das ausgesprochen faszinierend,
wenn ich die Konsequenz so direkt
präsentiert bekomme und erleben darf.

Da macht sich Dankbarkeit
für diesen Augenblick breit -
völlig unwichtig ist dabei,
ob er als gut oder schlecht interpretiert werden kann.

Er ist immer eine Chance,
die ich zu meiner Erkenntnis
und meinem Wachstum
nutzen kann.

© Cornelia G. Becker

Die Macht unserer Gedanken???




Wenn unsere Gedanken so viel Macht haben und wir damit Dinge steuern können, die die Welt verändern können, dann können wir unsere Gedanken auch mit Licht und Liebe füllen und so diese Welt um ein Vielfaches schöner machen.
Wenn es nur so einfach wäre...
... dann würden Menschen seit Jahrtausenden in Frieden leben können.

Aber da es so nicht funktioniert, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Welche Gedanken haben wir in unserem Kopf, die unbewusst kommen, die wir nicht greifen können (oder vielleicht doch) und über die wir schon gar nicht reden wollen?

In Liebe und Licht leben wollen ist ja schon einmal ein sehr guter Vorsatz. Aber dunkle Gedanken einfach unterdrücken, funktioniert vermutlich nicht wirklich. Denn wenn es funktionieren würde, gäbe es Mord und Totschlag nicht.

Haben wir also alle (insgeheim) eine dunkle Seite, die wir liebend gerne verleugnen würden? Eine Schattenseite, der wir uns überhaupt nicht stellen wollen?

Doch wie sollten wir erkennen, dass wir Licht in uns tragen, wenn wir den Schatten nicht sehen wollen?

Was wenn wir einer Illusion aufgesessen sind? Wenn es dieses "eine ohne das Gegenteil" gar nicht wirklich gibt?

Wie fühlt sich das an?

Würde dann der Mond endlich die Sonne in den Arm nehmen können?
Würde sich der Schatten mit dem Licht vereinigen und etwas Wunderbares entstehen?
Würde diese Einheit unser ganzes Weltbild auf eine andere Ebene heben?

Wenn Du, lieber Leser, jetzt denkst: Oh Mann, die ist ja völlig durchgeknallt...
Tja, wer weiß, vielleicht hast Du damit Recht. Allerdings würde ich ein anderes Wort für "durchgeknallt" benutzten. Ich würde ver-rückt sagen.

Manchmal ergeben sich unglaubliche Erkenntnisse, wenn man sich selbst mal einen kurzen Augenblick ver-rückt. Wenn man mal einen kurzen Augenblick zur Seite tritt und sich und die Welt einmal beobachtet.

Vielleicht ist es ja ganz anderes als es scheint?
Vielleicht haben wir ja einige Dinge zwischen den Bildern einfach übersehen?
Vielleicht haben wir uns ja die ganze Zeit der Möglichkeit beraubt, unsere eigene Welt täglich neu zu erschaffen?
Vielleicht haben wir uns schon viel zu lange angepasst und denken längst anders?
Hast Du das schon jemals hinterfragt?

Welche Gedanken beeinflussen Dein Leben, die Du nicht wahrhaben willst, nicht wirklich hören willst?
Wie beeinflussen sie Dein Leben und Deine ganz persönliche kleine Welt?

Es lohnt sich, das alles einmal zu hinterfragen und für kurze Zeit auf den Zuschauerplätzen das eigenen Lebenstheaters Platz zu nehmen zu beobachten.

© Cornelia G. Becker 


Woran ich glaube


Ich glaube, dass das Leben ein großes Abenteuer ist,
es ist spannend, wenn Du auf dem Weg zu Dir selber bist.

Ich glaube, dass es Menschen gibt, die mit Dir ein Stück gehen,
die wie schöne Blümchen an Deinem Wegesrand stehen.

Ich glaube, dass Liebe wie Lächeln Deiner Seele ist,
und das Licht, wenn Du in der Dunkelheit bist.

Ich glaube, dass das Leben Veränderung heißt,
und Du sie annehmen kannst mit offenem Geist.

Ich glaube, dass alle besondere Fähigkeiten haben,
wenn sie an sich glauben und etwas Neues wagen.

Ich glaube, dass die Sehnsucht wie ein Motor ist
wenn Du auf dem Weg in die Zukunft bist.

Ich glaube, dass schöne Augenblicke Geschenke sind
über die Du Dich freuen kannst, wie ein kleines Kind.

Ich glaube, dass nichts im Leben umsonst geschieht.
und dass es immer einen gibt, der Dich wirklich liebt.

Cornelia G. Becker


Es ist die Liebe


Es ist die Liebe

Es ist die Liebe, die Dich von Schmerzen befreit.
Die Liebe ist das Licht in Deiner Dunkelheit.

Es ist die Liebe, die Dir hilft auf Deinem Weg.
Die Liebe begleitet Dich über den unsicheren Steg.

Es ist die Liebe, die Dir einen Regenbogen malt.
Die Liebe trägt Dich auch an einem schweren Tag.

Es ist die Liebe, die Dich wieder zu Dir selber bringt.
Die Liebe bringt das frohe Lachen wie bei einem Kind.

Es ist die Liebe, die Dich immer wieder hält,
auch wenn Du glaubst, dass alles in Dir zerfällt.

© Cornelia G. Becker


Das Licht in mir



Ich bin nur ein kleines Menschenkind.
Meine Zeit auf Erden vergeht geschwind.

Als ich auf diese Welt kam, vergaß ich wer ich bin.
Solang ich hier bin, such ich verlorenen Lebenssinn.
Dabei weiß ich tief in meinem Herzen drin,
dass ich ein leuchtender Lichtstrahl bin.

Ich weiß genau, dass mich die Liebe hält,
auch wenn im Leben mal alles zerfällt.
Ich weiß, dass mich nichts wirklich verletzt,
auch wenn mich manches Gefühl mal hetzt.

Ich weiß, dass ich richtig bin, so wie ich bin,
und jede Begegnung bringt mich mehr dahin,
dass ich mich erinnere, an das Licht tief in mir,
das sich nur selbst erfahren will im Jetzt und Hier.

© Cornelia G. Becker



Eine kleine Lichtseele auf der Suche nach sich selbst



Eines Tages machte sich eine kleine Lichtseele auf den Weg, herauszufinden, wer oder was sie eigentlich ist.
Tief in ihrem Inneren wusste sie genau, dass sie Licht und Liebe ist. Sie wusste von dieser einzigen tiefen Wahrheit. Eine Wahrheit, die die Realität des Alltags und des Miteinanders ständig zu untergraben versuchte.
Die kleine Lichtseele glaubte aber an die Liebe und an die Quelle in sich selbst.
Dennoch zeigte das Leben jeden Tag etwas anderes und es war traurig mit anzusehen.
Als sie auf diese Welt kam, wurde ihr schnell klar, dass sie um ihr inneres Licht kämpfen musste. Bereits in ihrer Kindheit zeigten ihr die Menschen, was sie alles in deren Augen sein sollte, um akzeptiert zu werden.
Und solche Sätze machten ihr das Leben schwer:
„Du bist immer so bockig!“, „Sei gefälligst brav!“, „Wenn Erwachsene reden sollst Du nicht dazwischen reden!“, „Sag immer Bitte und Danke!“, „Du bist viel zu verträumt, die Realität sieht anders aus!“, „Denk erst mal nach, bevor Du etwas sagst!“, „Du bist immer so unordentlich!“, „Du bist faul!“, „Du machst immer noch, was wir wollen!“, „Du kannst das sowieso nicht!“, „Wenn Du Dich anständig benimmst, dann haben wir Dich auch wieder lieb!“
So vergaß die kleine Lichtseele mehr und mehr, wie viel Licht sie in sich trug. Dabei wollte sie doch nur geliebt werden wie sie war. So lernte sie mit der Zeit sich an das Grau dieser Welt anzupassen.
Doch die Lichtquelle in ihr wollte das so nicht akzeptieren.
Manchmal fühlte sich die kleine Lichtseele wie in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Manchmal wusste sie nicht mehr, wer sie wirklich war. Manchmal verlor sie sich in der Dunkelheit und glaubte, das Licht bei anderen zu finden.
Menschen kamen wie leuchtende Sterne in ihre Welt und verblassten dann wieder. So manche Begegnung kam ihr vor, wie wenn sie an den Ursprung des Lichts zurückgekommen wäre. In manchen Menschen erkannte sie dieses leuchtende Licht ganz deutlich. Doch solche Menschen blieben nicht lange. Sie gingen – wie sie selbst – immer wieder auf die Suche.
Im laufe der Jahre verlor sich das Leuchten der kleinen Lichtseele mehr und mehr. Der Alltag, der Schmerz und das Leid machten sie traurig. Ihre verträumte, liebevolle Welt verlor sich in all den kleinen Gemeinheiten.
Immer mehr Menschen glaubten zu wissen, wie oder wer sie wirklich ist. Immer mehr Menschen versuchten sie in Schemata zu pressen, die sie so nicht kannte und auch nicht wollte.
Doch etwas konnten sie nicht zerstören:
Die Farbenpracht ihrer Träume und den Glauben an die Lichtquelle in ihr selbst.
Oft fühlte sich die kleine Lichtseele wie eine Fremde in einer geschäftigen, unpersönlichen Welt. Oft fragte sie sich, ob es an ihr liegen würde. Genauso oft fragte sie sich, was sie eigentlich falsch machte.
Musste sie sich anpassen und ihr Licht verleugnen, um dazuzugehören?
Musste sie die Meinung anderer über sie endlich als Wahrheit erkenne, um sich nicht mehr so allein zu fühlen?
Dabei wollte sie doch nur leuchten wie ein funkelnder Diamant in der Sonne.
Dabei wollte sie doch nur ihr Licht in die Welt tragen und anderen Mut machen, das gleiche zu tun.
Aber wenn alle ihr Licht in diese Welt tragen und alle leuchten, dann würde sich ja keiner mehr vom anderen unterscheiden. Woher würde sie dann wissen, wer sie selbst ist?

Tief in ihrem Inneren meldete sich die Wahrheit und sprach zu ihr:
„Ihr seid alle Licht! Leuchtet und bringt Eure Liebe in diese Welt. Tragt Euer Licht in die Dunkelheit. Es kann Euch nichts geschehen. Denn Ihr ward immer Licht und Ihr werde immer Licht sein!“


© Cornelia G. Becker 25.09.2014