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Du machst das so, weil ...

Du machst das so, weil Du das so kennst


Es ist ja so einfach, den Kopf in den Sand zu stecken und immer die gewohnten Wege zu gehen.
Auf diese Weise hinterlässt Du ja auch keine neuen Spuren.

Wenn Deine Angst Dich daran hindert, aufzustehen, dann ist sie Dein bester Freund.
Denn sie hält Dich gefangen in dem Leben, das Du ja so gut kennst.
Das gibt Dir Sicherheit.
So suchst Du auch nicht wirklich nach Menschen, die Dir da heraushelfen könnten.
Du suchst und wünschst Dir Menschen, die Dich verstehen, Dich so akzeptieren wie Du bist, die sich hoffentlich auch um Dich kümmern und Dich lieben werden.

Selbst handeln, selbst entscheiden und für Dich selbst Verantwortung übernehmen erübrigt sich so von ganz allein.

Doch bist Du wirklich glücklich damit?

Auszug aus meinem Buch "Endlich leben".

© Cornelia G. Becker

Gefangener im eigenen Käfig

Kennst du solche Menschen auch?
Es ist traurig, wenn sie nicht erkennen, dass sie selbst den Schlüssel in der Hand halten.
Ich wünsche allen einen schönen Wochenstart.



Gefangener im eigenen Käfig

Wie kann ich hinter Deiner Maske das Lächeln sehen?
Wie kann ich Deine traurigen Gedanken jemals verstehen?
Wie kann ich je begreifen, dass es richtig für Dich ist,
dass Du in Deinem eigenen Käfig Gefangener bist?

Wie kann ich Dein trauriges leidvolles Leben verstehen?
Wie kann ich Dir helfen, andere und neue Wege zu gehen?
Wie kann ich Dir Licht in Deine Trostlosigkeit bringen,
und die Hoffnung, ein Leben in Glück könnte Dir gelingen?

Du hast Deinen ganz persönlichen Lebensweg für Dich,
und manchmal siehst Du vielleicht nur die Brücken nicht.
Du schreist verzweifelt nach einer einzigen helfenden Hand.
Dabei bist Du es selbst, der sich in die Einsamkeit verbannt.

© Cornelia G. Becker