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Für was?


Für was?

Wir brauchen mehr und mehr und mehr.
Unsere Umwelt belastet das viel zu sehr.
Was haben wir von all dieser Geltungssucht?
Ist es nicht irgendwann einmal genug?

Größer, besser, schöner muss alles sein,
in manchem so prestigeträchtigen Heim.
Von Bescheidenheit findet sich keine Spur.
Warum als das? Wo bleibt die Natur?

Bäume abholzen – die Erde ausschlachten,
weil manche nach was Besonderem trachten.
Doch der Selbstwert und das Selbstvertrauen
lassen sich mit all dem Luxus nicht aufbauen.

Wer im Wesen ein ganz kleiner Wicht,
dem hilft auch noch so viel Luxus nicht.
Es schadet der Natur und der Menschheit auch.
Wir sterben am Luxus, den keiner wirklich braucht.

© Cornelia G. Becker

Wenn wir alle Engel wären


Wenn wir alle Engel wären

Wenn wir alle Engel wären
und uns liebten wie wir sind,
würden viele sich nicht so zerstören
und nicht denken, der andere spinnt.

Wenn wir alle Engel wären
und das Menschsein auch verstehn,
würden wir Erfahrung nicht bewerten
und die Unschuld in uns sehn.

Wenn wir alle Engel wären
und die Welt nur unser Spielplatz ist,
würden wir Glück und Freude leben
und wüssten auch, was Liebe ist.

© Cornelia G. Becker

Es sind immer die anderen „schuld“

Weshalb machen wir eigentlich immer wieder Gott für all die Zerstörung verantwortlich,
die wir an jedem Tag begehen?

Weshalb machen wir eigentlich immer wieder Gott für all die Wunden verantwortlich,
die wir tagtäglich anderen zufügen?

Weshalb machen wir eigentlich immer wieder Gott für all das Leid dieser Welt verantwortlich,
dass wir täglich erleben?

Weshalb machen wir eigentlich immer wieder Gott für all die Dinge verantwortlich,
die wir längst ändern könnten, wenn wir es nur wollten?

Weil wir uns unserer Verantwortung nicht stellen wollen und
lieber unschuldige Opfer eines „ungerechten“ Gottes sein wollen?

© Cornelia G. Becker

PS.: Ich glaube nicht an Schuld! Aber sie ist eine sehr bequeme Ausrede.

Ein Wunder



Ein Wunder

Du bist wie ein Wunder, so einzigartig und schön.
Ich kann das Licht Deiner Seele leuchten sehn.
Einzigartig, wie Du so denkst und was Du fühlst,
wie Du die Welt mit den Augen der Liebe siehst.

Du bist wie ein Wunder, ein Licht für die Welt,
ein Wesen, für das Liebe auch wirklich noch zählt.
Einzigartig, was Du von Dir so alles gibst,
wie Du das Leben und die Menschen liebst.

Du bist wie ein Wunder, dass es nur einmal gibt,
Geschenk für jeden, der Dich versteht und liebt.
Einzigartig, was Du alles für die Welt empfindest
und wie Du immer wieder neue Wege findest.

Du bist wie ein Wunder, so einzigartig und schön.
Lass mich ein Stück mit Dir gemeinsam gehn.
Einzigartig, wie bunt und lebendig alles ist,

wenn Du es mit den Augen der Liebe siehst.

© Cornelia G. Becker


Deine Welt


Deine Welt

Ist Deine Welt das, was Du sehen willst
oder mehr das, was Du denkst und fühlst?

Wie nimmst Du eigentlich Deine Wirklichkeit wahr?
Siehst Du darin die Chance zur Entwicklung oder Gefahr?

Was empfindest Du, wenn alles um Dich herum zerfällt?
Was ist es, dass Dich dann immer noch aufrecht hält?

Was geht in Dir vor, wenn Du Nachrichten siehst?
Sind es Mitgefühl und Liebe, die Du dann spürst?

Wie kannst Du heilen, was Dich so sehr verletzt?
Wie kannst Du vergeben, dem, der über Dich hetzt?

Was fühlst Du, wenn Du jemandem ein Lächeln schenkst?
Glaubst Du, dass Du sein Leben einen Augenblick erhellst?

Wie erhältst Du Glauben und Hoffnung für Dich?
Welche Wege führen von der Dunkelheit ins Licht?

Erkennst Du Dich selbst in Deiner kleinen Welt?
Erkennst Du den Schöpfer und den wahren Held?

Für Deine Welt hast Du Dich ganz alleine entschieden.
Entscheide Dich, was Du erschaffen hast auch zu lieben.

© Cornelia G. Becker


Die Welt

Sie ist nicht immer schön...
Sie ist nicht immer nett...
Sie ist unsere Lebensgrundlage...
Sie ist das, was wir aus ihr gemacht haben und noch machen werden...



Was wirklich wichtig ist


Du hältst am Leben fest, als wäre es das Wichtigste auf der Welt.
Doch interessiert es die Welt, wenn Dein Leben zerfällt?

Du klammerst Dich an Statussymbole und an Geld.
Doch interessiert es jemand, wer Du bist auf dieser Welt?

Du meinst, wenn man Dir alles nimmt, ist Dein Leben vorbei.
Doch dem Rest der Welt - dem großen Ganzen - ist das einerlei.

Warum nimmst Du Dich so wichtig? Glaubst, ohne Dich geht es nicht?
Die Welt dreht sich doch auch jeden Tag weiter, ohne Dich.

Es hindert Dich nur daran, zu leben, was wirklich wichtig ist.
und Du zeigst der Welt nicht, welches wundervolle Licht Du bist.

© Cornelia G. Becker



Lebe jetzt


Wo viel Gefühl ist, gibt es auch viel mehr Leid.
Wo viel Schmerz, hält das Schicksal Wege bereit.

Du bist zum Wachsen auf dieser Welt.
Warte nicht bis Dein Leben zerfällt.

Denn machst Du die Tür jetzt nicht auf,
beginnt von vorne dieser Lebenslauf.

Früher oder später begreifst Du vielleicht...
Doch ob die Zeit nun noch zum Ändern reicht?

Darum verschenke keinen einzigen Augenblick,
denn niemand bringt Dir verlorene Zeit zurück.

© Cornelia G. Becker

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre...


Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch ein Lächeln in den Tag bringen
und mir wünschen, dass jemand zurück lächelt.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch alle Tränen über das Leid dieser Welt weinen
und davon träumen, dass die Menschen gemeinsam leben lernen.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute noch meine ganze Liebe in die Welt schicken
und beten, dass es jemand spüren kann.

Wenn mein Leben morgen vorbei wäre,
würde ich heute ..... aber ich tue es nicht,
weil mein Leben ja morgen nicht vorbei wäre...

und wenn doch?

© Cornelia G. Becker

Frommer Weihnachtswunsch





 

 

 

 

 

 

Frommer Weihnachtswunsch

Liebes Christkind, ich frage Dich:
Hast Du etwas Zeit für mich?
Möcht Dir einen Wunsch vortragen
und Dich um Erfüllung fragen.

Friede möge auf Erden sein.
Die Menschen nicht mehr gemein.
Freunde sein, das wäre gut.
Das gibt uns allen neuen Mut.

Essen für alle auf dieser Welt,
nicht die Suche nach Wohlstand + Geld.
Wenn alle teilen, das wär’ doch schön,
man könnte dann gemeinsam gehn.

Liebe und Freundschaft ist so wichtig.
Kein Fremdenhass – das wäre richtig.
Jung und Alt vertragen sich wieder
singen gemeinsam Weihnachtslieder.

Liebes Christkind, ich frage Dich:
Ist die Erfüllung denn nur für mich?
Es gibt viel mehr Menschen hier auf Erden.
Lass es doch wieder Weihnachten werden.

© Cornelia G. Becker

Knigge: Anstand und Sitte














Guten Tag und Danke und Bitte
waren damals Anstand und Sitte.
Heute kriegst Du keine Antwort mehr
und Benimm fehlt manchem sehr.

Türen vor der Nase zugeschlagen,
keiner hilft Dir mehr beim Tragen.
Auf „Guten Tag“ gibt's keine Reaktion.
Traurig ist das manchmal schon.

Rucksäcke sind heute abgeschafft
und sitzen müde auf einem Platz,
den eine alte Frau doch haben soll,
ein junger findet's auch noch toll.

Fällt älteren einmal etwas runter,
werden junge ganz schnell munter,
suchen das Weite bevor sie sich bücken
und haben Probleme mit dem Rücken.

In den Mantel hilft Dir keiner mehr,
dabei ist das gar nicht mal so schwer.
Wie wär's mit einem bisschen Höflichkeit?
Dankbar hält der andere ein Lächeln bereit.

Doch heute wird sofort geglaubt,
wenn jemand sich bückt, wird man beraubt.
Auf ein freundliches und nettes Hallo,
folgt mit fragendem Blick: „Hää?“ Oder so!

Im Regen lässt er sie den Einkauf schleppen,
er macht sich doch nicht selbst zum Deppen.
Sie nimmt es hin und denk so für sich:
das ist meiner... so ein kleiner Wicht.

Gentlemen, die gibt es heut nicht mehr
triffst Du einen fällt es Dir dann schwer
zu verstehen, dass er Dir gerne helfen will
und Du kriegst das nicht mehr wirklich hin.

Wie abgestumpft ist diese unsere Welt,
in der nur noch Ellenbogendenken zählt?
Dabei hätt' sie mit 'nem Hauch von Höflichkeit
mehr Lächeln und viel mehr Freundlichkeit.

© Cornelia G. Becker