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Verlorenes Paradies


Zwei Seelen trafen sich im Hier und Jetzt.
Das Leben hatte sie sehr oft schon gehetzt.
Viele Wunden hatten sie auf ihrer Haut
und viele Schmerzen waren ihnen vertraut.

Ihre Sehnsucht nach dieser einen Liebe,
verdrängte die Schmerzen und die Hiebe.
Ihre Sehnsucht nach diesem einen Glück,
verdrängte so manchen traurigen Augenblick.

So trafen sich die Seelen in einer anderen Welt,
in der nur die gelebte Liebe wirklich zählt.
Sie gaben dem Augenblick ihre Aufmerksamkeit
und lebten die Hingabe und die Glückseligkeit.

Es war wie Heimkommen ins verlorene Paradies.
Es war die Befreiung aus dem eigenen Verlies.
Es war wie ein neuer Stern am Firmament,
der im Licht und der Liebe der Ewigkeit brennt.

Doch die Menschenkinder kannten solche Gefühle nicht.
An manchen Tagen verloren sie die Liebe und das Licht.
Viel zu schön war es in diesem gelebten Paradies.
Menschenkinder leben lieber im selbstgebauten Verlies.

So suchten die beiden Menschen nach der "wahren" Realität.
und erkannten, was sie da wirklich taten, viel zu spät.
Sie fanden die Schlange und den Haken daran
und verloren sich in diesem traurigen Zwang.

Die Hölle erschufen sie und verloren das Paradies.
Das Leben war einfacher in ihrem eigenen Verlies.
Als sie begriffen, dass Menschen reine Liebe nicht ertragen,
wünschten sie sich das Glück zurück, aus vergangenen Tagen.

Noch einmal ein solcher Tag in Liebe und Licht.
Doch die Menschenkinder fanden den Schlüssel nicht.

© Cornelia G. Becker


Herz mit Herz



Was wäre, wenn ein Herz mit einem anderen spricht,
nicht wie Menschen von Angesicht zu Angesicht?

Was wäre, wenn zwei Herzen ihre eigene Sprache sprechen,
nicht wie zwei Menschen mit all ihren kleinen Schwächen?

Was wäre, wenn sich diese Herzen versuchen zu verstehen,
nicht wie zwei Menschen, die dann getrennte Wege gehen?

Was wäre, wenn das eine Herz dem anderen all die Liebe schenkt,
nicht wie zwei Menschen, bei denen jeder mit Verletzungen denkt?

Was wäre, wenn für die Herzen längst Frieden und Liebe ist,
nicht wie zwei Menschen, die die Trauer noch zerfrisst?

Was wäre, wenn zwei Herzen sich schon liebevoll vereinen,
nicht wie zwei Menschen, die über ihr Leben weinen?

Was wäre, wenn zwei Herzen schon wissen, dass sie eins nur sind,
nicht wie zwei Menschen, die suchen wie ein verlorenes Kind?

*****

Was wäre, wenn alle Herzen von Glück und Liebe reden?
Würden alle Menschen dann wirklich in Frieden leben?

Was wäre, wenn alle Herzen einfach nur Dankbarkeit spüren?
Würde das dann zu dieser ersehnten Glückseligkeit führen?

Was wäre, wenn alle Herzen so befreit wären aus dem Verlies?
Wären dann alle Menschen wieder im erwünschten Paradies?

© Cornelia G. Becker


Über die Regenbogenbrücke ins verlorene Paradies


Über die Regenbogenbrücke ins verlorene Paradies...
Es gibt nur einen, der genauso fühlt wie sie.
Es gibt nur einen, der das alles versteht,
der mit ihr über diesen Regenbogen geht.

Nur einer wird fühlen, was dann passiert.
Nur einer wird verstehen, was man riskiert.
Nur einer weiß, welche Belohnung es gibt,
wenn man diese Angst für immer besiegt.

Über die Regenbogenbrücke ins verlorene Paradies.
Sie glaubt an den zweiten Flügel allein für sie.
Sie weiß, er ist da, irgendwo auf dieser Welt.
Sie wird ihn finden, bevor ihr Glaube zerfällt.

Nur dieser eine kann sie schmelzen lassen.
Nur dieser eine kann diese Seligkeit erfassen.
Nur dieser eine geht mit ihr zurück ins Licht
und alles andere zählt in diesem Leben nicht.

Über die Regenbogenbrücke ins verlorene Paradies.
Der Glauben und die Hoffnung sie niemals verließ.
Irgendwann erlebt sie diesen Moment Glückseligkeit
und zwei Engel kehren zurück in die Ewigkeit.

© Cornelia G. Becker

Und an was glaubst Du?



Glaubst Du?

Glaubst Du an verwandte Seelen?
Glaubst Du an Gespräche ohne Wort?
Hörst Du, wie manche sich quälen?
Kennst Du jenen verlassenen Ort?

Glaubst Du an Engel, die Hoffnung bringen?
Glaubst Du an ein Paradies auf Erden?
Hörst Du das Lied, das die Herzen singen?
Kennst Du das Gefühl, Eins zu werden?

Glaubst Du an ein Glück für die Ewigkeit?
Glaubst Du an Gleichklang und Harmonie?
Hörst Du das Singen der Glückseligkeit?

Kennst Du diese wundervolle Melodie?

© Cornelia G. Becker